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Jet per App mieten – geht ganz einfach, wenn man das nötige Kleingeld hat


Wer ans Fliegen denkt, hat in der Regel große Flugzeuge mit mehreren hundert Passagieren vor Augen, die besonders in der Ferienzeit im kurzen Takt zu den beliebten Ferienzielen fliegen. Es geht aber auch anders – die moderne Technik macht es möglich. Anbieter wie jetapp erlauben es, selbst Flüge zu chartern und neben dem Reiseziel auch die Flugzeugklasse zu bestimmen. Das Konzept entspricht dabei anderen Buchungsapp, mit denen man beispielsweise direkt online oder auf dem Handy Limousinen buchen kann. Jetapp hat sich in dem Fall nur auf private Flüge spezialisiert – das ist vom Anspruch her natürlich noch etwas anderes.

Die App selbst ist zwar kostenfrei, wer sich dafür entscheidet, einen Flug zu buchen, zahlt dafür natürlich aber eine ganze Reihe von Gebühren. Die Kosten für einen Flug setzen sich dabei aus verschiedenen Komponenten zusammen. Neben Flugzeugkosten, Kraftstoffkosten, Airwaygebühren, Flughafengebühren, Abfertigungsgebühren und Abstellkosten gibt es auch die Kosten für die Crew, Passagiersicherheitsentgelte und eventuelle Zusatzkosten wie Cateringpauschale und ggf. Bodentransport. Billig wird so ein Flug also nicht. Man sollte für den Flug durchaus Preise im vierstelligen Preis berechnen – wer schnell unterwegs sein will und ein besonders hochklassiges Flugzeug haben will, zahlt teilweise auch fünfstellige Beträge.

Die Buchung von Flügen erfolgt dabei über eine einfache Maske, mit der man den Startpunkt und den Zielpunkt auswählt und das entsprechende Datum setzt. Hier gibt es kaum Unterschiede zum Buchungsportal der Bahn oder von anderen Reiseunternehmen. Für die Buchung eines Flugs benötigt man also keine größeren Fachkenntnisse – man muss nur wissen, wo man hin möchte und von wo man abfliegen mag.

Die Ergebnisse für einen eventuellen Flug gibt es aber erst, wenn man sich bei Jetapp auch angemeldet hat. Ohne passenden Account geht es also an dieser Stelle nicht weiter. Die Registrierung ist aber ebenfalls relativ einfach gehalten und es werden nicht viele Daten abgefragt, wenn man den Account bei Jetapp eröffnen möchte.

Wer einen Account hat, findet danach die Auswahl der Buchungsformen und man kann sich auch für verschiedene Kategorien von Flügen entscheiden. An der Stelle sind vor allem die Maschinen ausschlaggebend, die man nutzen kann – je hochwertiger der Flieger umso höher ist auch die Kategorie und der Preis, der für den Flug verlangt wird.

Das Unternehmen selbst schreibt in der Beschreibung zu den möglichen Flugzeugmodellen:

  • Silber beinhaltet die 2 Privatjet-Kategorien „Piston“ (z. B. Cessna 340, Beech Baron, Piper Seneca) und „Turbo prop“ (z. B. Cessna Conquest II, Fairchild Metro III, King Air 350i).
  • Gold enthält die 4 Privatjet-Kategorien „Entry level jet“ (z. B. Citation Mustang, Honda Jet, Phenom 100), „Light jet“ (z. B. Citation CJ4, Hawker 400XP, Learjet 35), „Super light jet“ (z. B. Citation XLS, Phenom 300, Learjet 75) und „Midsize jet“ (z. B. Gulfstream G150, Hawker 800XP, Learjet 60XR).
  • Platin umfasst die 4 Privatjet-Kategorien „Super midsize jet“ (z. B. Challenger 350, Citation Sovereign, Gulfstream G280), „Heavy jet“ (z. B. Challenger 605, Falcon 2000LX, Legacy 650), „Ultra long range“ (z. B. Falcon 8x, Global Express, Gulfstream G650) und „VIP airliner“ (z. B. Airbus 320 Corporate Jet, Boeing BBJ, Embraer Lineage 1000).

Neben dem Flug gibt es noch einige weitere Vorteile wie einen Limousinenservice zum Flughafen. Wer möchte kann sich mit der Limo auch direkt zur Rollbahn bringen lassen – um beispielsweise dem schlechten Wetter zu entgehen. Bei einigen Flughäfen ist sogar ein Helikopter-Service möglich, bei dem man sich mit dem Hubschrauber zum Flughafen bringen lassen kann. Auf diese Weise kann man den Level an Exklusivität eines solchen Angebotes noch weiter nach oben schrauben – je nachdem wie es dem eigenen Geschmack entspricht.

Der Preis ist ein wichtiges Kriterium

Preislich liegt der Service wie bereits oben angesprochen im vierstelligen Bereich und können durchaus auch fünfstellig werden. Im Vergleich zu normalen Flügen, die man oft bereits ab einigen hundert Euro bekommt, erscheint das doch recht teuer.

Tatsächlich sollte man aber im Hinterkopf behalten, dass die Angebote dann interessant werden, wenn man sie mit mehreren Personen nutzt und sich der Preis dann auch auf mehrere Nutzer verteilt. Dazu gibt es den Vorteil, dass man deutlich flexibler ist als bei normalen Flügen. Man ist also nicht an feste Termine der Airlines gebunden.

Für den privaten Bereich oder den Flug in den Urlaub dürfte Jetapp allerdings eher zu teuer sein. Selbst wenn man mit einer Familie fliegt, sind die Preise deutlich höher als bei den normalen Airlines. Interessant ist das Angebot daher eher für den Business-Bereich, wenn es darum geht, Termine einzuhalten oder auch etwas exklusiver zu Reisen. Wer also nicht unbedingt das normale Angebot von Lufthansa und Co nutzen will, findet bei Jetapp eine interessante Alternative – das passende Kleingeld vorausgesetzt.

Jetapp im Video

Die App steht hier kostenfrei zum Download bereit:



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