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NFC im Handy – was ist heute schon möglich?


Die NFC-Technologie haben unseren Alltag beeinflusst. Es ist möglich bargeldlos und kontaktlos zu bezahlen. Die Speicherung von biometrischen Daten im Reisepass ist möglich und soll vor Straftaten schützen. Mit der NFC-Technologie lässt sich zusätzlich per Smartphone* Geld versenden und empfangen.

Die Technologie beruht auf Radiowellen. Als kleiner Chip wird die Technik zum Beispiel im Personalausweis und Reisepass eingebaut. Sie lässt sich aber auch als Türöffner verwenden. Meistens wird es im Zusammenhang mit der Identifikation von Personen genutzt.

Die Basis von NFC ist RFID. Trotzdem gibt es Unterschiede. Bei RFID wird der Chip über ein Lesegerät ausgelesen. Dies geschieht ausschließlich wenn der Chip physisch mit einem Lesegerät in Kontakt kommt. Man kann sich hier die Kontrolle des Reisepasses am Flughafen vorstellen.

NFC nutzt die Peer-to-Peer-Technologie. Das bedeutet, dass Geräte, die über NFC verfügen, untereinander kommunizieren können. So kann ein Smartphone* zur Kreditkarte werden und das Bezahlen wird kontaktlos.

Personalausweis und Reisepass

Mit der Technologie im Personalausweis wurde die elektronische Identifizierung (eID) eingeführt. Dies kann vom Nutzer über das Einwohnermeldeamt aktiviert und deaktiviert werden. Es werden auf dem Chip folgende Daten gespeichert: Name, Geburtstag und Geburtsort, Anschrift, Land und Altersverifikation.

Die elektronische Identifizierung soll dem Nutzer besonders das Einkaufen im Internet erleichtern. Bei altersbeschränkten Produkten kann sich der Nutzer nun mit seinem Personalausweis identifizieren. Dazu muss ein Lesegerät benutzt werden.

Im Reisepass werden ebenfalls die persönlichen Daten auf dem Chip gespeichert. Zusätzlich befinden sich auf dem Chip noch die biometrischen Daten wie der Fingerabdruck. Zusätzlich ist eine Kopie des Fotos auf dem Chip zu erkennen. Die Behörden verwenden ein Lesegerät um diese Daten einsehen zu können.

EC- und Kredit-Karte

In beiden Karten wird der Chip genutzt. Je nach Kartenmodell wird er Chip vorher mit Geld aufgeladen oder nicht. Im Anschluss wird die Karte in einem Lesegerät identifiziert und die Bezahlung erfolgt ohne Eingabe des Pins. Die Idee ist es den Bezahlungsvorgang zu beschleunigen.

Handy und Smartphone

In Smartphones wird NFC genutzt. Über diese Funktion kann das Handy mit anderen Geräten kommunizieren, wenn diese auch über NFC verfügen. So können Bluetooth-Kopfhörer angeschlossen werden oder es wird bargeldlos Geld von einem Handy zum Anderen geschickt. Natürlich können auch andere Daten, wie Bilder, geteilt werden.

Hier lauert die Gefahr

Grundsätzlich machen die Chips unser Leben einfacher, aber es wird auch einfach für Betrüger. Beim Personalausweis ist es möglich, die persönlichen Daten durch eine Cyberattacke auszulesen. So gelangt auch die Ausweisnummer in falsche Hände. Identitätsdiebstahl ist damit Tür und Tor geöffnet.

Bei EC- und Kreditkarten kommt es immer wieder dazu, dass Lesegeräte präpariert werden. Kriminelle kommen an die Bankdaten und können in kürzester Zeit das Konto leer räumen ohne, dass der Betroffene dies überhaupt merkt. Meist ist es dann schon zu spät.

NFC Chips können von allen Geräten in der Nähe ausgelesen werden. Also nicht nur vom eigentlichen Zielgerät. Gerade im öffentlichen Raum sollte man davon absehen NFC zu nutzen. Kriminelle könten so die Kontrolle über das eigene Smartphone* erhalten und damit auch Zugang zu allen Apps.

So können Sie sich schützen

Das Problem ist bekannt und einige Hersteller haben clevere Lösungen gefunden. Sie müssen nicht auf die Chips verzichten oder sie gar in der Mikrowelle unschädlich machen. Für Pässe gibt es Schutztaschen. Mit einer RFID Geldbörse schützen sie alle Ihre Karten vor unerlaubtem Funkverkehr. Die Taschen sind effektiv und fallen im Alltag nicht auf. Die Geldbörse schützt zuverlässig.



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