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Samsung Galaxy J6 – Einsteigermodell mit 18:9 Display


Samsung* hatte angekündigt, sich zukünftig eher auf die teureren Modelle konzentrieren zu wollen, aber so ganz will man den großen Markt mit günstigen Smartphones* nicht aufgeben und daher wird es wohl in Kürze den Marktstart des neuen Galaxy J6 2018 geben, dass wahrscheinlich im Preisbereich vom um die 200 Euro angeboten wird. Das Galaxy J6 ersetzt dabei wahrscheinlich die Galaxy J3 und J5 Modelle und hat in Indien schon einen Preis bekommen: umgerechnet 207 US Dollar zahlt man für die Geräte.

Dafür gibt es 3GB RAM, 32GB internen Speicher und ein 18:9 Display* mit einer Auflösung von 720×1480 Pixeln. Das hört sich nicht nach einer hohen Pixeldichte an, ist für diesen Preisbereich aber durchaus okay.

Bei Sammobile schreibt man zur bisher bekannten Technik:

In departments such as camera, audio, and battery life, I’m afraid there isn’t much I can say right now. The 3,000 mAh battery seems capable of going over a day of moderate usage, but there are still a few apps and services that I need to set up, so the battery life figures are likely to change. I’m not expecting much from the 13-megapixel and 8-megapixel rear and front cameras, though it’s good to see Samsung* is offering the new camera interface that debuted on the Galaxy S9* and Galaxy S9*+. Of course, Android* 8.0 Oreo is on board along with the Samsung* Experience 9.0 UX, and our review unit comes with the April 2018 security patch out of the box.

Etwas kritisch ist der Exynos 7870 Prozessor, der in den Modellen verbaut ist. Das ist der Prozessor aus dem Vorjahr, mit dem auch schon Galaxy J3 und J5 auf den Markt kamen und daher gibt es zumindest in diesem Punkt keine Verbesserung zum Vorjahr. Erste Tests und HandsOn bescheinigen den Modellen aber flüssige Bedienung und einigen Speed – es scheint sich also nicht zu negativ auszuwirken, dass Samsung an dieser Stelle auf die Technik aus 2017 zurück greift.

Das Gehäuse ist aus Kunststoff und nicht aus Metall. Dazu hat sich Samsung dagegen entschieden, dass neue Infinity Display* mit geringen Rändern auch in dieser Preisklasse anzubieten. Stattdessen sieht man beim Galaxy J6 doch deutlich Ränder an allen Seiten und vor allem am oberen und unteren Rand. Das wirkt im Vergleich zu den Topmodelle von Samsung und auch der Konkurrenz dann doch etwas altbacken ud überholt. Die Strategie von Samsung an dieser Stelle scheint aber klar zu sein: wer ein modernes Design will, muss tiefer in die Tasche greifen.

Insgesamt hat Samsung einiges an Technik in die Einsteigerklasse gebracht, aber die Konkurrenz in diesem Segment ist auch hoch – andere Hersteller bieten auch für 200 Euro bereits mehr Technik und besseres Design. Man denke in diesem Zusammenhang nur an das Wiko View 2 das sogar das Notch Design für 20 Euro anbietet. Es bleibt also abzuwarten, wie gut sich die Modelle auf den Markt schlagen werden und es ist immer noch nicht ganz sicher, ob das Galaxy J6 von Samsung auch in Deutschland angeboten wird – es ist zwar relativ wahrscheinlich, eine definitive Bestätigung durch Samsung gibt es in diesem Zusammenhang aber bisher noch nicht.



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