Xiaomi Redmi S2 – Screenshot erstellen und abspeichern

Xiaomi* Redmi S2 – Screenshot* erstellen und abspeichern Das Smartphone* des chinesischen Herstellers Xiaomi* ist relativ neu auf dem Markt. Es wurde erst letzten Monat vorgestellt. Redmi S2 ist in drei Speichervarianten verfügbar: 2GB (RAM)/16 GB (ROM); 3GB/32GB und 4GB/64GB. Das Xiaomi* Redmi S2 verfügt über ein 5,99 Zoll Display, welches jedoch „nur“ in HD+ (1.440×720 Pixel) auflöst. Immerhin bekommt man für das Einsteiger beziehungsweise untere Mittelklasse-Smartphone* bereits eine Dual-Hauptkamera mit 12 und 5 Megapixel. Die Selfie-Kamera löst sogar mit 16 MP auf. Im nachfolgendem Artikel wird erklärt, wie man beim Redmi S2 einen Screenshot* anfertigen kann.

Was ist ein Screenshot?

Bei einem Screenshot* wird der aktuell dargestellte Inhalt auf dem Handy-Display festgehalten und als Bilddatei gespeichert. Diese Funktion ist sehr sinnvoll, so kann man beispielsweise Fehlermeldungen auf dem Smartphone* per Screenshot festhalten, dies erleichtert die Problemlösung für den Support oder den Kundendienst von Xiaomi. Außerdem lassen sich Highscores aus Spiele-Apps festhalten oder man kann Auszüge aus interessanten Artikel schnell und einfach speichern und gegebenenfalls mit anderen teilen.

Xiaomi Redmi S2

Es werden drei Methoden beschrieben, wie man eine Bildschirmfotografie beim Redmi S2 ausführen kann. Die erste Variante ist wahrscheinlich bereits durch andere Android*-Smartphones bekannt.

Screenshot per Tastenkombination

  1. Zunächst den entsprechenden Inhalt auf dem Display aufrufen.
  2. Danach die „Ein/Aus-Taste“ und „Leiser“-Taste gleichzeitig drücken.
  3. Solange gedrückt halten bis eine Bestätigung auf dem Bildschirm* oder ein akustisches Signal erfolgt.
  4. Der Screenshot ist nun im gleichnamigen Ordner unter „Fotos“ zu finden.

Darüber hinaus gibt es eine weitere Möglichkeit.

Screenshot mit 3 Fingern

Die Aufnahme eines Screenshots geht mit der Variante sogar noch schneller, allerdings muss man die Funktion vorher wie folgt aktivieren.

  • „Einstellungen“ —> „Gesten“ —> „Screenshot“ –>„3-Finger Screenshot“

Dort kann man das Feature per Schieberegler aktivieren (nach rechts) oder deaktivieren (nach links).

  1. Die gewünschte Seite öffnen.
  2. Anschließend lediglich mit drei Fingern über den Bildschirm* streichen.
  3. Die Aufnahme befindet sich ebenso im „Screenshot“-Ordner der Foto-Galerie.

Die dritte Methode funktioniert wohl ähnlich schnell, diese muss jedoch nicht vorher aktiviert werden.

Screenshot per Statusleiste

  1. Die Seite aufrufen, von der eine Bildschirmfotografie angefertigt werden soll.
  2. Danach die Statusleiste nach unten ziehen.
  3. Abschließend auf das „Screenshot“-Symbol – Bildschirm* mit Schere“ –  klicken.
  4. Der Screenshot wird standardmäßig in der Galerie gespeichert.

Hinweise zum Screenshot

Screenshots werden meistens gemacht, um sie zu veröffentlichen. Teilweise werden sie dabei nur an Freunde und Bekannte geschickt (beispielsweise über WhatsApp) aber oft wird ein Screenshot mehr oder weniger öffentlich ins Netz gestellt (auf Facebook, Instagramm oder auch Twitter).

Das ist in vielen Fällen auch kein Problem, aber man sollte sich bewußt sein, dass ein Screenshot auch immer eine ganze Reihe von Daten über das eigene Smartphone und dessen Nutzung enthält. So werden bei einem Screenshot auch die Statussymbole mit erfasst und daher sieht man auf dem Screenshot auch, welchen Netzbetreiber man nutzt, ob man im WLAN eingeloggt ist und ob andere Systeme (NFC oder Bluetooth) aktiviert sind.

Einige Messenger (zum Beispiel bei Facebook) blenden auch direkt auf dem Bildschirm die Bilder bzw. Avatare der Kontakte ein, die gerade aktiv sind. Auch das würde auf dem Screenshot mit erscheinen und Auskunft darüber bieten, mit wem man in Kontakt ist.

Als dritten Punkt zeigt ein Screenshot (je nachdem wo man ihn aufnimmt) auch einen Teil der Apps auf dem Gerät und wenn man die Einstellungen aufnimmt können auch dort Daten enthalten sein, die ein Dritter ansonsten nicht kennen könnte.

Man sollte daher prüfen, welche Daten man über den Screenshot wirklich frei geben möchte und welche nicht. Im Zweifel kann man den Screenshot bearbeiten und beispielsweise die Statusleiste abschneiden. Das geht mit fast allen Standard-Bearbeitungsprogrammen recht gut. Alternativ kann man auch Sticker über Bereiche legen, die man nicht zeigen möchte.

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