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Neffos erweitert seine C-Serie um drei neue Smartphones

von Laura

TP-Link ist ein chinesischer Hersteller, der unter der Bezeichnung Neffos seine Smartphones auf den Markt bringt. Nun wird das Produktportfolio der Neffos C-Serie um drei neue Smartphones erweitert. Das Neffos C7A, C9 und C9A werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf den Markt kommen. Während das C7A in den nächsten Wochen zum Verkauf bereit sein wird, ist ein Verkaufsstart des C9 noch nicht bekannt gegeben. Alle drei Smartphones sind LTE-fähig, haben zwei SIM-Kartenslots und laufen Android* Oreo 8.1.

Einsteigersmartphone C7A

Das Display des Smartphones ist 5-Zoll groß und arbeitet mit der IPS-Technik. Die Auflösung des Bildschirms liegt bei 720 x 1280 Pixeln. Somit werden Inhalte beim C7A in HD-Qualität dargestellt. Das Gehäuse des Smartphones besteht aus Kunststoff und die Ränder oberhalb und unterhalb des Displays sind recht groß. Durch das Seitenverhältnis von 16:9 ist die Nutzung der Vorderseite nicht optimal. Der Bildschirm* bedeckt lediglich knapp 65 Prozent der Vorderseite und wird damit dem aktuellen FullView-Trend nicht ganz gerecht.

Im Inneren des Smartphones arbeitet ein Prozessor von MediaTek mit vier Kernen. Diesem stehen 2 GB Arbeitsscheuer und 16 GB interner Speicher zur Seite. Natürlich lässt sich der interne Speicher auch noch erweitern. Der Akku des Smartphones umfasst 2330 mAh und ist damit nicht gerade der größte. Eine Besonderheit ist hier jedoch die Tatsache, dass der Akku noch austauschbar ist.

Die Hauptkamera des Smartphones besitzt 8 MP und verfügt über einen LED-Blitz. Damit die Bilder trotz der nicht allzu hohen Megapixelzahl gelingen, wird die Kamera durch einen Autofokus unterstützt. Die Frontkamera ist dafür wahrscheinlich etwas zu kurz gekommen, denn hier hat man lediglich auf 2 MP gesetzt. Die Blende dieser Kamera ist f/2.2 groß, sodass auch bei wenig Licht, mehr Helligkeit auf den Sensor trifft. So sollen die Selfies auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch erkennbar sein.

FullView-Display immer häufiger in den unteren Preisklassen- C9A

Das Neffos C9A versucht den aktuellen Trends etwas besser gerecht zu werden. Daher hat es ein 5,5-Zoll großes Display, welches im Seitenverhältnis 18:9 ist. So nimmt der Display deutlich mehr Platz auf der Vorderseite des Smartphones ein. Die seitlichen Ränder sind sehr dünn und auch oben und unten wurde hier einiges an Rand gespart. Im unteren Rand steht lediglich das Logo von Neffos und auch auf der oberen Seite wurde der Rand dünner. Das Display löst außerdem sogar in HD+ auf und hat eine Pixeldichte von 295 ppi. Auf der Rückseite des Smartphones findet man hier außerdem sogar einen Fingerabdrucksensor. Auch das Entsperren des Smartphones über die Gesichtserkennung ist hier möglich. Face Unlock wird hier ermöglicht, indem die Kamera laut Angaben des Herstellers 100 verschiedene Gesichtsdetails scannt und so die Identität des Benutzers überprüft.

Bei diesem Smartphone* wurde zwar ein anderer Prozessor verbaut, doch auch dieser ist von MediaTek und arbeitet mit vier Kernen. Lediglich der Prozessor-Takt fällt mit 1500 Megahertz etwas größer aus. An der Speicherausstattung hat sich jedoch auch nichts geändert. Auch dieses Smartphone* verfügt über 2 GB RAM und 16 GB internen Speicher für Daten.

Bei der Kamera wurde das Smartphone* dann wieder etwas überarbeitet im Vergleich zum C7A. Hier schießt die Hauptkamera Bilder mit 13 MP und verfügt sogar über einen Dual-LED-Blitz. Die Kamera besitzt außerdem einen Blauglasfilter, sodass Infrarotlicht heraus gefilterter wird. Das soll Überbeleuchtung verhindern. Weitere Eigenschaften der Hauptkamera sind unter anderem Phasenerkennung, Panorama-Aufnahmen, Szenenmodus und Autofokus. Auch die Frontkamera fällt mit 5 MP etwas besser aus. Diese hat außerdem sogar einen eigenen LED-Blitz.

Auf das C9 muss noch gewartet werden

Bezüglich des Bildschirms fällt das Neffos C9 noch einmal größer aus. Hier kommt man sogar auf eine Bildschirmdiagonale von 5,99 Zoll. Die Auflösung liegt auch hier bei HD+, wobei aber die Pixel pro Zoll etwas geringer ausfallen. Die genaue Auflösung liegt hier nur bei 269 ppi. Auch hier wurde mit einem 18:9 Seitenverhältnis der Versuch eines FullView-Displays gewagt. Wieder sind die Ränder nicht so groß wie beim ersten Smartphone und das Display nimmt circa 76 Prozent der Vorderseite ein. Wie beim C9A besteht auch das Gehäuse dieses Smartphones aus Metall und Kunststoff und beherbergt auf der Rückseite einen Fingerabdrucksensor.

Im C9 sitzt der gleiche Prozessor wie in seinem kleinen Bruder dem C9A. Hier bleibt es also wieder bei 2 GB RAM und 16 GB Arbeitsspeicher. An den technischen Ausstattungen hat TP-Link in dieser Hinsicht nicht viel variiert über die drei Modelle hinweg. Immerhin wurde der Akku hier erneut aufgestockt, sodass er jetzt 3840 mAh umfasst. Wächst das Display, muss natürlich auch die Kapazität des Akkus größer werden.

Betrachtet man die Kamera, dann merkt man jedoch, dass Neffos beim C9 nochmal aufgerüstet hat. Die Hauptkamera ist jedoch die gleiche wie beim C9A. Auch hier bekommt man 13 MP, Dual-LED-Blitz und einige weitere Zusatzfunktionen. Dafür bringt dieses Smartphone aber eine Frontkamera mit 8 MP mit sich. Natürlich wird auch diese durch einen LED-Blitz unterstützt.

Das erste Smartphone, welches zum Verkauf bereit steht, ist das Neffos C9A. Laut Angaben des Herstellers sollte dieses Smartphone schon ab sofort verfügbar sein. Zur Zeit findet man es jedoch noch nicht auf der Internetseite des Unternehmens. Eventuell kam es hier zu einer kleinen Verzögerung. Das Neffos C9A soll es in den Farben Cloudy Grey und Moonlight Silver geben. Der UVP für dieses Smartphone liegt bei 139 Euro. In den nächsten Wochen soll dann auch das Neffos C7A auf den Markt kommen. Dieses ist mit einer UVP von 109 Euro noch um einiges günstiger. Dieses Smartphone gibt es jedoch nur in der Farbe Cloudy Grey. Das C9A hingegen wird wieder in beiden Farbvarianten verfügbar sein. Ein Preis und das Datum der Markteinführung werden hier jedoch noch bekannt gegeben.

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