O2 Quartalsbericht – Kundenrückgang erstmal gestoppt

O2* hat die aktuellen Unternehmenszahlen veröffentlicht und das Unternehmen kann für das 2. Quartal 2018 auf ein solides Geschäft zurück blicken. Der Umsatz lag in diesem Zeitraum (von April bis Juni 2018) bei 1,773 Milliarden Euro und damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Bei den Kundenzahlen kam das Unternehmen insgesamt auf 47,18 Millionen Anschlüsse (Mobilfunk und DSL) und konnte damit den Rückgang seit dem letzten Halbjahr 2017 wieder stoppen. Konkret konnte O2* in diesem Quartal auf etwa 100.000 Anschlüsse mehr verweisen als noch im ersten Quartal 2018.

Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

Das Mobilfunkgeschäft von Telefónica Deutschland entwickelt sich weiter positiv. Hierzu trug insbesondere die Einführung attraktiver neuer O2Tarife bei. Im zweiten Quartal konnte das Unternehmen die Zahl hinzugewonnener Vertragskunden mehr als verdoppeln: Von April bis Juni kamen 333.000 zusätzliche Mobilfunkanschlüsse hinzu (Q1 2018: +157.000). Insgesamt lag die Zahl der Mobilfunkanschlüsse Ende Juni bei 45,2 Millionen. Kein Mobilfunkanbieter in Deutschland versorgt mehr Menschen als Telefónica Deutschland. Im Festnetzgeschäft legte das Unternehmen im Bereich der VDSL-Anschlüsse weiter zu. Insgesamt bediente das Unternehmen zum Ende des Halbjahres 49,4 Millionen Anschlüsse.

Im Mobilfunk-Bereich sieht die Zahl der Simkarten aber durchwachsen aus. Das Unternehmen konnte zwar bei den Postpaid Tarife und Verträgen hinzugewinnen (+330.000 Simkarten) aber im Prepaid Bereich wurden es weniger Handykarten. Die Zahl sank um etwa 150.000 auf 21,198 Millionen Simkarten. Zum Vergleich: im zweiten Quartal 2017 waren es noch 24,289 Millionen Prepaidkarten bei O2* gewesen. vor allem durch die Deaktivierung von inaktiven Simkarten verliert das Unternehmen auf Jahresfrist also mehr als 3 Millionen Prepaidkunden.

Dafür kann man im gleichen Zeitraum aber auch knapp 800.000 Postpaid-Kunden dazu gewinnen. Daher hat O2 in 2018 nun auch wieder mehr Postpaid Kunden als Prepaidkunden. Das dürfte das Unternehmen freuen, denn in der Regel bringen Handyverträge und Laufzeittarife höhere Gewinne als Prepaid Simkarten.

Datennutzung steigt bei O2 deutlich an

Die größte Änderung gab es neben den Kundenzahlen wohl im Bereich der Datennutzung. Dabei erhöhte sich die Datennachfragenoch einmal deutlich: Durch das Mobilfunknetz des Unternehmens flossen von April bis Juni 151.620 Terabyte Daten und damit 54 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark war der Anstieg bei Kunden von O2 mit LTE: Hier stieg die monatliche Nutzung im zweiten Quartal um 69 Prozent auf durchschnittlich 3,4 Gigabyte (GB) pro Monat. Nutzer des populären O2 Free M Tarifs lagen im Schnitt bereits bei 6 GB. Mittlerweile hat O2 auch die neuen O2 Free Allnet Flat mit Boost Funktion gestartet. Damit ist es möglich, das Datenvolumen auf bis zu 60GB pro Monat aufzurüsten. Man kann die Tarife als normale Version buchen oder als Boost-Variante. In letzterem Fall wird dann das Datenvolumen verdoppelt und der Preis steigt monatlich um 5 Euro an. Der Boost hat allerdings keinen Einfluss auf den Speed* der Tarife. Auch ohne Boost bieten die O2 Free Allnetflat LTE Zugang und LTE max. Man surft also immer mit dem maximalen Speed*, den das O2 Netz vor Ort gerade bereits stellt – das sind im Maximum bis zu 225MBit/s. Die kompletten Details gibt es direkt bei O2* Daher ist davon auszugehen, dass der Datenverbrauch bei O2 in den nächsten Monaten nochmal weiter ansteigen wird, wenn immer mehr Kunden auf die Tarife mit mehr Datenvolumen umsteigen und dann natürlich auch entsprechend mehr surfen.

Die O2 Kundenzahlen im Überblick

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