Kamera Linse Foto Pixabay CC0

Smartphones mit optischem Zoom – diese Modelle gibt es auf dem Markt


Smartphones mit optischem Zoom – diese Modelle gibt es auf dem Markt – Unsere Smartphones ersetzen immer mehr normale Kameras. Während man früher im Urlaub noch eine Digitalkamera oder ähnliches mitgenommen hat, reicht heute das Smartphone*. Die Bildqualitäten werden hier immer besser und auch die Funktionen, die ein professionelles Bearbeiten des Bilds ermöglichen, werden immer ausgefeilter. Für viele Nutzer ist die Kamera heute mit eines der Hauptkriterien, nach denen sie ihr neues Smartphone* aussuchen.

Digitaler vs. optischer Zoom

Einen besonders bemerkenswerten Fortschritt gab es im Bereich des Zooms. Hat man mit einem älteren Smartphone*, welches meist auch eine geringe Bildauflösung hatte, dann hat man nur noch verschwommene Aufnahmen bekommen. Diese waren sehr grobkörnig und hatten nichts mehr mit der eigentlichen Szene in der Realität zu tun. Hier hat Zoom noch sehr wenig Sinn gemacht. Doch mittlerweile werden die Kameras immer besser und auch die Zoomtechniken ausgefeilter. Mittlerweile kommen die Flaggschiff-Modell der großen Smartphonehersteller sogar schon mit optischem Zomm auf den Markt. Zu diesen Smartphones, die einen optischen Zoom besitzen, zählen zur Zeit das Samsung* Galaxy S9* Plus, iPhone X* und das  Huawei* P20* Pro. Doch natürlich unterscheiden selbst diese drei Smartphones sich hinsichtlich des optischen Zooms.

Bisher haben die meisten Smartphones lediglich einen digitalen Zoom in den Kameras integriert. Der optische Zoom funktioniert, indem die Motive in der Szene stark vergrößert werden. Dabei rechnet der Prozessor in der Kamera die Bildinformationen quasi hoch. Der digitale Zoom beruht also nur auf Berechnungen und nicht auf tatsächlichem Zoom, wie bei der digital Kamera. Ein Objektiv, das heraus oder herein fährt, wird man hier nicht sehen. Da das gezoomte Bild nur aus Rechenleistung besteht, leidet meistens die Qualität der Aufnahme darunter.

Der optische Zoom hingegen liefert deutlich bessere Ergebnisse. Die mechanischen Einstellungen werden hier im Objektiv so verändert, dass der Winkel, in dem das Bild geschossen wird, verändert wird. Natürlich kann auch hier nicht beliebig klein gezoomt werden, ohne dass Qualität verloren geht. Doch im Bereich der mittleren Vergrößerung, bleibt die Bildschärfe hier deutlich besser erhalten. Natürlich funktioniert das bei Smartphones auch nicht über ein herausfahrendes Objektiv. Die mechanischen Einstellungen können hier variiert werden, indem man eine Hauptkamera verwendet, die quasi aus zwei Kameras besteht. Diese Dualkameras werden immer verbreiteter auf dem Smartphonemarkt. Man muss jedoch sagen, dass fast alle Smartphones nur zweifachen optischen Zoom beherrschen. Außerdem ist kein stufenloses optisches Zoomen möglich.

So arbeiten die drei Smartphones mit optischem Zoom

Das iPhone X* kombiniert digitalen und optischen Zoom. Hier bekommen Nutzer einen zweifachen optischen Zoom, da es sich um eine Dualkamera handelt und wenn das nicht reicht, kann man bis zu 10x digitalen Zoom nutzen. Bei so nahen Aufnahmen reicht im Normalfall schon ein kleines Zittern und das Bild ist verwischt. Damit das nicht ständig passiert, arbeitet das iPhone X* mit OIS (Optical Image Stabilizer). Diesen gibt es natürlich für beide Sensoren der Kamera.

Auch das Samsung* Galaxy S9* Plus arbeitet mit zweifachem digitalen Zoom. Das besondere an dieser Smartphone-Kamera ist die verstellbare Blende, die je nach Lichtverhältnissen angepasst werden kann. Sind die Lichtverhältnisse schlecht, dann lässt man mehr Licht an die Blende. So bietet das Samsung* Galaxy S9* Plus sehr gute Aufnahmen, auch wenn das Licht nicht optimal ist. Hier ist das Bildrauschen etwas weniger als bei den anderen beiden Smartphones.

Das Huawei* P20* Pro hat einen ganz neue Art der Smartphone-Fotografie verfolgt. Das Smartphone besitzt eine Hauptkamera, die aus gleich drei Kameras besteht. Damit ist es das bisher erste Smartphone mit einer Dreifach-Kamera. Außerdem kombiniert die Kamera optischen und digitalen Zoom. Die drei Kameras ermöglichen zunächst einen dreifachen optischen Zoom. Hier gibt es also drei Zoomstufen, die sich dem optischen Zoom bedienen. Möchte man darüber hinausgehen, dann greift der digitale Zoom. So kommen noch einmal zwei zusätzliche Zoomstufen hinzu. Außerdem wurde eine Bildstabilisierung integriert, die auf künstlicher Intelligenz beruht. So sollen die Bilder auch noch bei Aufnahmen mit Zoom gelingen, ohne dass sie verwackelt wirken. Lediglich bei sich bewegenden Elementen ist hier noch etwas Verbesserdungsbedarf.

Im Hinblick auf den Zoom und die Qualität der Fotos gibt es zwischen diesen drei Modellen wenig Unterschiede. Zwar fallen die Bilder je nach äußeren Bedingungen etwas anders aus, aber es ist wohl Geschmackssache, welche Bilder man besser findet. Bei der Zoomqualität allein gibt es kaum einen Unterschied.

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