Internet Speedtest DSL

Speedtest: Wie schnell ist die eigene Verbindung?


Speedtest: Wie schnell ist die eigene Verbindung – Die Anbieter von mobilen und stationären Inter-Zugängen und auch Handytarifen versprechen immer viel wenn es um die Geschwindigkeit der Datenverbindungen geht, aber in der Realität liegen die Geschwindigkeiten dann oft deutlich unter den versprochenen Werten. Mit dem Speedtest hier kann man kostenlos und schnell nachmessen, wie viel Speed die eigene Verbindung tatsächlich bietet.

Speedtest: Wie schnell ist die eigene Verbindung?

Der Speedtest dauert in der Regel nur wenige Sekunden (20 bis 20 Sekunden) und verbraucht im Vergleich zu anderen Tests wenig Datenvolumen. Er ist also auch für den mobilen Einsatz geeignet, wenn man nur eine kleine Datenflat hat. Allerdings benötigen auch wir für die Messung der Geschwindigkeit der Internetverbindung ein gewisses Datenvolumen – ganz ohne Datenübertragung kommt also auch dieser Speedtest nicht aus.



Was tun wenn die Verbindung zu langsam ist?

Sollte sich beim Speedtest heraus stellen, dass man langsamer surft als vermutet, ist das nicht immer eine Vertragsverletzung und vor allem im mobilen Bereich (beim Surfen mit Handy, Smartphone* oder Tablet) liegen die Geschwindigkeiten in der Praxis oft deutlich unter den maximalen Angaben. Bei Vodafone* heißt es beispielsweise zum Speed im Kleingedruckten:

4G|LTE Max: Durchschnitt laut Connect Test-Ausgabe 1/2018: 44,53 Mbit/s im Download und 18,83 Mbit/s im Upload in Stadtgebieten (Walktest). Mit Ihrem Tarif profitieren Sie immer von der für Sie maximal verfügbaren Geschwindigkeit beim Surfen. Ihre individuelle Bandbreite hängt unter anderem von Ihrem Standort und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Ihrer Funkzelle ab. Ihr eingesetztes Gerät muss außerdem die technischen Voraussetzungen haben, diese Bandbreiten zu unterstützen. 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload steht derzeit in über 40 Städten, eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s sogar in über 450 Städten zur Verfügung. (Stand April 2018).

Konkret bietet Vodafone* derzeit in den deutschen Mobilfunk-Netzen derzeit maximale Geschwindigkeiten von bis zu 500MBit/s. In der Praxis erreicht man aber nur 44,53Mbit/s im Durchschnitt. Man surft also nur etwa einem Zehntel des maximalen Speeds. Das ist allerdings kein Problem, das nur Vodafone* hätte, sondern bei den anderen Netzbetreibern (Telekom* und O2*) ist dies ebenso.

Der Grund dafür liegt im Mobilfunk-Netz. Dieses bietet je nach Region einen höchst unterschiedlichen Ausbaustand, so dass die erreichbaren Geschwindigkeiten je nach Ort und Region abweichen. In den Ballungsgebieten sind die Netze dabei meistens besser ausgebaut und man kann schneller surfen als in den ländlichen Regionen. Dazu hängt die Leistung der Netze auch von der Auslastung ab. Je mehr Nutzer sich eine Funkzelle teilen, desto geringer ist der Speed, den ein einzelner Nutzer bekommt. Das bedeutet auch, dass man an der gleichen Positionen durchaus unterschiedliche Geschwindigkeiten bekommen kann, je nachdem, welche Tageszeit es ist und wie viele andere Nutzer gleichzeitig unterwegs sind. Es gibt darüber hinaus noch weitere Faktoren, die den Speed beeinflussen können. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

  • die vertraglich vereinbarte maximale Bandbreite Ihres mobilen Internetzugangs (z. B. tarifbedingte Begrenzung der Datenübertragungsrate im Down- und Upload bzw. Drosselung nach Überschreiten eines inkludierten monatlichen Volumens)
  • die Auslastung Ihres Internetzugangsanbieters
  • die Anzahl der aktiven Nutzer, die gemeinsam mit Ihnen die gleiche Mobilfunkzelle und das gleiche Netzsegment verwenden
  • das Endgerät, mit dem Sie testen
  • die verwendete Mobilfunk-Technologie (GPRS, UMTS, LTE)
  • die Mobilfunk Netzabdeckung und Versorgungsqualität an Ihrem Standort, ob Sie sich bei der Mobilfunkmessung innerhalb oder außerhalb eines Gebäudes aufhalten
  • wie schnell Sie sich bewegen (z. B. auf der Autobahn oder im Zug)

Speed im Festnetz – besser geregelt

Anders als im mobilen Bereich sind die Tarife im Festnetzbereich (DSL und VDSL) oft besser geregelt, da die Anbieter hier feste Geschwindigkeiten angeben. Es wird hier also nicht mit „bis zu“ Werten gearbeitet, sondern man bekommt die feste Zusage, dass ein Anschluss 50MBit/s oder 100MBit/s schafft und zahlt dafür teilweise auch entsprechend mehr. Die Geschwindigkeiten sind damit fester Vertragsbestandteil und damit gibt es unter Umständen auch ein Sonderkündigungsrecht wenn der angebotene Speed dauerhaft zu niedrig ist. Auch hier sollte man aber darauf achten, dass sehr viele Faktoren den Speed der Verbindung beeinflussen können. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

  • die vertraglich vereinbarte maximale Bandbreite Ihres stationären Internetzugangs (z. B. tarifbedingte Begrenzung der Datenübertragungsrate im Down- und Upload bzw. Drosselung nach Überschreiten eines inkludierten monatlichen Volumens)
  • die Auslastung Ihres Internetzugangsanbieters
  • die Anzahl der aktiven Nutzer, die gemeinsam mit Ihnen das gleiche Netzsegment verwenden
  • das Endgerät, mit dem Sie testen
  • die gleichzeitige Nutzung des selben Internetzugangs durch andere Nutzerinnen und Nutzer oder Programme (z. B. E-Mail, Updates, VPN)
  • die Qualität Ihres Modem/Routers
  • die Durchführung der Messung über WLAN

Video: Internet ist zu langsam, diese Möglichkeiten hat man als Kunde



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