Home HerstellerApple iPhone – Umweltbundesamt kann sich die “ungesunde Luft” Anzeige nicht erklären

iPhone – Umweltbundesamt kann sich die “ungesunde Luft” Anzeige nicht erklären

von Bastian Ebert

Mit iOS 12 hat auf den iPhone Modelle in der Wetter-App auch eine neue Anzeige Platz gefunden. Zwischen der Überschrift (in der Regel dem Stadtnamen) und der Temperatur taucht ab und an ein Warnhinweis auf, der vor ungesunder Luftqualität warnt. Man findet die Hinweise sowohl in den neuen iPhone Modellen als auch in älteren Geräten. Das ist natürlich für die Nutzer ein deutlicher Hinweis auf ein Problem vor Ort. Allerdings weiß derzeit niemand, auf welche Bewertungen diese Warnung zurück geht und wie plausibel diese Warnung daher ist.

Konkret zeigt die Wetterapp einen Sicherheitshinweis an, von dem niemand weiß, wie er generiert wurde. Apple* selbst gibt keine Infos dazu. Das verunsichert die Nutzer natürlich sehr. Kann man trotz dieser Warnung bedenkenlos joggen gehen? Die Warnung taucht dabei vor allem bei den deutschen Großstädten auf und besonders München scheint sehr beliebt zu sein.

Mittlerweile hat die Presse versucht, bei Apple* nähere Details zu dieser Warnung zu bekommen, aber keine Hinweise dazu erhalten. Auch das Umweltbundesamt kann bisher nicht weiter helfen. Apple* hat auch der Behörde keine Auskunft gegeben und so bleibt offen, wie sinnvoll diese Warnung ist.

Bei der sueddeutsche schreibt man im Original dazu:

Ein Anruf bei Ute Dauert, Leiterin des Fachbereichs “Beurteilung der Luftqualität” beim Umweltbundesamt. Sie sagt, man habe bereits auf vielen Wegen versucht, von Apple Auskunft über die Daten zu bekommen. “Keine Antwort.” Gleichzeitig erhalte man Anrufe von besorgten Bürgern, die sich – wegen der App – Sorgen um ihre Gesundheit machen. “Wir finden es unglaublich misslich, dass Apple seine Quellen einfach nicht preisgibt. Schließlich kann auch Angst Menschen krank machen.” Jetzt müsse man mal schauen, “wie man das höher eskalieren lassen kann”.

Wahrscheinlich ist es derzeit besser in den betroffenen Städten diese Warnung auszublenden oder – falls der Hinweis doch zu sehr stört – auf eine andere Wetter App zurück zu greifen. Dazu gibt es im App Store ja doch eine ganze Reihe von Alternativen.

Wo liegen die Unterschiede des iPhone XR zum iPhone XS?

Wie bereits geschrieben haben die iPhone XR in einigen Teilen die gleichen Komponenten, die man auch von den teureren Modellen her kennt. Bei der Technik muss man beim iPhone XR im Vergleich zu den XS-Modellen einige natürlich Abstriche machen:

  • Die Kamera ist nur ein normales Modell, während man in den XS-Versionen auf eine Dual Lens Kamera setzt. An sich kommt aber als Objektiv die gleiche Technik zum Einsatz, die man auch von den teureren Versionen her kennt, es fehlt nur das zusätzliche Teleobjektiv.
  • Bei Display* setzt Apple beim iPhone XR auf LCD* Technik und nicht auf die OLED* Technologie, die im iPhone XS und XS max zum Einsatz kommt.
  • Beim Gehäuse bietet das iPhone XS nur dem Aluminium-Rahmen, den man bereits von Vorgängermodellen her kennt. Dabei wird zwar auch Serie 7000 Aluminium in Raumfahrtqualität genutzt, der Stahlrahmen aus dem iPhone XS ist aber dennoch robuster.
  • Bei der Schutzklasse kommt das iPhone XR nur auf IP67 und bietet damit nominell etwas geringeren Schutz gegen Staub und Wasser.

Vor allem bei der Leistung und auch beim Design bekommt man damit ein vollwertiges iPhone und die Technik ist einen Topmodell durchaus angemessen. Apple macht aber deutlich, dass es auch noch besser geht. Besonders bei der Kamera werden sich Nutzer aber sicher fragen, warum man für 849 Euro keine Dual Lens Kamera bekommt, die teilweise auch bereits in Modellen zum Einsatz kommt, die deutlich billiger sind.

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