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Mobile Sicherheit: 51 Prozent mehr Malware auf Handys und Smartphones


Die Sicherheit mobile Geräte ist immer wieder ein Problem, da es nach wie vor (vor allem im Android* Bereich) sehr viele Geräte gibt, die noch mit alter Software arbeiten und für die es auch noch keine neue Android* Versionen gibt. Konkret nutzen weltweit daher nach wie vor viele Verbraucher unsichere Geräte mit Bug und Sicherheitslücken.

Bei Kaspersky analysiert man die eigenen Zahlen zu Malware-Alarmen auf Handys und Smartphones* und hat auch im letzten Jahr wieder einen deutlichen Anstieg bei der Malware festgestellt. So stiegen seit September 2017 die Virenalarme auf den Smartphones* und Tablets deutscher Nutzern um 51 Prozentpunkte an. Auch
das BKA (Bundeskriminalamt) – unter anderem unter Berufung auf Erkenntnissen des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) – bestätigt in seinem aktuellen ,Bundeslagebild Cybercrime‘ den Anstieg mobiler Malware.

Kaspersky schreibt im Original dazu:

Die Kaspersky-Langzeitanalyse (September 2014 bis August 2018) zeigt zudem einen gefährlichen Trend die Entwicklung mobiler Schädlinge in Deutschland betreffend: So sind innerhalb eines Jahres die 
durchschnittlichen Virenalarme, die Kaspersky Lab auf den Geräten deutscher Nutzer blockiert hat, von 6,1 im Zeitraum September 2016 bis August 2017 auf 9,2 pro Nutzer zwischen September 2017 und August 2018 
gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 51 Prozent. Seit August 2014 haben Virenalarme auf Smartphones* und Tablets in Deutschland sogar um 156 Prozent zugenommen.

„Unsere Zahlen zeigen einen interessanten Ausschnitt, wie viel Schadsoftware für Mobilegeräte in Deutschland im Umlauf sind“, erklärt Christian Funk, Leiter des Forschungs- und Analyse-Teams DACH bei Kaspersky Lab. „Da es sich um Nutzer von Kaspersky-Lösungen handelt, konnten diese Gefahren allerdings blockiert werden. Wie viele Schädlinge sich tatsächlich auf den mobilen Geräten deutscher Nutzer befinden, ist schwer zu sagen, zumal viele Nutzer von einer Infizierung häufig nichts mitbekommen.“

Das kann vor allem dann zu einem Problem werden, wenn man die Handys und Smartphones für sicherheitsrelevante Anwendungen nutzt. Wer beispielsweise Banking über das Handy durchführt, sollte sicherstellen, dass keine Malware vorhanden ist, die möglicherweise die Banking-Daten abfangen und anderweitige verwenden kann.

Als Tipps für Sicherheitsgeräte empfehlen die Experten vor allem ein aktuelles Betriebssystem auf dem neusten Stand. Google veröffentlicht mittlerweile monatliches Sicherheitsupdates für Android* und diese sollte man auch immer installieren (sofern sie vom Anbieter bereits gestellt werden). Dazu sollten Apps nur aus bekannten und vertrauenswürdigen Quellen installiert werden. Im besten Fall nutzt man nur den offiziellen Store von Apple* oder Google. Dazu raten die meisten Sicherheitsexperten davon ab, die Smartphones zu rooten. Das bringt zwar einige Möglichkeiten, die man sonst nicht hätte, hebelt aber in der Regel auch wichtige Sicherheitsmechanismen der Geräte aus und ist daher ein Risiko.



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