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Samsung Galaxy S10 Beyond X – noch dünnere Ränder beim Premium-Modell


Update: Leaker IceUnivers hat ein Bild veröffentlicht, das angeblich das Front-Panel des Galaxy S10* Beyond X zeigt und wenn das stimmt, schmilzt Samsung* die Rändern beim Premium-Modell noch weiter ab. Es gibt auch keine Aussparungen für die Technik mehr – das Unternehmen hat also wohl eine andere Möglichkeit gefunden, Kamera und Sensoren unterzubringen. Damit dürfte sich das Beyond X auch vom Design her von den normalen Galaxy S10* Modelle unterscheiden.

 


Apple* hat es vorgemacht und die eigenen Modellpalette mit noch teureren Geräten erweitert. Das scheint nun auch bei Samsung* geplant zu sein, denn es gibt Hinweise, dass es beim Galaxy S10* eine vierte Variante geben wird, die als neuer Technologieträger geplant ist. Das sogenannte Beyond X (wobei noch nicht sicher ist, dass dies der finale Name ist) soll 6,7 Zoll groß sein und damit nochmal größer als die Plus Variante. Bei der Kamera soll es auch eine Quad-Lens Technik setzen und damit als Hauptkamera vier Objektive haben. Dazu soll dieses Premium Gerät auch bereits 5G unterstützen – bei den normalen Galaxy S10 Modellen ist das dann wohl noch nicht der Fall.

Man kann wohl auch davon ausgehen, dass der Preis für das Premium-Modell nochmal höher ausfallen wird als für die normalen Galaxy S10 Geräte und es ist durchaus zu erwarten, dass man möglicherweise mehr als 1000 Euro für die neuen Smartphones* wird zahlen müssen.

Darüber hinaus sind auch einige Screen-Protetoren aufgetaucht, die angeblich zum Galaxy S10 gehören sollen. Sollte das der Fall sein, scheint Samsung* beim Galaxy S10 tatsächlich auf ein neues Design zu setzen, denn die Ränder am oberen Rand fallen deutlich geringer aus als bei den bisherigen Modellen.

Das kann der neue Prozessor des Galaxy S10

Der Samsung Exynos 9820 Prozessor setzt dabei wieder auf 8 Kerne. Insgesamt kommen zwei M4-Kerne für die Hochleistungs-Operationen zu Einsatz, dazu gibt es noch zwei Corex-A75 und vier Cortex-A55 Kerne. Auf diese Weise soll die Power für die einzelnen Kerne im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 20 Prozent gesteigert worden sein, im Multi-Core Bereich soll die Leistung um 15 Prozent steigen. Dazu wurde auch die Leistungsaufnahme der Kerne verbessert und damit sinkt der Energieverbrauch im Vergleich zum Vorgänger. Die neue Mali-G76 GPU soll im Grafikbereich nochmal 40 Prozent schneller sein und 35 Prozent effizienter arbeiten.

Dazu gibt es noch weitere Neuerungen beim Exynos 9820 Prozessor:

  • Die neue NPU soll den Prozessor selbst von AI Prozessen entlasten und beispielsweise auch mit externen Server zusammenarbeiten können. Leider wurden an dieser Stelle noch keine weiteren Details zur Leistung und zum Einsatz gegeben, es gab lediglich den Hinweis auf 7fache Geschwindigkeit* der Verarbeitung dieser Anfragen.
  • Beim mobilen Internet setzt der Prozessor auf eine achtfache Carrier-Aggregation und erreicht damit Geschwindigkeiten bis zu 2GBit/s im Download und 316 MBit/s im Upstream. Allerdings unterstützt der Prozessor wohl noch kein 5G.
  • Im Videobereich unterstützt der Chipsatz nun auch 8K Aufnahmen und kann unter anderem 4K UHD Videos mit 150 Frames pro Sekunden (fps) dekodieren.

Das kommende Galaxy S10 wird damit wieder schneller werden als die bisherigen Modelle (was aber kaum überrascht). Der Leistungszuwachs fällt allerdings eher moderat aus und es bleibt abzuwarten, wie sich das Galaxy S10 leistungsmäßig gegen die Konkurrenz von Huawei* (mit dem Kirin 980 Prozessor) schlagen kann.

Mit dem eigenen AI-Chipsatz für Prozesse der künstlichen Intelligenz werden sich wohl auch die Funktionen in diesem Bereich deutlich erweitern. Es ist beispielsweise zu erwarten, dass es noch mehr Optimierungsvarianten für Fotos und vielleicht auch für Videos gibt und das Bixby möglicherweise noch mehr Funktionen bekommt. Auf jeden Fall wird das Galaxy S10 in Sache Künstliche Intelligenz deutlich aufgerüstet.

Etwas kritisch zu sehen sind die mobilen Datenstandards. Mit Geschwindigkeiten bis 2GBit/s sind die Modelle zwar wieder schneller geworden als das S9, aber die Verbindungen werden maximal mit LTE (also im 4G Netz erreicht). 5G Verbindungen scheint der Prozessor noch nicht unterstützen zu können und damit sieht es so aus, als würden die kommenden Galaxy S10 Modelle noch keine 5G-Handys werden. Das dürfte für einige Fans eine Enttäuschung sein. Auf der anderen Seite gehen die 5G Netze gerade erst in die Auktion und werden wohl nicht vor 2020 nutzbar sein – eine praktische Auswirkung wird dieser Verzicht auf 5G also wohl nicht haben.Man merkt auf jeden Fall, dass der Start des Galaxy S10 näher rückt, denn die Galaxy S9* Vorgängermodelle aus diesem Jahr werden Woche für Woche billiger und die Preise für ein Galaxy S9 sind mittlerweile bei den ersten Anbietern bei unter 500 Euro angekommen.

 



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