Handy Pixabay CC0

Smartmobil Allnet Flat – keine Datenautomatik mehr in den neuen Angeboten


Smartmobil* hat die Tarife verändert und dabei vor allem die immer wieder kritisierte Datenautomatik abgeschafft. In den neuen Tarifen wird nun nicht mehr automatisch (und kostenpflichtig) neues Datenvolumen dazu gebucht, wenn man das monatliche Inklusiv-Volumen überschritten hat. Stattdessen wird nun direkt gedrosselt ohne das Mehrkosten entstehen.

Die Drillisch Discounter hatten die Datenautomatik bereits verändert und abschaltbar gemacht. Nun geht Smartmobil* noch einen Schritt weiter und entfernt sie ganz aus den neuen Allnet Flat. Die Marke ist damit der erste Drillisch Discounter, der diesen Weg geht. Mit etwas Glück folgen auch die anderen Marken diesem Vorgehen.

Smartmobil* selbst schreibt dazu:

Die monatlichen Preise sind nunmehr über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg konstant. Darüber hinaus ist bei den neuen LTE-Tarifen die optionale Datenautomatik kein Bestandteil mehr. Neukunden profitieren zudem von einem erhöhten Wechselbonus in Höhe von 25 Euro.

Neue smartmobil.de-Tarife im Detail: Der Einstiegs-Tarif LTE 2 GB verfügt über eine 2 GB Internet-Flat. Zudem sind 300 Freieinheiten für Telefonie und SMS im monatlichen Preis von 7,99 Euro enthalten. Der Allround-Tarif LTE 3 GB beinhaltet eine Allnet Flat für Telefonie und SMS sowie eine 3 GB Internet-Flat. Der monatliche Preis beläuft sich auf 9,99 Euro. Für 14,99 Euro pro Monat bietet der Tarif LTE 5 GB eine Flat für Telefonie, SMS sowie eine 5 GB Internet-Flat. Intensiv-Nutzer bekommen die 8 GB Internet-, Telefonie- und SMS-Flatrate im Tarif LTE 8 GB zum monatlichen Preis von 24,99 Euro. Alle Tarife beinhalten LTE mit einer Datengeschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s.

Leider betrifft diese Neuerung aber nur die neuen Smartmobil Allnet Flat, die ab sofort buchbar sind. Die bestehenden Tarife haben nach wie vor die bekannten Konditionen und das bedeutet auch, dass dort eine Datenautomatik mit an Bord ist – bei den ganz alten Angeboten sogar noch die Zwangsautomatik, die sich nicht abschalten lässt.

Ebenfalls ein sehr kundenfreundlicher Schritt von Smartmobil sind die einheitlichen Grundgebühren über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg. Bisher arbeitet das Unternehmen häufig mit unterschiedlichen Gebühren für die ersten Monate. Dieser Rabatt machte die Tarife teilweise etwas billiger, erschwerte aber auch die Vergleichbarkeit, weil man so nicht mehr auf den ersten Blick sehen konnte, wie teuer die Smartmobil Allnet Flat tatsächlich waren, sondern immer erst nachrechnen musste. Mit den einheitlichen Gebühren ist das nun deutlich einfacher und die Tarife werden transparenter.

Neu ist auch der kleinste Tarif mit 2G Volumen. Dies ist keine Allnet Flat mehr, sondern man bekommt „nur“ 300 Freieinheiten für Gespräche und SMS im Monat. Danach werden diese Leistungen mit 9 Cent pro SMS bzw. Minute abgerechnet. In der Regel sollte aber die meisten Kunden bei normaler Nutzung nicht über diese Anzahl kommen, daher ist das für die meisten Verbraucher durchaus ausreichend.

Derzeit bekommt neue Kunden auch noch 25 Euro Bonus, wenn sie ihre alte Rufnummer mitbringen. Das Unternehmen schreibt dazu im Kleingedruckten:

Das Guthaben wird auf sämtliche Verbindungs-, Tarif- und Optionspreise, nicht aber auf den Bereitstellungspreis und Ersatzkarten angerechnet, ist nicht auszahlbar und zwölf Monate gültig. Die Gutschrift ist nur bei einer aktiven SIM-Karte möglich, bei einer gesperrten verfällt sie am Ende des Kalendermonats. Bei einer Kündigung verfällt das Guthaben im letzten Vertragsmonat und eine Gutschrift auf die Endabrechnung erfolgt nicht.

Allerdings entstehen natürlich beim alten Anbieter Kosten für die Freigabe der Rufnummer.



Wichtig: Hilfe zu inhaltlichen Themen kann am einfachsten in unserem Hilfe-Bereich bekommen werden. Dort kann man schnell und einfach bei Problemen und Schwierigkeiten nachfragen und entweder die Redaktion oder auch fachkundige Nutzer beantworten die Frage. Dazu können dann auch andere Nutzer mit dem gleichen Problem die Lösung dazu lesen und müssen nicht mehr selbst eine Frage stellen.