Windows 10 Pixabay CC0

Windows 10 – Microsoft muss das Update schon wieder für einige PCs stoppen


18.11.2018 – Die neuste Windows 10 Version macht nach wie vor Probleme. Nachdem Microsoft* die neue Windows 10 Version in der letzten Woche wieder frei gegeben hatte und auch einige PCs das Update ausführen konnten, scheint es nun für eine ganze Riehe von Modellen wieder gestoppt worden zu sein, weil Probleme aufgetreten sind. Laut Winfuture sind folgende Modelle von diesem Stopp betroffen:

  • PC mit AMD Radeon HD2000 und HD4000 Grafikprozessoren
  • PC mit Sicherheitslösungen von Trend Micro
  • PC mit VPN-Clients von F5
  • PC mit Apple* iCloud Client (Version7.7.0.27)

Man kann also nach wie vor nur mit Vorsicht zum Update auf die neue Version raten.


Windows hat mit der neuen Version 1809 für Windows 10 eine Variante veröffentlicht, die so viele Probleme macht wie schon lange nicht mehr. Ein Teil der Schwierigkeiten und Fehler der neuen Version wurden bereits wieder gefixt, nun hat das Unternehmen aber offiziell bestätigt, dass es in der neuen Version zusätzlich einen Fehler bei ZIP-Dateien gibt. Das Entpacken von Dateien sorgt unter Umständen dafür, dass bereits bestehende Daten überschrieben werden und zwar ohne dass es eine Rückmeldung gibt. Bisher wurden Windows 10 Nutzer in solchen Fällen immer erst gefragt wie mit den Dateien umgegangen werden soll.

Bei techradar schreibt man im Original dazu:

A Microsoft* representative has confirmed that the October 2018 Update for Windows 10 suffers from a bug that acts up with ZIP files in certain circumstances, while providing advice on how to work around the issue for now. We wrote about this problem at the beginning of the week, and on Microsoft*’s support forum, a moderator from the company has now stated that if you copy or move files straight from a ZIP archive to a destination folder, if that folder already has existing files of the same name in it, you will not get a prompt asking if you want to overwrite those files.

Insgesamt empfehlen wir daher nach wie vor, das Update so lange wie möglich zu verschieben, in der Hoffnung, dass Mircosoft bis dahin weiter Fehler behebt.

Die Neuerung im Oktober Update im Detail

  • Your Phone App. Die Anwendung ermöglicht es, direkt vom PC aus auf Textnachrichten oder Fotos auf einem Android*-Smartphone* zuzugreifen. So können sich Nutzer voll auf die Arbeit konzentrieren.
  • Windows Timeline für Smartphones*. Seit April ist Timeline auf Windows 10-PCs verfügbar – und nun auch für iPhones und Android*-Smartphones*. Nutzer können somit ganz einfach nach Dateien oder Websites suchen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.
  • To-Do-Integration mit Outlook.com und Skype. Mit dem Tool Microsoft* To-Do in Outlook.com können Anwender eine Aufgabe in ein freies Zeitfenster in ihrem Kalender ziehen und so Zeit für die Erledigung fest einplanen. Enthält eine E-Mail eine konkrete Aufgabe, lässt sich diese ebenfalls per Drag & Drop in Microsoft* To-Do ziehen, um automatisch eine neue Aufgabe zu erstellen. In Skype können Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls einen Aufgabenbereich öffnen, um dort Aufgaben – so genannte Tasks – hinzuzufügen, zu editieren oder abzuhaken. Die Tasks werden gespeichert und stehen automatisch in Skype und der Microsoft* To-Do App zur Verfügung.
  • Familiensicherheit für Microsoft Launcher. Der Microsoft Launcher bietet Eltern mehr Sicherheit, wenn er auf allen Android*-Geräten innerhalb der Familie installiert ist und die Microsoft-Benutzerkonten entsprechend eingerichtet sind: Eltern bleiben über den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf dem Laufenden und können sichergehen, dass diese dort sind, wo sie sein sollten. Sie können sich auch über die App-Aktivität ihrer Kinder auf deren Android*-Geräten informieren und beispielsweise einsehen, mit welchen Apps wie viel Zeit verbracht wird. Sind eine Xbox One oder ein Windows 10-PC im Familienportal eingerichtet, können Anwender auch die Aktivitäten auf diesen Devices über Microsoft Launcher abrufen.
  • Inking in PowerPoint. Mit dem neuesten Update bietet Microsoft Office verschiedene KI-Funktionen, die es spürbar erleichtern, mit einem Eingabestift oder per Touchscreen Inhalte zu gestalten:
    • Per Stift erstellte Aufzählungslisten werden in formatierten Text umgewandelt.
    • Nutzer können Flussdiagramme und weitere Diagramme via Stift erschaffen, indem sie einfach Wörter oder Formen zeichnen. PowerPoint konvertiert diese automatisch in Text und Formen.
    • Die intelligente Designer-Funktion generiert mithilfe von KI aus schlichten, per Inking erstellten Folien verschiedene Designs, aus denen der Nutzer einfach den passenden Vorschlag auswählt.
  • Inking in Word. Im Ink Editor können Nutzer per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen, ohne die Tastatur berühren zu müssen.
  • Eingebettete 3D-Animationen. In PowerPoint und Word werden nun dynamisch animierte Bewegungen in 3D-Objekte integriert, so dass es mühelos möglich ist, 3D und Animation zu nutzen, um Projekte zum Leben zu erwecken.


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