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Kommt ein Huawei P30 lite?


Viele Fans warten auf die nächste Generation der Huawei* P-Serie, die voraussichtlich im Frühjahr 2019 erscheinen wird und die Frage ist dabei immer wieder, ob es auch im nächsten Jahr wieder eine günstigere Generation der Huawei P30 Modelle erscheinen wird. Bisher gab es beispielsweise zum Huawei* P20* auch ein Huawei* P20* lite (mit deutlichem Preisvorteil) und daher hoffen viele Fans auch auf ein passendes Huawei P30 lite in 2019.

Bisher spricht auch wenig dagegen. Huawei kann mit dem Setup aus zwei Topmodellen und einem günstigeren Smartphone* bisher gute Erfolge verbuchen und daher kann man durchaus davon ausgehen, dass auch in 2019 neben dem Huawei P30 und dem P30 pro auch ein passendes Huawei P30 lite auf den Markt kommen wird. Allerdings sollte man dabei im Hinterkopf behalten, dass diese Geräte in der Regel technisch recht wenig mit den normalen P-Modellen zu tun haben. Die Lite-Modelle haben zwar einen vergleichbaren Namen und oft auch ein ähnliches Design, basieren aber technisch auf einer anderer Plattform und haben natürlich auch nicht die hochgerüstete Technik der normalen Modelle mit an Bord – das erklärt dann auch den Preisunterschied.

Konkret wird es vor allem bei der Kamera und natürlich auch bei der Leistung Einschränkungen beim Huawei P30 lite geben. Der neue Kirin 980 Topprozessor wird dabei nur im Huawei P30 und P30 pro zum Einsatz kommen und nicht für die Lite-Modelle zur Verfügung stehen. Dort wird man aller Wahrscheinlichkeit nach nur einen etwas schwächeren Prozessor und wohl auch weniger RAM und internen Speicher als bei den Topmodellen finden.

Unabhhängig davon kann man aber davon ausgehen, dass es auch 2019 ein Huawei P30 lite geben wird und damit eine kostengünstige Alternative zu den kommenden Huawei P-Topmodellen.

Die Neuerungen beim Kirin 980 Prozessor im Überblick

  • Durch die Fertigung im 7-Nanometer Verfahren wird der Prozessor deutlich leistungsfähiger und verbraucht auch weniger Strom. Huawei* spricht davon, dass der 980 im Vergleich zur Version aus dem Vorjahr etwa 75 Prozent mehr Leistung bei der CPU  bringen soll und dabei aber auch gleichzeitig 60 Prozent effizienter arbeitet. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Werte dann tatsächlich in den Leistungstest nieder schlagen werden.
  • Der Prozessor hat nun drei Cluster die jeweils für verschiedene Aufgaben zur Verfügung stehen. Für den normalen Einsatz gibt es 4 Low-End-Kerne mit 1,8 GHz die sehr energiesparend die normalen Aufgaben erledigen können. Dazu kommen zwei neue High-End-Kerne mit ihren maximal 1,92 GHz für Aufgaben, die etwas mehr Power erfordern und für die Spitzenleistung sind zwei weitere High-End kerne mit bis zu 2,6Ghz Leistung zuständig. Insgesamt kommt der Kirin 980 damit auch auf 8 Kerne, aber diese sind anders aufgeteilt als im Vorgänger.
  • Im Bereich der mobilen Datenübertragung unterstützt der Prozessor LTE CAT 21 und kann damit Daten mit bis zu 1,4Gbit/s (1400Mbit/s) schnell übertragen. Damit ist der Chipsatz auch der schnellste Prozessor auf dem Markt in diesem Bereich.
  • Die Zahl der NPUs hat sich im Kirin 980 Prozessor weiter erhöht und der Chipsatz stellt nun für die Verarbeitung von Aufgaben mit Künstlicher Intelligenz zwei Kerne zur Verfügung. Damit soll sich die Geschwindigkeit* der Bilderkennung verdoppeln und die AI-Aufgaben werden damit noch schneller durchgeführt. Leider gibt es noch keine Hinweise ob mit diesen zwei NPU auch neue Funktionen unterstützt werden.


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