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Windows 10 – Microsoft zieht schon wieder ein Update zurück

von Bastian Ebert

Auch in dieser Woche hatte Microsoft* ein Update für Windows 10 (allerdings die ältere Version 1803) veröffentlicht und auch in dieser Woche gab es wieder schwere Probleme mit dieser Software. Das Update mit der Bezeichnung KB4467682 (OS Build 17134.441) ist so fehlerhaft, dass es auch wieder zurückgezogen werden musste. Das ist mittlerweile bereits Gewohnheit, denn seit Oktober gab es mit verschiedenen Neuerungen und Updates immer wieder teils wirklich schwere Probleme.

Konkret sind gleich eine ganze Reihe von Probleme nach diesem Update aufgetreten:

  • Bei einigen Modelle gab es nach dem Update nur einen schwarzen oder blauen Screen (Blue Screen of Death) und die Geräte waren nicht mehr zu benutzen.
  • Teilweise wurde das benutzerdefinierte Startmenü komplett verändert.
  • In einigen Fällen gab es Datenbankfehler mit dem .NET Framework und die Suche im Mediaplayer lies sich nicht mehr benutzen.

Das Unternehmen selbst schreibt dazu:

After installing this optional update some users have reported getting a blue or black screen with error code, “System thread exception not handled.” As a precaution, we have removed this optional update from Windows Update and Microsoft* Update Catalog to protect customers. Fixes and improvements will be available in the December 2018 security update release and will include a resolution for this issue.

Nutzer, die von dem Problem betroffen sind, rät das Unternehmen zu dieser Fehlerbehebung.

Die Neuerung im Oktober Update im Detail

  • Your Phone App. Die Anwendung ermöglicht es, direkt vom PC aus auf Textnachrichten oder Fotos auf einem Android*-Smartphone* zuzugreifen. So können sich Nutzer voll auf die Arbeit konzentrieren.
  • Windows Timeline für Smartphones*. Seit April ist Timeline auf Windows 10-PCs verfügbar – und nun auch für iPhones und Android*-Smartphones*. Nutzer können somit ganz einfach nach Dateien oder Websites suchen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.
  • To-Do-Integration mit Outlook.com und Skype. Mit dem Tool Microsoft* To-Do in Outlook.com können Anwender eine Aufgabe in ein freies Zeitfenster in ihrem Kalender ziehen und so Zeit für die Erledigung fest einplanen. Enthält eine E-Mail eine konkrete Aufgabe, lässt sich diese ebenfalls per Drag & Drop in Microsoft* To-Do ziehen, um automatisch eine neue Aufgabe zu erstellen. In Skype können Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls einen Aufgabenbereich öffnen, um dort Aufgaben – so genannte Tasks – hinzuzufügen, zu editieren oder abzuhaken. Die Tasks werden gespeichert und stehen automatisch in Skype und der Microsoft* To-Do App zur Verfügung.
  • Familiensicherheit für Microsoft* Launcher. Der Microsoft Launcher bietet Eltern mehr Sicherheit, wenn er auf allen Android*-Geräten innerhalb der Familie installiert ist und die Microsoft-Benutzerkonten entsprechend eingerichtet sind: Eltern bleiben über den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf dem Laufenden und können sichergehen, dass diese dort sind, wo sie sein sollten. Sie können sich auch über die App-Aktivität ihrer Kinder auf deren Android*-Geräten informieren und beispielsweise einsehen, mit welchen Apps wie viel Zeit verbracht wird. Sind eine Xbox One oder ein Windows 10-PC im Familienportal eingerichtet, können Anwender auch die Aktivitäten auf diesen Devices über Microsoft Launcher abrufen.
  • Inking in PowerPoint. Mit dem neuesten Update bietet Microsoft Office verschiedene KI-Funktionen, die es spürbar erleichtern, mit einem Eingabestift oder per Touchscreen Inhalte zu gestalten:
    • Per Stift erstellte Aufzählungslisten werden in formatierten Text umgewandelt.
    • Nutzer können Flussdiagramme und weitere Diagramme via Stift erschaffen, indem sie einfach Wörter oder Formen zeichnen. PowerPoint konvertiert diese automatisch in Text und Formen.
    • Die intelligente Designer-Funktion generiert mithilfe von KI aus schlichten, per Inking erstellten Folien verschiedene Designs, aus denen der Nutzer einfach den passenden Vorschlag auswählt.
  • Inking in Word. Im Ink Editor können Nutzer per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen, ohne die Tastatur berühren zu müssen.
  • Eingebettete 3D-Animationen. In PowerPoint und Word werden nun dynamisch animierte Bewegungen in 3D-Objekte integriert, so dass es mühelos möglich ist, 3D und Animation zu nutzen, um Projekte zum Leben zu erwecken.
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