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Apple: iPhone Produktion soll im aktuellen Quartal um 10 Prozent reduziert werden


Die schlechten Nachrichten rund um Apple* reißen derzeit nicht ab. Nach der Gewinnwarnung und den Klagen gegen das Unternehmen (inklusive dem Verkaufsverbot für ältere Modelle) wurde nun bekannt, dass Apple* die Zulieferer angewiesen hat, die Produktion für die derzeitigen Modelle um etwa 10 Prozent zu senken. Diese Details gehen dabei auf eine anonyme Quelle bei Nikkei.com zurück, die angeblich Einblick in die Produktionsabläufe hat – eine offizielle Bestätigung von Apple* für diese Senkung der Produktion gibt es natürlich nicht und wird es wohl auch nicht geben.

Im Original schreibt man bei Nikkei.com dazu:

Apple late last month asked its suppliers to produce fewer of its new iPhones than planned for the January-March quarter, sources with knowledge of the request told the Nikkei Asian Review. It is the second time in two months that the U.S. company has trimmed its planned production for the flagship device.

The request was made before the shock warning issued on Jan. 2 in which Apple said revenues for the final three months of the year would come in at about $84 billion, against previous guidance of $89 billion to $93 billion. That warning — the first reduction in revenue guidance in 16 years — triggered a sell-off in stock markets around the world as investors fretted that it is another sign of a slowing Chinese economy.

Im aktuellen Quartal soll damit die Produktion der derzeitigen Modelle (iPhone XS und iPhone XR) um etwa 10 Prozent zurück gefahren werden. Allerdings gibt es keine genauen Zahlen zum Produktionsumfang des Unternehmens, so dass sich nicht genau sagen lässt, wie viele Modelle weniger dies genau sind. Dazu sind unterschiedliche Zulieferer wohl auch in unterschiedlichem Maße von dieser Absenkung betroffen und es ist nicht bekannt, ob alle Unternehmen in der Zulieferkette davon betroffen sind.

Derzeit zeigen die Zahlen auch eher, dass Apple durchaus auf sehr gute Werte verweisen kann und sowohl bei den Verkäufen als auch bei den Umsätzen Werte erreicht, von denen andere Unternehmen nur träumen können und die auch für Apple durchaus herausragend sind. Probleme gibt es eher, auch zukünftig ein Wachstum hinzulegen, denn es sieht alles danach aus, als stagnierten die Verkäufe des Unternehmens (besonders beim den aktuellen iPhone Modellen) auf hohem Niveau. So bedeutet die 10 Prozent Absenkung wohl auch nicht, das Apple weniger Geräte produziert als in den letzten Jahren, sondern nur weniger Modelle, als man selbst geplant hatte.

Unabhängig davon sind schlechtere Zahlen beim iPhone immer ein großes Problem von Apple, denn sowohl Gewinn als auch Umsatz hängen nach wie vor zum Großteil vom iPhone ab. Gibt es dort (kleinere) Probleme, kann dies durchaus dazu führen, dass insgesamt die Bilanz nicht mehr so gut aussieht, denn die anderen Produkte des Unternehmens sind bisher nicht in der Lage, die iPhone-Abhängigkeit von Apple zu kompensieren. Aus diesem Grund werden vor allem Anleger und Investoren bei solchen Nachrichten sicher sehr kritisch sein, denn diese Meldungen geben Auskunft über die zukünftige Geschäftsentwicklung des Unternehmens und das ist für Investoren natürlich besonders wichtig. Daher dürfte auch interessant werden zu sehen, wie sich der Kurs der Aktie nach dieser Meldung entwickelt. Nach der Gewinnwarnung gab es ein deutliches Minus und bisher hat sich der Kurs kaum davon erholt – nun könnte es unter Umständen noch einmal nach Unten gehen.



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