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Samsung Galaxy S10 und S10E – die Unterschiede zwischen den Modellen im Überblick


Samsung* scheint auf die Kritik an den zunehmend höheren Preise für die Topmodelle zu reagieren und wird in diesem Jahr einen technisch etwas abgerüstete Version der Galaxy S10* Geräte unter dem Namen Galaxy S10E auf den Markt bringen. Das erinnert etwas an die bekannten Mini-Modelle, die es bis vor einigen Jahren zu den Topmodellen gab.

Evan Blass hat Presserender der neuen Galaxy S10* und S10E Modelle auf Twitter nebeneinander gestellt und daran kann man sehr schön erkennen, wie die Unterschiede zwischen den Modellvarianten liegen. Das könnte für die Kaufentscheidung recht spannend sein, denn viele interessierte Nutzer fragen sich natürlich, ob man auch zum preiswerteren Galaxy S10E greifen kann und welche Vorteile es hat, wenn man die normale Galaxy S10 Version nutzt.

Mittlerweile gibt es auch noch die Farben in der Gegenüberstellung: Das Galaxy S10E setzt dabei auf etwas mehr Farbe im Vergleich zu den normalen Galaxy S10* Modellen:

Samsung* Galaxy S10E

Samsung Galaxy S10

Preislich gesehen ist der Unterschied durchaus groß. Die normalen Galaxy S10 Modelle sollen ab 899 Euro zu haben sein (je nach Speicher-Variante und Preise bis zu 1499 Euro) und beim Galaxy S10E zahlt man dagegen nur 749 Euro. Das ist zwar immer noch kein wirklich billiges Handy aber immer noch 150 Euro Euro unter den Preisen für das normale S10.

Im Vergleich fällt als erstes das unterschiedliche Design auf. Das Galaxy S10 setzt auf ein Edge-Design mit abgerundeten Kanten und vergleichsweise wenig Rand. In der direkten Gegenüberstellung fällt der Rand beim Galaxy S10E dann doch deutlich breiter aus und die Modelle setzen auf einen flachen Bildschirm ohne größere Abrundungen. Wer also mit dem Edge-Design bei Samsung* Probleme hat und lieber ein flaches Handy hätte, ist beim Galaxy S10E besser aufhoben.

Der zweite deutliche Unterschied liegt bei der Kamera. Die S10 Varianten nutzen alle eine dreifache Kamera mit drei Objektiven und daher fällt auch das Kameramodul auf der Rückseite deutlich größer aus. Das S10E nutzt dagegen nur eine Dual-Lens Kamera und damit ist das Kameramodul auch nicht ganz so groß. Dazu scheint im Vergleich zu den normalen S10 Modellen auch der Laserfokus zu fehlen. Das Galaxy S10E scheint also schon die deutlich schwächere Kamera zu bekommen. Genauere Daten dazu gibt es aber leider bisher noch nicht. Bei der Frontkamera haben S10E und S10 Single-Lens Modelle, nur das Galaxy S10+ soll eine Dual Lens Kamera als Selfie-Cam bekommen. Wahrscheinlich werden die Sensor-Daten aber unterschiedlich ausfallen, so dass auch die Frontkamera im S10E etwas schwächer ausfällt als in den teureren Modellen.

Bei beiden Modellvarianten gibt es dagegen keinen Sensor für die Fingerabdrücke auf der Rückseite mehr. Das spricht dafür, dass in beiden Varianten der Sensor im Display* verbaut ist. an bekommt also auch im Galaxy S10E diese neue Technik.

Insgesamt scheint Samsung im Galaxy S10E bei der Technik einige Abstriche zu machen und wenn es noch weitere Unterschiede bei der internen Technik geben sollte (wovon man ausgehen kann), könnte es sich durchaus lohnen, gleich die größere Variante für 150 Euro mehr zu holen. Genaueres werden wir dazu aber erst am 20. Februar wissen.

Samsung Galaxy S10 (oben) und S10 (unten) im direkten Vergleich

Wann wird das Samsung Galaxy S10 zu haben sein?

Die Samsung* Galaxy Modelle werden in der Regel im ersten Quartal des jeweiligen Jahres vorgestellt und daher wird auch das neuen Galaxy S10 bzw. diese Reihe in diesem Zeitraum erwartet. Bei Gizmondo hat man nun auch einige Details zum geplanten Start der Modellreihe veröffentlicht, wobei sich leider nicht verifizieren lässt, wie verlässlich diese Daten sind. Daher sollte man sich besser auch noch nicht zu sehr auf dieses Event freuen, es kann durchaus sein, dass es noch Änderungen gibt, denn eine offizielle Bestätigung für das Lineup der Vorstellung neuen Smartphones* fehlt bisher natürlich noch. Laut Gizmondo sieht der Terminplan von Samsung* beim Galaxy S10 wie folgt aus:

  • Die neuen Galaxy S10 Modelle sollen bereits am 20. Februar 2019 auf einem Event in San Francisco noch vor dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona vorgestellt werden. Mittlerweile ist dieser Termin auch offiziell bestätigt.
  • Danach startet auch direkt die Vorbestellung der Geräte und man kann die Modelle ab dem 20. Februar also bereits ordern.
  • Der offizielle Verkauf startet am 8. März 2019. Ab diesem Datum sollen die Modelle im Handel verfügbar sein und die Vorbesteller bekommen ihre Geräte auch zu diesem Datum geliefert.

Unklar ist dabei noch, ob es für die Vorbesteller wieder eine Sonderaktion geben wird. Samsung* hatte bereits häufiger die frühe Bestellung mit Zugaben oder einem Cashback belohnt – was dieses Jahr für den Start der Galaxy S10 Modelle geplant ist, wurde bisher noch nicht geleakt.

Die Kameratechnik beim Galaxy S10

Die Kamera steht bei den kommenden Galaxy S10 Modellen besonders im Fokus, denn Huawei* wird mit dem P30 sicher wieder Neuerungen im Kamera-Bereich bringen und damit Samsung* unter Druck setzen. Wie es aussieht setzt Samsung* bei den Galaxy S10 wohl auf eine Triple Lens Technik und damit auf ein Objektiv mehr als bei den aktuellen Geräten.

Laut Leaker IceUniverse sieht das Setup bei den normalen Galaxy S10 Modellen wie folgt aus:

  • Samsung* Galaxy S10 lite: 1 Front-Kamera und Dual Lens Hauptkamera
  • Samsung* Galaxy S10: 1 Front-Kamera und Triple Lens Hauptkamera
  • Samsung* Galaxy S10+: Dual Lens Front-Kamera und Triple Lens Hauptkamera

Damit sieht es zumindest für die normale Modellereihe nicht so aus, als würde man die Quad Lens Kamera aus dem Samsung Galaxy A9 auch bei diesen Geräten zum Einsatz bringen. Allerdings gibt es natürlich auch noch das Topmodell Beyond X, dass als Spitzen-Premium-Modell konzipiert ist und einige Neuerungen bei der Technik mitbringen soll (und wohl auch preislich nicht Spitzenwerte erreicht). Es wäre also durchaus denkbar, dass die Quad Kamera bei diesem Spitzenmodell eingesetzt wird – konkrete Hinweise und offizielle Bestätigungen dazu gibt es aber natürlich noch nicht.

Darüber hinaus sagt die Anzahl der Objektive natürlich wenig über die Qualität der Aufnahmen selbst aus. Dies hängt vielmehr auch von der eingesetzten Technik ab und hier wird Samsung sicher auch nachlegen. Man kann also durchaus davon ausgehen, dass die Galaxy S10 Modelle im Vergleich zu den aktuellen Geräten wieder einige Verbesserungen bei den Aufnahmen vorweisen können.



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