plotter-2138990_1280 Pixabay

Vom Smartphone Drucken – so geht es am einfachsten


Viele Verbraucher arbeiten mittlerweile auf dem Smartphone* und wollen daher gerne auch bestimmte Dokumente oder Mails ausdrucken. Am PC ist das in der Regel kein Problem, denn dort sind Drucker meistens direkt gleich mit angeschlossen und daher lassen sich Dokumente einfach auf Knopfdruck ausdrucken.

Beim Smartphone* ist das leider nicht ganz so einfach, aber auch hier gibt es mittlerweile passende Apps, mit denen man mehr oder weniger einfach Dokumente (PDFs) oder auch Fotos an verfügbare Drucker schicken kann.

Wichtig ist bei allen Apps: man braucht einen passenden Laserdrucker oder ein Gerät mit anderer passender Technik. In der Regel sollten diese für Android* bzw. Apple* geeignet sein, teilweise haben Apps noch separate Anforderungen.

Apple AirPrint

Bei iPhone und iPad kann man Drucken, wenn die Geräte AirPrint unterstützen. Damit muss kein Druckertreiber mehr installiert werden und man braucht  auch keine separate App, sondern kann direkt von den Geräten aus drucken. Apple* schreibt dazu im Original:

Mit AirPrint ist es ganz einfach, hochwertige Fotos und Dokumente von Ihrem Mac, iPhone, iPad oder iPod touch zu drucken, ohne dass Sie zusätzliche Software (Treiber) installieren müssen. AirPrint ist in den meisten beliebten Druckermodellen – z. B. den in diesem Artikel aufgeführten – integriert. AirPrint bietet einfache Erkennung, automatische Medienauswahl sowie hochwertige Bearbeitungsoptionen.

Eine Liste von Druckern und Geräten, die aktuell diesen Standard unterstützen und daher einfach mit iPhone und iPad zusammenarbeiten, gibt es hier.

Drucken unter Android

Unter Android* ist es nicht ganz so einfach, direkt vom Handy zu drucken, aber auch hier gibt es eine ganze Reihe von Apps, die man installieren kann und die es dann erlauben, direkt den Drucker anzusteuern.

Konkret bieten viele Anbieter zu ihren eigenen Druckern passende Apps an, mit denen man dann genau diese Geräte ansteuern kann. Solche Systeme bieten Eplus, HP aber auch Canon direkt im Google Play Store an – in der Regel auch kostenfrei. Aber auch unabhängige Druckerapps gibt es auf dem Markt:

  1. PrinterShare Drucken von Mobile Dynamix – Von dieser App gibt es eine kostenfreie und eine kostenpflichtige Version (4.95 Euro). Die App unterstützt eine sehr große Anzahl an Druckern. Die komplette Liste gibt es unter http://printershare.com/help-mobile-supported.sdf. Viele Nutzer kritisieren allerdings, das wichtige Funktionen in der kostenfreien Version nicht vorhanden sind. Man sollte also die 5 Euro investieren, damit man auch wirklich alle Features nutzen kann.
  2. PrintEasy von AARK – eine komplett kostenfreie App, die auf das Drucken im WLAN spezialisiert ist. Dabei kann man fast alle Bereiche des Handys ausdrucken. In der neuesten Version beschweren sich allerdings viele Nutzer, dass die Drucker ab und an nicht mehr gefunden werden.
  3. PrintBot von zenofx.com – Nach eigenen Angaben unterstützt die App etwa 5000 Druckertypen und auch hier wird der Druck per WLAN weitergegeben. Die App kann auch Airprint Systeme ansteuern und ist damit auch in Apple* Umgebungen nutzbar. Allerdings kann man monatlich mit der kostenfreien Version nur drei Blätter ohne Wasserzeichen drucken. Danach muss man die Premium-Variante nutzen.

Man sieht an der Stelle schon recht deutlich, dass mit den Druck-Apps oft auch Kosten verbunden sind und wichtige Funktionen oft nur gegen Geld zu haben sind.

Daher sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass man Dokumente natürlich auch an den PC übertragen kann (per Kabel, Mail oder WLAN) um sie dort kostenfrei und in der bekannten Umgebung auszudrucken.



  1. Andreas Grunwald

    Schlecht recherchiert. Drucken unter Android ist, einen netzwerkfähigen Drucker vorausgesetzt, seit Jahren, simpel durchführbar.


Wichtig: Hilfe zu inhaltlichen Themen kann am einfachsten in unserem Hilfe-Bereich bekommen werden. Dort kann man schnell und einfach bei Problemen und Schwierigkeiten nachfragen und entweder die Redaktion oder auch fachkundige Nutzer beantworten die Frage. Dazu können dann auch andere Nutzer mit dem gleichen Problem die Lösung dazu lesen und müssen nicht mehr selbst eine Frage stellen.

Schreibe einen neuen Kommentar