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Motorola RAZR 2019 – Bluetooth Zertifizierung bestätigt die neue Modelle


Update: Mit dem Launch bereits im Februar hat es leider nicht geklappt, aber es gibt Neuigkeiten vom neuen RAZR. Die Geräte sind unter der Modellnummer Motorola Razr XT2000-1 bei Bluetooth SIG aufgetaucht und haben die Zertifizieurng für die Bluetooth Nutzung bekommen.  Damit rückt der Start auf jeden Fall etwas näher und die Geräte sind damit auch offiziell bestätigt, auch wenn es nach wie vor noch keine offiziellen Markstart gibt.


Das Motorola Razr V3 war eines der erfolgreichsten Handys von Motorola und dürfte aufgrund einer ikonischen Form den meisten Nutzern immer noch in Erinnerung sein. Mittlerweile liegt der Trend eher bei größeren Smartphones, aber Motorola scheint die Idee hinter dem Razr nach wie vor weiter verfolgen.

Bereits Ende letzten Jahres gab es erste Hinweise, dass das Unternehmen an einem modernen Nachfolger für das Erfolgsmodell arbeitet und vor wenigen Tagen hat eine Quelle im Wallstreet Journal weitere Details dazu enthüllt. Angeblich sollen die neuen Modelle bereits im Februar 2019 präsentiert werden – zumindest wenn bei den letzten Tests keine weiteren Probleme auftreten.

Konkret schreibt man beim Wallstreet-Journal dazu:

The Motorola Razr phone is making a comeback. The once-popular flip phone is being revived as a smartphone* with a foldable screen and a starting price of roughly $1,500, according to people familiar with the matter. The phone’s maker, Lenovo Group Inc., is partnering with Verizon Communications Inc. on an exclusive deal to begin selling the new Razr devices in the U.S. as soon as February, the people said. The device is still being tested, and the timing of its release isn’t yet final and could change.

Dazu passt auch, dass es mittlerweile ein WIPO Patent für genau so ein Gerät gibt. Motorola hat sich die Technik patentieren lassen, in ein Razr Design (mit aufklappbaren Hälften) ein flexibles Display* zu verbauen. Im zugeklappten Zustand haben die neuen Modelle damit eine ähnliche Größe und ein vergleichbares Design wie die bekannten Razr V3, aber wenn man sie aufklappt, gibt es nicht mehr nur ein kleines Display* in der oberen Hälfte, sondern das Display* zieht sich über den gesamten Body. Dies wird durch ein flexibles Display möglich, das sich biegen und falten lässt: man kann also nicht nur das Handy aufklappen, sondern das Display gleich mit.

Dazu soll es noch einen weiteren Bildschirm geben, der auf der oberen Seite der Geräte angebracht ist und den man auch ablesen kann, wenn die Modelle zugeklappt sind. Auf diese Weise kann man Statusmeldungen und ähnliches auch ablesen, wenn die Geräte nicht offen sind. Man muss die Modelle also nur aufklappen, wenn wirklich etwas Wichtiges zu tun ist.

Leider gibt es auch einige schlechte Nachrichten, denn nach den aktuellen Meldungen wird Motorola die neuen Geräte wohl erstmal nur in den USA und exklusiv für Verizon produzieren. Damit bleibt offen, ob die neuen Smartphones auch in Deutschland und in Europa zu haben sein werden und ob überhaupt ein internationaler Start geplant ist. Es wird wohl auch sehr vom Erfolg der Modelle in den USA abhängen, ob das Unternehmen darüber nachdenkt, die Geräte dann weltweit auszurollen. Darüber hinaus ist die Produktion von flexiblen Display wohl immer noch nicht ganz einfach – es ist daher durchaus auch möglich, dass die Kapazitäten in der Produktion begrenzt sind und man daher gar nicht so viele Modelle herstellen kann um den internationalen Markt sinnvoll bedienen zu können.

Dazu werden die Modelle auch nicht ganz billig werden, Motorola soll als Preis für die neuen RAZR 2019 wohl 1500 Dollar verlangen – das wäre dann ein neues Topmodell und es bleibt abzuwarten, was man außer dem Konzept sonst noch für das Geld bekommt.



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