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HTC – Android 9 Rollout für HTC U11, U11+ und HTC U12+ soll ab Mai beginnen


Android* 9 ist bereits seit fast einem Jahr auf dem Markt und nun gibt es endlich auch von HTC konkrete Details dazu, wann die ersten Modelle mit der neusten Android* Version versorgt werden. Je nach Modell müssen die HTC Kunden dabei gar nicht mehr so lange warten, denn beispielsweise für das HTC U11 soll es Android* 9 bereits ab Ende Mai geben – also gar nicht mehr so weit entfernt.

Der Zeitplan wurde dabei offiziell mitgeteilt und sieht wie folgt aus:

  • Der Rollout für U11 beginnt Ende Mai 2019
  • Der Rollout für U11+ beginnt Ende Juni 2019
  • Der Rollout für U12+ beginnt Mitte Juni 2019

Die genauen Termine und ein konkretes Datum gibt es noch nicht, aber die Angaben für das Android 9 Update der aktuellen HTC Geräte ist an sich genau genug um sich bereits darauf zu freuen. Es kann dazu durchaus sein, dass die deutschen Versionen (je nach Netzbetreiber) noch etwas länger auf sich warten lassen.

Die nächste Frage dürfte dann sein, wann es Android Q für die Geräte gibt, aber wenn HTC auch bei der nächsten Version wieder so lange braucht, wird es wohl erst Mitte nächsten Jahres die ersten Details zu Android Q bei den Android Modellen geben.

Die Neuerungen bei Android 9 im Überblick

  • Steuerung: Android 9 verändert die Buttons der Steuerung und entfernt anderthalb Buttons. Es bleibt nur noch der Home-Button und in den Apps der Zurück-Button. Der Multitasking-Button dagegen wird komplett verschwinden. In Android P kann man diese Funktion zukünftig aufrufen, in dem man von unten über den Bildschirm wischt. Dann werden alle aktiven Apps angezeigt und man kann diese verwalten. Diese Veränderung dürfte auch mit den größten direkt bemerkbaren Unterschied ausmachen – man sieht anhand der Steuerleistung zukünftig direkt, ob ein Modell Android 9 nutzt oder noch eine ältere Version. Wie sich die Umstellung der Steuerung in der Praxis auswirkt, muss sich aber erst noch zeigen. Im Beta-Test scheinen die Nutzer aber recht gut damit klar gekommen zu sein.
  • Maschinenlernen: Android 9 setzt auf eine neuere Version von Neuralen Netzwerken und soll es so in verschiedenen Bereichen einfacher machen, KI Unterstützung für Apps und Prozesse zu implementieren.
  • Nutzungskontrolle: Android P bietet dem Nutzer zukünftig deutlich umfangreiche Möglichkeit, die Nutzung der Geräte zu überwachen. Das betrifft sowohl die allgemeine Nutzungszeit als auch bestimmte Apps. So soll es bei beispielsweise auch die Möglichkeit geben, bestimmte Apps zeitweise zu sperren, wenn man sie zu viel genutzt hat. Unklar ist aber noch, ob das auch in der finalen Version enthalten sein wird.
  • Bitte nicht stören: Eine neue Funktion betrifft die automatische Deaktivierung von Benachrichtigungen. Legt man die Geräte mit dem Bildschirm nach unten auf eine Oberfläche, wird automatisch „Nicht stören“ aktiv. Dann zeigen die Smartphones* keine Benachrichtigungen mehr an, bis man die Geräte wieder anhebt. Legt man die Geräte mit dem Bildschirm nach oben, wird der Modus nicht gewechselt.
  • Neuer Energie-Spar-Modus: Das Thema Energieverbrauch und Akku sparen ist immer wieder wichtig bei Smartphones* und auch unter Android 9 gibt es hier eine Neuerung. Durch einen sogenannten adaptiven Akku soll Android zukünftig selbst erkennen, welche Apps wichtig sind und diese bevorzugt mit Energie versorgen. Android setzt hier auf die Erfahrungen der Firma DeepMind in diesem Bereich. Auf diese Weise soll sich die Ausdauer der Modelle um bis zu 30 Prozent erhöhen. Ob das in der Praxis auch so zu bemerken ist, muss sich aber erst noch zeigen.
  • Automatischer Schlaf-Modus: Bei Android 9 können nun zu vorher festgelegten Zeiten der Schlafmodus teilweise oder ganz aktiviert werden. Man kann in den Nachtmodus (mit warmen Farben) gehen oder direkt in den Schlafmodus, in dem es nur noch Graustufen gibt.


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