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Motorola one vision – Anleitung und Handbuch in Deutsch

von Leon Millies

Motorola one vision – Anleitung* und Handbuch in Deutsch – Abgerundete Rückseite (wohlgemerkt aus Glas, was für die Preisregionen nicht selbstverständlich ist), schicke Struktur mit je nach Lichteinfall unterschiedlich ausfallenden Blautönen und eine Aluminium-Seite: Optisch macht das One Vision seinem Namen alle Ehre. Es ist ein Hingucker. Auch die Bronze-Variante ist schick. Nur die aalglatte Oberfläche lässt einen unfreiwilligen Sturz nur als Frage der Zeit erscheinen. Damit rechnet man wohl auch bei Motorola und legt dem Vision kurzerhand eine durchsichtige Silikon-Schutzhülle bei. Gut so, denn mit den extrem langen Maßen liegt es zwar gut in der Hand, bei einhändiger Bedienung muss man aber zum Erreichen der oberen Bildhälfte umgreifen. Mit IP 52 fällt der Schutz gegen Staub und Wassertropfen etwas mager aus. Tauchgänge mag das Motorola nicht. Immerhin gibt es eine Zertifizierung zur Einordnung.

Motorola one vision – Anleitung und Handbuch in Deutsch

Highlight ist der Formfaktor des schlanken 6,3-Zoll-Bildschirm*. Denn das Motorola One Vision ist das erste Smartphone* außerhalb der neuen Sony-Generation, das auf das lange 21:9-Format setzt. 21:9? Sie lesen richtig! Das für Hollywood-Blockbuster übliche Kinoformat ist für Filme und Serien besonders gut geeignet, Balken haben hier im wahrsten Sinne keinen Platz. Motorola verzichtet auf einen OLED und setzt auf die preiswertere LCD-Technik. Farben und Kontraste fallen dadurch nicht ganz so gut aus, gehen aber für einen Preis von unter 300 Euro in Ordnung. Dank Full-HD-Plus-Auflösung (2520×1080 Pixel) sind die Bildinhalte scharf genug. Anstatt einer Notch setzt Motorola auf eine Punchhole-Kamera, ein kreisrundes Loch im Display für die Frontkamera. Ob das ein Fortschritt ist, muss jeder selbst entscheiden. So cool wie die ausfahrbare Kamera beim Huawei* P Smart Z oder beim OnePlus 7 Pro finden wir diese Lösung jedenfalls nicht. Und zumindest das Huawei* ist sogar deutlich günstiger.

Unter der Haube des Motorolas werkelt weder ein MediaTek- noch ein Qualcomm-Chip, sondern eine Eigenentwicklung von Samsung*. Der Exynos 9609 taktet mit acht Kernen und maximal 2,2 Gigahertz, ordnet sich leistungstechnisch auf Höhe des Huawei* P30 Lite ein. Dazu kommen 4 Gigabyte Arbeitsspeicher. Für einen überwiegend flüssigen Alltag reicht die Power vollkommen aus, manchmal genehmigt sich das One aber eine kurze Gedenksekunde und benötigt etwas Zeit zum Verarbeiten von Informationen und Starten von Apps. Bei rasanten Action-Spielen wie „Fortnite“ und „PUBG“ wird die Luft nach oben ohnehin zu dünn.

Alles andere als dünn ist der 3.500 Milliamperestunden große Akku. Im Geekbench-Benchmark-Vergleich ordnete sich das Vision zwischen Galaxy S9* und Huawei P30 Lite ein. Das Motorola stellt somit zwar keine Akkurekorde auf, bringt den Nutzer aber gut durch den Tag. Das Ladegerät mit 15 Watt sorgt für flotten Nachschub. Klasse: Riesige 128 Gigabyte an Speicher finden im One Vision ihren Platz. Wer mehr braucht, rüstet mit einer microSD auf oder nutzt stattdessen eine zweite SIM-Karte. Spannend: Wie es der Name schon sagt, läuft auf dem Motorola das echte pure Android* One. Damit sind Software-Updates über zwei Jahre und Sicherheitspatches für volle drei Jahre garantiert.

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