Home HerstellerApple iPhone 2019 sollen bei Aufnahmen auf einen Nachtmodus setzen

iPhone 2019 sollen bei Aufnahmen auf einen Nachtmodus setzen

von Bastian Ebert

Eine ganze Reihe von Herstellern setzt bei der Kameratechnik mittlerweile auf einen separaten Modus, der bei schlechten Lichtverhältnissen dennoch gute Aufnahmen machen soll. Diesen sogenannten Nachmodus kennt man beispielsweise von Huawei* oder auch von den Google Pixel Modellen. Samsung* hat ebenfalls einen solchen Modus per Software-Update für die Galaxy S10* Modelle nachgeliefert. Derzeit scheint diese Technik notwendig zu sein, um auch bei schlechter Beleuchtung immer noch gute Aufnahmen machen zu können.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass nun auch Apple* diesen Schritt plant und für die neue iPhone Modelle in 2019 ebenfalls einen Nachtmodus anbieten will, um die Kamera zu verbessern. Dabei soll die Kamera automatisch erkennen, wie gut oder schlecht die Lichtverhältnisse in der Umgebung sind und dann den Nachtmodus automatisch aktivieren oder eben auch nicht. Im besten Fall fotografieren iPhone Nutzer dann einfach ganz normal und das System wählt selbst aus, welcher Modus notwendig ist, um die besten Aufnahmen in der jeweiligen Situation zu machen.

Bei DerStandard heißt es dazu:

Ein ähnliches Feature, also einen dezidierten Nachtmodus, soll auch das iPhone XI besitzen. Das steckte der üblicherweise gut informierte XDA-Autor Max Weinbach dem Youtube-Kanal EverythingApplePro. Demnach soll der Modus automatisch aktiviert werden, sobald das Handy düstere Lichtverhältnisse erkennt. Auch eine Option zur manuellen Aktivierung und Deaktivierung dürfte kommen.

Leider gab es noch nicht viel mehr Details zu dieser neuen Funktion. Es scheint aber, dass Apple* hier auf neue Hardware setzt und das sich der neue Nachtmodus für die Kamera daher nicht einfach per Software-Update auch auf ältere Modelle übertragen lässt. Daher dürfte diese neue Option tatsächlich nur für die neuen iPhone XI Modelle in diesem Jahr zur Verfügung stehen.

Das Kameramodul 2019 ist größer und auch teurer

Mittlerweile gibt es einige Gerüchte zu den Geräten und wieder ist die Kamera im Fokus. Beim kommenden iPhone XR2 soll die Kamera dabei auf ein Dual Lens System umgebaut werden, die neuen iPhone 11 Modelle (als Nachfolger der iPhone XS) sollen sogar beide mit einer Dreifachkamera kommen. Allerdings hat Apple* an dieser Stelle wohl ein Problem oder besser gesagt gleich mehrere Probleme:

  • Die neue Kameratechnik ist teuer, denn Apple* will natürlich nur qualitativ hochwertige Systeme verbauen. Das könnte sowohl für die iPhone 11 Modelle als auch für den Nachfolger des iPhone XR nochmal einen Preissprung bedeuten. Die Geräte könnte damit immer weiter in einen Preisbereich rutschen, denn nur noch wenige Kunden bereit sind zu zahlen – vor allem in Märkten wie China.
  • Die Dreifachkamera umfasst auch deutlich mehr Technik und daher muss Apple* bei den iPhone 11 Modellen in diesem Jahr deutlich mehr Platz für die Kamera einplanen und auch das Kameramodul wird größer. Auf den ersten Leaks dazu hat man bereits gesehen, dass Apple* hier eine neue Anordnung plant – das scheint unumgänglich, wenn man die bessere Kameratechnik verbauen will.

Bei Forbes schreibt man im Original dazu:

Citing supply chain sources, acclaimed Japanese site Macotakara says it believes the iPhone XR2 will be upgraded to a dual rear camera, adding a telephoto lens like the iPhone XS and iPhone XS Max. This would make paying for a premium iPhone 11 seem even less appealing, especially with Apple* expected to increase flagship prices yet again.

Yes, the iPhone 11 and iPhone 11 Max (names TBC) will step up themselves with impressive new triple rear cameras but this comes at a cost because they will be housed in a massive square camera hump which makes for a truly ugly iPhone. Conversely, we already know from the iPhone XS that Apple* can integrate dual cameras far more stylishly.

Damit bestätigt sich einmal mehr, dass Apple* wohl das Kameramodul sowohl innen als auch beim äußeren Design umbauen und verändern wird – bleibt zu hoffen, dass das Unternehmen eine gute Lösung findet, die nicht die Nutzer verschreckt.

 

 

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