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Motorola One Vision – Testbericht und die Erfahrungen mit dem neuen Modell

von Tobias

Motorola One Vision – Testbericht und die Erfahrungen mit dem neuen Modell – den Brand Motorola hat man schon seit einiger Zeit nicht mehr gehört oder diesen als bedeutenden Smartphone*-Anbieter gesehen. Vermutlich liegt es daran, dass das Unternehmen sich seit 2011 spaltete – in Motorola Mobility und Motorola Solutions -, wobei das erstere seit 2014 offiziell dem Technikgiganten Lenovo gehört. Jedoch erscheinen auch weitere Neuerungen unter dem besagten Namen. Zu diesen gehört auch der vor kurzem erschienene Motorola One Vision Smartphone*. Wie sich dieser in Bereichen von Multifunktionalität, Leistung und Design zeigt, erfahren die Leser im folgenden Beitrag.

Das Display des Motorola One Vision

Hat man die gelieferte Box geöffnet, wird einem als erstes die Größe von One Visions Display auffallen. Bei dieser handelt es sich um einen 6,3 Zoll großen Bildschirm* mit einer “Cinemavision-FullHD+” Funktion und, wie der Name und das Aussehen schon verraten mögen, kann man auf dem Gerät Filme und Videos in überzeugenden Format und Qualität ansehen . Auch lässt sich die Helligkeit sehr leicht einstellen, wobei man bei dem ersten Einschaltvorgang aufpassen müssen, vor allem, wenn man sehr sensible Augen hat, denn da “strahlt” das Handy wortwörtlich.

Einstellungen und Sicherheit beim Motorola One Vision

Wird das Gerät zum ersten Mal aktiviert, wird man durch eine lange Liste von Einstellungen begleitet – Sprachen, Datum, Accounts etc. Jedoch verläuft der gesamte Prozess nicht sehr lange, da man an jedem Punkt verständliche und überschaubare Erklärungen zu jeder einzelnen Funktion erhält. Außerdem, und das mag für viele Nutzer sogar bedeutender sein, kann man die meisten von diesen einfach umgehen. Eine Option, die man jedoch nicht ignorieren sollte, ist der Fingerabdrucksensor – nur einer der vielen Sensormöglichkeiten des Smartphones, zu welchen auch Näherungssensor, Beschleunigungssensor und Umgebungslichtsensor gehören. Obwohl man auch hier die Wahl hat, das Gerät später mit einem Code oder Muster sperren zu können, wäre die Fingerabdruckerkennung ein wichtiger Schritt in Richtung der Privatsicherheit. Auch an dieser Stelle wird der Nutzer durch alle Einstellungsbereiche dieser Option begleitet. Die Face-Unlock-Option ist ebenso einstellbar.

Die Kamera beim Motorola One Vision

Eine der ersten Aktivitäten, die man an dem One Vision ausprobieren will, ist die Kamera. Diese ist mit einer 48 MP Rück- und 25 MP Frontkamera ausgestattet und erzeugt dadurch Bilder von bester Qualität. Nicht nur, dass die Fotos detailreich gemacht werden – darüber hinaus ist der Vorgang von Fotoshooting ebenso bequem und einfach gestaltet. Aber auch professionelle Kameranutzer dürfen sich an dem Smartphone* erfreuen: neben den gewöhnlichen Bildoptionen wie Nachtmodus, besteht eine zahlreiche Auswahl an farbenreichen und spezifischen Modi. Zu diesen gehören Cinemagraph, 360-Grad-Panorama, manueller und Porträt Modus, Aktivbild, Farbspot, Wasserzeichen, Live-Filter und andere. Auch verhilft der hochauflösender Zoom dem Inhaber von One Vision die wichtigsten Kleinigkeiten in bester Auflösung aufzunehmen. Will man neben Bildern auch Videoaufnahmen machen, so erfolgt es in einer Qualität bis zu 60fps. Die gespeicherten Videos kann man dann auf dem beträchtlichen Bildschirm* in einer Auflösung von 1080 x 2520ppi in Full-HD+ genießen.

Der Akku des Motorola One Vision

Im Test zeigte sich auch der Akku von One Vision als belastbar und effektiv. Es wurden mehrere Anwendungen gleichzeitig gestartet, man konnte dabei Musik hören, im Nachhinein Videos abspielen, ohne dass sich die Ladung schnell verbrauchen würde. An dieser Stelle muss man jedoch darauf achten, dass die “Akku-Erfahrung” in verschiedenen Fällen variieren kann. So schreibt das Unternehmen, dass man für 7 Stunden Nutzungszeit das Smartphone nur 15 Minuten lang laden muss. Selbstverständlich werden hier einige Faktoren, welche das Aufladen verlangsamen können – zum Beispiel angeschalteter W-LAN oder Bluetooth -, nicht erwähnt. Folgende Information findet man darüber auf der offiziellen Seite des Anbieters:

“Akku muss weitgehend entladen sein, Laderate verlangsamt sich mit zunehmender Ladung. Ladegerät in manchen Märkten separat erhältlich. Alle Angaben zur Akku-Laufzeit sind Annäherungswerte, die auf einem durchschnittlichen Benutzerprofil basieren, das sowohl Nutzungs- als auch Standby-Zeiten berücksichtigt. Die tatsächliche Akkuleistung kann abweichen und hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. Signalstärke, Netzwerk- und Geräteeinstellungen, Temperatur, Akkuzustand und Nutzungsmuster.”

Der Speicher des Motorola One Vision

Inzwischen kann man bei der Großzahl von verkauften Geräten davon ausgehen, dass diese genug Speicher aufweisen. Dasselbe lässt sich auch über Motorola One Vision sagen. Bei dem Smartphone hat man neben den 128 GB internen Speichers die Möglichkeit diesen zu erweitern. Mit einer MicroSD Karte kann man sich zusätzlich bis zu 2 TB Speicher holen, sodass man eine Unmenge an Bildern, Videos und anderen Dateien deponieren kann, ohne sich Sorgen über belegten Platz zu machen.

Leistung und Preis

Auch zeigte sich die Aufführung von One Vision im Test von einer positiven Seite. Die Befehle werden ohne Verzögerung ausgeführt, Ladezeiten sind gering, was man auch von heutigen Geräten mittlerer Preisklasse erwarten darf. Was die Kosten betrifft, so kann man Motorola One Vision schon für 299,99 Euro bestellen. Bei dem Erwerb des Smartphones kann man auch zwischen zwei Farben wählen – blau und bronze – und das Gerät so an persönliche Nutzungsbedingungen anpassen.

Weiteren Features und Informationen

Zu weiteren Möglichkeiten von One Vision gehören die sogenannten Gesten-Funktionen. Bei diesen kann man unter anderem den Schnellauslöser oder Eintasten-Steuerung bedienen, um dadurch längere Optionspfade zu vermeiden. Mit dem intelligenten Display, welches ganz bequem die Nachrichtenanzeige oder Musiksteuerung darstellt, erfolgt der Umgang mit dem Gerät angenehm und schnell. Ebenso trägt dazu das Android* One Betriebssystem bei und sorgt ständig für höhere Produktivität mit monatlichen Updates, welche neben der Sicherheit auch die Leistung verbessern. Ein Aspekt an welchen man sich vielleicht zunächst gewöhnen müsste, ist der Gewicht von One Vision. Mit 181 g macht sich das Smartphone in der einen Hand bemerkbar und ist ungefähr paar Gramm schwerer als der iPhone XS. Für den Preis von rund 300 Euro bietet One Vision von Motorola jedoch eine überaus überzeugende Erfahrung an und überzeugt mit Funktionalität und Leistung.

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1 Kommentar

Ralf Schulze Juni 22, 2019 - 09:17

Herzlichen Dank für den tollen Test, ich habe zur Zeit das Moto G4 plus und dies kommt langsam an seine Grenzen, also etwas Neues muss her.

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