Home HerstellerHuawei Nach Andoid-Entzug: Huawei geht in die Transparenz-Offensive

Nach Andoid-Entzug: Huawei geht in die Transparenz-Offensive

von Bastian Ebert

Die Informationslage rund um Huawei* ist nach dem Android-Lizenzentzug durch Google nach wie vor recht unübersichtlich, vor allem was die Details zu neuen Geräten und Ausnahmen betrifft. Grob scheint klar, wie die Situation zu aktuellen Geräten aussieht, aber gerade bei neuen Geräten gibt es noch viele Fragen und Unklarheiten. Honor konnte beispielsweise das neue Honor 20 lite auf den Markt bringen, das  normale Honor 20 wurde aber verschoben. Daher machen viele Gerüchte die Runde und Huawei* scheint nun dagegen vorgehen zu wollen und geht in die Offensive, was Informationen zur aktuellen Situation angeht. Das Unternehmen hat extra eine neue Webseite geschaltet, auf der man sich mit der aktuellen Situation auseinandersetzen will und vor allem falsche Gerüchte entkräften möchte.

Die neue Seite dazu findet man unter:

Noch sind die Inhalte eher übersichtlich. Es gibt nur drei Punkte, die das Unternehmen anspricht. so heißt es beispielsweise zum Thema “Bald müssen HUAWEI* Nutzer auf Apps wie WhatsApp, Facebook oder Instagram verzichten.”:

Bei allen HUAWEI Smartphones* und Tablets, die bereits verkauft wurden, aktuell verkauft werden oder auf Lager sind, können Apps wie Facebook, WhatsApp oder Instagram ganz normal verwendet oder heruntergeladen werden.

Die Webseite sieht dazu so aus, als würde sie auf Zuwachs ausgelegt sein, es werden wohl also noch mehr Antworten zu der aktuellen Situation kommen. Allerdings muss man auch sagen, dass Huawei durchaus etwas mehr Informationen liefern könnte. Die Antworten bestehen derzeit nur aus ein oder zwei Sätzen – das ist natürlich recht knapp wenn man die komplexe rechtliche und wirtschaftliche Situation bedenkt, die dahinter steht. Daher wären ein paar mehr Informationen und Details recht hilfreich. Möglicherweise bessert das Unternehmen an der Stelle noch nach. Auch ein allgemeine FAQ wäre an der Stelle ganz hilfreich und könnte sowohl aktuelle Nutzer als auch potentielle neue Kunden beruhigen. Die neue Webseite scheint daher also ein guter Anfang was die Informationspolitik betrifft – Verbesserungen sind aber auf jeden Fall möglich.

 

Diesen Artikel kommentieren