Nach W.E.S Insolvenz – Handyflash wird fortgeführt

Gute Nachricht für Kunden von Handyflash: die Firma hinter der Marke (W.E.S.) war im April in die Insolvenz gegangen und damit war unklar, ob und wie es für Handyflash weiter gehen wird und wie es mit eventuellen Kunden der Markt aussieht.

Nun gibt es in dieser Hinsicht Entwarnung: die Marke wird weiter geführt und auch die Arbeitsplätze vor Ort bleiben erhalten. Zukünftig wird die Firma einsAmobile aus Obertshausen den Betrieb übernehmen und daher auch weiter Handyverträge und Deals unter diese Marke anbieten.

Das Unternehmen schreibt in einer Mail dazu:

Die konstruktive Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwalterin Dorothee Madsen gipfelte schließlich im Verkauf des gesamten Betriebs an den Marktgiganten einsAmobile aus Obertshausen zum 31. Mai 2019.

Die einsAmobile GmbH gilt in Deutschland als der führende Distributor für Telekommunikation. Als Tochterfirma des Schweizer Unternehmens mobilezone gehört neben Sparhandy und DeinHandy nun auch handyflash zur großen Familie des Distributors. Wir dürfen uns also nun auf richtig professionelle Rückendeckung freuen. Wir sind daher trotz diverser Spekulationen und Befürchtungen nicht weg vom Markt, sondern werden nun stärker und besser denn je.

Der Verkauf des Betriebs der W.E.S. Kommunikation GmbH hat zusätzlich zum Erhalt der Marke dafür gesorgt, dass alle 130 Arbeitsplätze vollständig erhalten bleiben. Das ist in so einer Situation nicht selbstverständlich und sollte an dieser Stelle mit aller Deutlichkeit erwähnt werden. Wir freuen uns sehr, dass wir nun wieder richtig aktiv werden und euch schon bald wieder mit genialen Angeboten versorgen können.

Ob und welche Änderungen es für Kunden geben wird, ist bisher noch nicht bekannt. Man kann aber sicher davon ausgehen, dass es auch hierzu weitere Informationen geben wird. Vor allem sind natürlich Rabattverträge im Fokus und ob Handyflash die zugesagten Leistungen aus diesen Verträgen weiter bedienen wird. Bei verschiedenen anderen Insolvenzen (beispielsweise Mediaspar) blieben Kunden auf teuren Tarifen sitzen, weil durch die Insolvenz die zugesagten Rabatte nicht mehr ausgezahlt wurden. Bei Handyflash ist unklar, ob und wie viele Tarife dieser Art es gibt und wie das Unternehmen zukünftig damit umgehen wird.

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