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Smartphones im Test – Galaxy S10 dominieren bei der Stiftung Warentest

von Tobias

Smartphone* Wettbewerb – Galaxy S10* dominieren bei der Stiftung Warentest – erneut präsentiert die Stiftung Warentest die Ergebnisse ihrer letzten Untersuchung. Bei dieser handelt es sich um die führenden Smartphone* Modelle, ihre technischen Leistungen und ob es sich auch lohnt den Erwerb von weniger erfolgreichen, dafür aber kostengünstigeren Geräte in Betracht zu ziehen. Mehr dazu im folgendem Beitrag.

Test im Überblick

In dem Vergleich von den führenden Geräten nahmen insgesamt 21 Modelle teil. Dabei variierten ihre Ausgangswerte bezüglich des Preises – von 100 bis 1000 Euro -, was sich auch an den technischen Leistungen bemerkbar macht. Einige Modelle – primär Samsung* – haben dabei die überzeugendsten Ergebnisse erbracht, während andere für hohe Summen eher unzufriedene Möglichkeiten anbieten.

Samsung als Smartphone-Hegemon

Für viele wird es keine Überraschung sein, wenn sie darüber lesen, dass auch diesmal die Produkte von Samsung* die Oberhand im Smartphonekampf haben. Gleich drei neue und überzeugende Modelle belegen die ersten Plätze im Test, wobei auch die Mittelklassehandys sich erfolgreich präsentieren. Weniger gut scheint es anderen Unternehmen zu gehen, vor allem betrifft es aber Sony und LG. Wie die Modelle der Konkurrenten dabei im einzeln abschneiden und was diesen im Vergleich zu Samsungs besten Smartphones fehlt, wird im weiteren Verlauf des Artikels deutlich.

Die Sieger

Zu den triumphierende Smartphones gehören Galaxy S10*+, Galaxy S10* und Galaxy S10e. Für einen ungefähren Preis von jeweils 960 Euro, 895 Euro und 765 Euro erhält man die ultimative Kamera-, Surf- und Akkuleistung. So bringt S10+ eine Akkulaufzeit von ca. 32,5 Stunden und das bei einer minimalen Ladezeit von nur 2 Stunden, wobei auch S10 und S10e mit einer Bilanz von 27,5/ 1,5 und 26,5/ 1,5 abschneiden. Handelt es sich um Aufnahmen, welche man mithilfe der besagten Modelle machen kann, so stehen den Interessenten bei allen drei Galaxy Geräten 16 MP bei der hinteren und 10 MP bei der Kamera vorne. Dieselben überzeugenden Ergebnisse lassen sich bei dem Display erkennen. Mit 164 mm, 155 mm und 146 mm, sowie einer Auflösung von jeweils 1440×3040, 1440×3040 und 1080×2280 Pixel präsentieren alle drei Smartphones ein ultimatives Erlebnis, welches dem hohen Preis entspricht. Doch wie sieht es auf der anderen Seite des Wettbewerbs aus?

Zu den Geräten, die eine weniger erfolgreiche Bewertung von Stiftung Warentest bekommen haben, dafür aber mit bestimmten Leistungen überzeugen können, gehören zwei chinesische Modelle: OnePlus 6T und Honor View 20, beide mit 128 GB Speicherplatz. Beide fallen in die gleiche Kostenklasse – 6T ist schon für 580 Euro und View 20 für 565 Euro zu haben – und schneiden mit einer guten Bewertung ab. Die Ergebnisse aus den Bereichen Stabilität und Akku fallen dabei als besonderes gut aus – jeweils 29,5/ 1,5 und 24/ 1,5 (Lauf-/Ladezeit) -, auch sind die Displays beider Geräte, insbesondere bei 6T, eindrucksvoll und werden die Interessenten nicht unzufrieden lassen.

Die Verlierer

Weniger aussagekräftig haben sich die Modelle von LG und Sony gezeigt. So schneidet das relativ neue LG V40 ThinQ, welches sich in derselben Preiskategorie befindet, deutlich schlechter ab im Vergleich zu den südkoreanischen Konkurrenten. Für 755 Euro zeigt sich die Akkuleistung zwar gut – 26,5 Stunden Laufzeit bei 2 Stunden Ladezeit -, bietet eine gute Kameraqualität an – 16 MP hinten und 8 MP hinten – und stellt eine hochwertige Displayauflösung zur Verfügung – 162 mm mit 1440×3120 Pixel -, jedoch lassen sich Schwächen im Bereich Stabilität erkennen. Aufgrund der schlechten Ergebnisse in der besagten Kategorie – Stiftung Warentest gab dem Gerät eine “ausreichend” Note, mit 4,5, da das LG V40 ThinQ den Falltest nicht robust genug überstanden hat – verschlechtert sich auch das Gesamtbild des relativ guten Smartphones, welches auch keine anderen markanten Makel im Umgang, darunter Musikhören, Surfen und Telefonieren, aufweist.

Wie es schon im Oberen erwähnt wurde, zeigte sich auch das Sony Gerät Xperia XZ3 Dual Sim nicht von der besten Seite. Zwar ein Repräsentant anderer Preisklasse – das Smartphone* kann man schon für 515 Euro erwerben -, fehlt es dem “Japaner” gleich an mehreren Stellen, was technische Leistung angeht. Das betrifft vor allem die Kamera, das Telefonieren, sowie den Akku, welcher 15 Stunden Lauf- und 3 Stunden Ladezeit innehat. Dabei überzeugt Xperia XZ3 im Bereich von Displayauflösung und Stabilität.

Die Anführer der Mittelklasse

Handelt es sich um Smartphones, die man für einen Preis zwischen 200 und 500 Euro erwerben kann, so zeigen sich bei Stiftung Warentest die Modelle von Samsung* und Huawei* als eindeutigen Sieger. Die Note, die dem chinesischen Vertreter Mate 20 Lite für ungefähr 300 Euro gegeben wurde, liegt bei 2,3 und überzeugt mit Navigationsfeatures, Handhabung, Stabilität und Akku. Was das letztere betrifft, so kann man das Gerät für 28,5 Stunden problemlos nutzen, die Ladezeit beträgt dabei nur 2,5 Stunden. Auch kommt die Displaygröße von 160mm, insbesondere im Vergleich zu dem Samsung Galaxy S10e, als der ultimative Gewinner hervor.

Als ob die ersten drei Plätze dem Südkoreaner nicht ausreichen würde, nahmen auch die Vertreter der Mittelklasse die verdienten und führende Stellungen im Smartphone Wettbewerb ein. So stellen die Galaxy Modelle A7 und A9 eine ernste Konkurrenz anderen Modellen dar. Schon für jeweils 281 Euro und 455 Euro zu haben, bieten beide Geräte gute Stabilität und Akkuleistungen an. Was die Kamera bei A9 betrifft, so überzeugt diese mit den leistungsstarken Bildsensoren und Objektiven, welche dafür sorgen, dass Bilder beim Zoomen oder bei der Schärfeeinstellung an Qualität zunehmen. Die sogenannten Mehrfachkameras sorgen dabei für die besten Fotoeffekte, die man mit gewöhnlichen Smartphone Kameras womöglich nicht erreichen könnte. Wobei man allerdings als Käufer achten sollte, ist die Anzahl der Optiken bzw. Objektiven, denn eine höhere Summe dieser steht nicht immer für die besten Fotoergebnisse. Wichtiger dabei ist der sogenannte optische Bildstabilisator, welches bei schlechteren Lichtkonditionen bessere Fotoqualität ermöglicht und für Vermeidung von Verwacklungsunschärfe beiträgt.

Vertreter von Basissegment

Wobei die beiden ersten Klassen gut repräsentiert sind, fällt die Situation im Bereich Basissegment etwas negativer aus. Dabei kann nur ein Modell – Samsung Galaxy J4+ Duos für 158 Euro – mit einer Note “Gut” abschneiden, wobei die wichtigsten Stärken des Geräts beim Internetsurfen und Stabilität liegen. Kamera und Akku werden zwar auch positiv von Stiftung Warentest dargestellt, sind aber weniger überzeugend im Vergleich zu den vorgestellten Modellen, wobei man auch den Preisunterschied nicht übersehen sollte. Definitiv nicht empfehlenswert haben sich die Produkte von ZTE und Wiko gezeigt. Dabei waren die besten Noten in Rahmen von Stabilität- und Musikspielerprogrammauswertung vergeben worden. Für einen Preis von jeweils 72 Euro und 60 Euro lohnt es sich dennoch nicht diese zu erwerben.

Weitere Informationen

Für alle, die alle Testergebnisse im Detail einsehen wollen, können das entweder in der Stiftung Warentest Ausgabe für Juni 2019 oder über dem Link, welches die Bewertungen zu mehr als 250 Smartphones anzeigt, machen.

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