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Bundesnetzagentur: bundesweite Funkloch-Karte jetzt auch online einsehbar

von Bastian Ebert

Bundesnetzagentur: bundesweite Funkloch-Karte jetzt auch online einsehbar – Die Bundesnetzagentur hatte über eine App versucht, die Funklöcher in Deutschland zu kartografieren. Dabei konnte Nutzer Meldungen über Funklöcher machen und diese in die Datenbank der Behörde eintragen. Diese Daten wurden nun grafisch als Karte aufbereitet und öffentlich zugänglich gemacht. Damit kann man nun sehr einfach abfragen, ob es am Zielort eventuell Probleme mit der Netzabdeckung gibt. Die Nutzung der neuen Funkloch-Karte ist kostenfrei. Man kann sie direkt hier aufrufen:

Die Bundesnetzagentur schreibt zu Nutzung der Karte:

Die Karte mit den Ergebnissen der Messungen ist in Waben unterteilt, die in neun Zoomstufen verändert werden können. Mit einer Filterfunktion können einzelne Technologien, einzelne Netzbetreiber sowie bestimmte Zeiträume ausgewählt werden. Die Einfärbung der Waben bestimmt sich nach den gesetzten Filtern. Die Messpunkte sind nicht gleichmäßig über das Bundesgebiet und auch nicht gleichmäßig innerhalb einer Wabe verteilt. Ergebnisse sind aussagekräftiger, je mehr Messpunkte von unterschiedlichen Nutzern hinterlegt sind. Die Ergebnisse können nach Regionen und Netzen variieren.

Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass die Messpunkte von Nutzern der App mit deren eigenen Endgeräten und Mobilfunkverträgen erzeugt worden sind. Die Kartendarstellung gibt daher unter Umständen keine abschließende Auskunft über die vor Ort verfügbaren Netztechnologien eines Netzbetreibers.

Wichtig für die Nutzung ist vor allem der letzte Hinweis, denn die Karte ist anbieterspezifisch und teilweise auch abhängig vom genutzten Netzstandard. Wenn es ein Funkloch bei der Telekom* gibt, muss das also nicht zwangsläufig für Vodafone* Tarife und Flatrates auch zutreffen. Dazu kann es durchaus sein, dass man mit 3G Tarifen an bestimmten Orten kein Netz* hat, in denen man mit 4G/LTE durchaus Verbindungen hätte. Die Karte ist also nur dann wirklich aussagekräftig, wenn man direkt den eigenen Netzbetreiber und den Netzstandard kennt und abfragt. Die Funkloch App ist auch weiterhin verfügbar – man kann also nach wie vor neue Daten zu Funklöchern (oder deren Behebung) übermitteln.

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