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Telekom: Sparvorwahlen (Call by Call) bleiben bis Ende 2022 erhalten

von Tobias

Telekom*: Sparvorwahlen (Call by Call) bleiben bis Ende 2022 erhalten – Sparvorwahlen im Festnetz werden nicht mehr so häufig genutzt wie noch vor mehreren Jahren, dennoch gibt es immer noch etwa 90 Anbieter in diesem Bereich und viele Kunden, die Call by Call beispielsweise für günstige Tarife ins Ausland nutzen.

Die Telekom* hat sich nun mit den Verbänden der Anbieter in diesem Bereich geeinigt und wird diesen Service auch weiterhin aufrecht erhalten. Vorerst sind Sparvorwahlen bis zum 31.12.2022 gesichert – für die Zeit danach muss es dann weitere Verhandlungen geben.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Bei Call-by-Call bzw. Preselection wird für einzelne Telefongespräche mit Vorwahl einer 010xy-Nummer den Telekom*-Kunden ermöglicht, einen anderen Verbindungsnetzbetreiber auszuwählen, der das Gespräch durch sein Netz durchleitet und mit dem Endkunden ab-rechnet. 1998 wurde die Deutsche Telekom im Zuge der Marktöffnung verpflichtet, ihren Endkunden Call-by-Call und Preselection anzubieten. Die Vereinbarung mit dem VATM und DVTM ermöglicht einen „sanften“ Ausstieg aus diesem Marktmodell mit einer langen Übergangszeit, auf die der Markt sich mit kundenfreundlichen Alternativen einstellen kann.

Damit ist die Telekom auch einen eventuellen regulatorischen Eingriff zuvor gekommen. Mit der freiwilligen Eingung muss beispielsweise die Bundesnetzagentur nicht eingreifen und auch gesetzliche Regelungen zur Aufrechterhaltung von Call by Call sind nicht notwendig.

Die Vereinbarung zeigt, dass im Markt einvernehmliche Lösungen gefunden werden können“, sagt Pascal Koppetsch, Verhandlungsführer der Deutschen Telekom. „Der Wettbewerb in der Telekommunikation ist mittlerweile soweit gediehen, dass immer öfter auf einen regulatorischen Eingriff verzichtet werden kann. Dies reduziert bürokratischen Aufwand und macht eine zeitnahe Reaktion auf ein verändertes Marktumfeld im Sinne aller Beteiligten möglich. Umso erfreulicher ist es, dass auch die Bundesnetzagentur sich hier aus der Regulierung zurückzieht.“

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