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Gigaset GS290 im Test – Waterdrop Notch Design und komplettes Android

von Bastian Ebert

Gigaset GS290 im Test – Waterdrop Notch Design und komplettes Android* – Gigaset hat in diesem Jahr eine ganze Reihe von neuen Geräten auf den Markt gebracht, in der Regel allerdings im Preisbereich von unter 200 Euro. Das neue GS290 ist etwas teuer und kostet knapp 250 Euro. Das Smartphone* soll dabi die Nachfolge des GS 280 (das GS280 im Test gibt es hier) antreten.

Das GS290 ist derzeit mit eines der teuersten Smartphones, die man beim Unternehmen kaufen kann und daher ist die Erwartungshaltung durchaus entsprechend höher.  Mit einem Preis von 249 Euro liegt er allerdings auch nicht so hoch wie bei den Premiummodellen anderer Hersteller – das Gigaset GS290 ist also nach wie vor ein Smartphone* im Bereich der Mittelklasse Handys. Gigaset schreibt selbst dazu:

Gigaset stellt mit dem neuen GS290 zum Jahresende den Nachfolger des Erfolgs-Modells GS280 vor und präsentiert damit sein neues Flaggschiff-Modell: Neben einem starken Akku und riesigem 6,3 Zoll Full HD*+ Display kann das Gerät kabellos geladen werden und verfügt über die Nahfeldkommunikation NFC – zum Beispiel für bargeldloses Zahlen. Das GS290 nimmt private und geschäftliche SIM-Karten gleichzeitig auf und ist damit der schicke und zuverlässige Begleiter für einen ereignisreichen Arbeitstag und eine lange Partynacht.

Insgesamt kann das GS290 mit einigen interessante Funktionen aufwarten:

  • die Geräte haben eine NFC Chip verbaut und sind damit auch in der Lage mobiles Bezahlen* zu nutzen
  • der Akku ist mit 4.700 mAh wirklich groß und unterstützt sowohl Schnellladen (mit der MediaTek Pump Express+ Technologie PE+) und auch drahtloses Laden. Das gab es so bisher bei Gigaset noch nicht

Damit unterscheidet sich das GS290 von den meisten anderen Gigaset Smartphones, die weniger kosten, aber auch solche Funktionen nicht anbieten. Im Preisbereich von unter 200 Euro für die Handys kann man das aber auch nicht wirklich erwarten. Im nachfolgenden Test wollen wird darauf eingehen, was man beim Gigaset GS290 für das Geld bekommt und ob sich die Modelle lohnen.

Gigaset GS280 und GS290 im Vergleich

Das Design des Gigaset GS290 im Test

Das Display selbst ist flach, aber die Rückseite ist an den Längskanten deutlich abgerundet. Auf diese Weise wirken die GS290 schlanker als andere Gigaset Modelle und liegen auch besser in der Hand. Man hat dadurch das Gefühl, die Smartphones wären kleiner als beispielsweise das GS190 – das ist aber nur ein subjektiver Eindruck, denn das Display ist genau so groß.

Im Vergleich zum Vorgänger gibt es mehr Platz. Das GS280 kam nur auf 5,7 Zoll, nun stehen 6,3 Zoll für das Display zur Verfügung.

Beim Design setzt Gigaset auf ein modernes Waterdrop-Notch Display mit kleinen Rändern auf der Vorderseite. Das ist mittlerweile Standard geworden, heißt aber auch, dass sich die Modelle nicht von vielen anderen Geräten anderer Hersteller unterscheiden. Dennoch ist die Front gefällig und wirkt aktuell. Die Rückseite setzt diesmal auf ein irisierendes Finish, das etwas an Perlmutt erinnert. Je nach Lichteinfall gibt es andere Reflexe. Auch das ist durchaus interessant – an die Verlaufsexzesse von beispielsweise Honor kommt das GS290 aber nicht heran.

Schnelles Android

Bei vielen anderen Modellen setzt Gigaset mittlerweile auf Android* One. Das ist beim GS290 nicht der Fall, hier bekommt man ein normales Android* und ein MediaTek Helio P23 Octa-Core Prozessor mit 4 GB Arbeitsspeicher sorgt für die Power.

Zum Einsatz kommt Android 9 (leider noch nicht die neue 10er Version) und man merkt den Unterschied zu den Android Go Modellen bei Gigaset doch recht deutlich. Die Bedienung ist beispielsweise im Vergleich zum Gigaset GS190 schneller und flüssiger. Die Kamera öffnet sich schneller und insgesamt ist die Bedienung komfortabler als bei den etwas billigeren Modellen von Gigaset. Allein diese schnellere Bedienung ist durchaus den Aufpreis für das GS290 wert.

Wie immer setzt auch das GS290 dabei auf ein pures Android. Man findet also keine vorinstallierte Bloatware, sondern ein sehr schlankes System.

Gigaset setzt bereits seit mehreren Modell-Generationen auf einen USB C Anschluss. Das ist auch beim GS290 wieder der Fall und diesmal ist die Verarbeitungsqualität gut so dass es keine Probleme mit wackelnden Anschlüssen gibt.

Akku und Laden beim GS290

Mit 4.700mAh ist der Akku beim GS290 wirklich extrem groß und dadurch bringt es das Gerät im Test auf eine wirklich extrem gute Ausdauer. Bei normaler Nutzung war auch am Ende des zweiten Tages noch Power vorhanden. Gigaset schreibt selbst von 156 Stunden Standby Zeit und bis zu 34 Stunden Musikwiedergabe. Das hat sich im Test bestätigt, der Akku der Geräte ist wirklich kaum leer zu bekommen.

Ebenfalls sehr erfreulich: mit der Pump Express+ Technologie (PE+) laden die Geräte mit 15 Watt auf und damit ist der Akku auch recht schnell wieder voll. Das geht zwar nicht so schnell wie bei anderen Modellen, aber das liegt natürlich auch am großen Akku. Bis dieser wirklich komplett gefüllt ist, dauert es eben länger. Dennoch verbringen die Geräte dank schnellem Laden nicht zu viel Zeit an der Steckdose.

Das Gigaset unterstützt dazu USB OTG und kann damit auch als Powerbank genutzt werden. Man kann mit den GS290 also auch andere Handys wieder aufladen, falls denen die Puste ausgegangen sein sollte.

Erweiterte Garantie

Gigaset setzt bei neueren Geräten auf eine bessere Garantie. In den ersten 3 Monaten sind auch beispielsweise Wasserschäden mit erfasst. Das Unternehmen schreibt dazu:

Neben der 24-Monate-Hersteller-Garantie auf das Gerät und den Akku gibt Gigaset zusätzlich drei Monate Garantie auf Display- und Feuchtigkeitsschäden. Fällt das Gerät in eine Pfütze, wird es vom Kundenservice in Bocholt innerhalb eines Tages kostenlos repariert. Für besonders Eilige bietet Gigaset in Kooperation mit dem Partner „Phone Service Center“ in aktuell fünf Großstädten Sofortreparaturen an. Außerdem gilt ein 90-tägiges Rücknahmeversprechen – ist man Kunde unzufrieden mit dem Gerät, schickt er es einfach zurück.

Im Test traten allerdings keine solche Schäden auf, daher gibt es damit auch keine Erfahrungen.

Unser Fazit: Erfahrungen aus dem Test des Gigaset GS290

Gigaset hat mit dem GS290 ein solides und rundes Mittelklasse-Smartphone* auf den Markt gebracht, das vor allem durch die Ausdauer und mit dem Design überzeigen kann. Der Aufpreis im Vergleich zu anderen Geräten des Unternehmens lohnt durchaus und vor allem beim Preis-Leistungsverhältnis macht dem GS290 so schnell kein anderes Smartphones etwas vor.

Technische Daten des GS290

  • 6,3 Zoll IPS V-Notch Display (19,5:9 HD+, 2340 x 1080 Pixel)
  • MediaTek Helio P23 Octa-Core MT6763
  • Rückseite: 16 MP AF + 2 MP Dual Kamera
  • Front: 16MP
  • Akku: 4700 mAh mit 9V 2A PE+ Schnellladung und Wireless Charging
  • 64 GB Speicher bei 4 GB RAM.
  • LTE Cat.6, Bluetooth 5.0, USB-Type-C
  • Fingerabdrucksensor auf Rückseite, NFC, Gesichtserkennung, Kopfhöreranschluss, Dual-SIM, microSD-Speicherkartenslot (maximal 256GB)
  • Pures Android 9.0
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