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Huawei P40: so sieht das neue Topmodell aus

von Bastian Ebert

Huawei* P40: so sieht das neue Topmodell aus – Leaks rund um das kommende Huawei* P40 waren bisher eher rar, nun gibt es aber Pressebilder der Geräte, die bereits alle Details zum Design zeigen. Bei 91mobiles schreibt man im Original dazu:

Now, industry sources have shared with 91mobiles an exclusive Huawei* P40 render that reveals the design details missing from the earlier renders. The render (below) shows the Huawei P40 will have a flat display with a punch-hole design, with space for two selfie cameras. The rear panel of the Huawei P40, meanwhile, will pack a rectangular camera module with LEICA-powered triple sensors and an LED flash.

Die Presse-Render zeigen eine Dual Lens Kamera auf der Vorderseite und eine Triple Lens Kamera auf der Rückseite. Die Quad-Kamera mit 4 Objektiven wird für das Huawei P40 pro erwartet.

01.01.2020 – Huawei P40: Huawei-Chef bestätigt neues Design mit Square-Cam

Das Huawei P40 wird wahrscheinlich ohne die Google Apps auf den Markt kommen und daher muss das Unternehmen auf die Technik und das Design setzen um die Kunden dennoch vom neuen Smartphone* zu überzeugen. Huawei-Chef Richard Yu hat jetzt im Interview bestätigt, dass das Unternehmen beim neuen Topmodell auf ein Design setzen wird, dass es so bisher noch nicht gab und vor allem die Rückseite komplett neu gestaltet werden soll. Das erhöht natürlich die Spannung auf die ersten Leaks rund um die neuen Smartphones.

UPDATE: Auf Weibo sind neue Bilder aufgetaucht, die angeblich das Kameramodul des Huawei P40 bereits zeigen und bestätigen, dass auch Huawei bei der P40 Serie auf eine rechteckige Anordnung setzt.

In diesem Zusammenhang sich auch einige Hüllen für die Rückseite der neuen Huawei P40 Serie geleakt worden und man sieht dort recht gut die Aussparung für ein rechteckiges Kameramodul. Huawei scheint also im nächsten Jahr auf dieses Design der Kamera setzen zu wollen. Auch Samsung* wird wohl beim Galaxy S11 auf dieses Design setzen.

Huawei P40 und P40 pro – Modellreihe komplett ohne US-Bauteile ist möglich

Huawei hat im Zuge des US-Embargos nicht nur Probleme beim Einsatz von Android*, sondern die US-Unternehmen dürfen auch keine Technik mehr an das Unternehmen liefern. Bei Prozessoren, Speicherbausteinen und anderer Technik kann Huawei also selbst bei den Spitzenmodellen nicht mehr auf diese Hersteller setzen. Das scheint aber kein Problem zu sein, denn das Unternehmen hat beim Huawei Mate 30 aktuell bereits keine Technik aus den USA mehr im Einsatz und ist damit nicht vom Embargo betroffen. Bis zum Start des Huawei P40 und des P40 pro wird man diesen Ansatz sicher noch weiter ausgebaut haben und braucht daher wahrscheinlich auch für diese Modelle keine US-Technik mehr. Damit geht den Firmen in den USA natürlich auch ein wichtiges Geschäft verloren – andere Anbieter auf dem Markt wird es dagegen freuen.

Huawei P40 und P40 pro – kommt das Punchhole-Design mit Öffnung im Display?

Beim Vorgänger-Modell hat Huawei auf ein Notch.Design gesetzt, die neueren Modelle des Unternehmens und auch die Modelle von Honor setzen aber immer mehr auf Display mit Öffnungen für die Kamera. Das konnte man beispielsweise bereits beim Honor V30 und dem Huawei Nova 6 sehen bzw. wird es sehen. Es scheint daher, dass im nächsten Jahr dieses Design bei Huawei in den Fokus gerät und damit steigt die Chance, dass auch die kommenden Huawei P40 und P40 pro mit dieser Technik auf den Markt kommen werden. Allerdings ist auch dies bereits wieder von anderen Ansätzen überholt – Xiaomi* hat mit dem Mi Mix Aplha beispielsweise gezeigt wie man ein modernes Smartphones gestaltet könnte (in dem Fall mit einem umlaufenden Display).

Huawei P40 und P40 pro – HarmonyOS Betriebssystem wird immer wahrscheinlicher

Im Frühjahr 2020 wird die nächste Generation der Topmodelle von Huawei erwartet und die Querelen um die Nutzung von Android* haben auch beim Ausblick auf die neuen Huawei P40 und P40 pro ihre Spuren hinterlassen. Einige Nutzer sind dabei durchaus verunsichert, ob es sich lohnt auf die kommende P40 Serie bei Huawei zu warten oder ob dann dort ein neues Betriebssystem zum Einsatz kommt, in das man sich erst wieder einarbeiten muss.

Mittlerweile gibt es dazu neue Leaks und diese deuten darauf hin, dass Huawei derzeit eine duale Strategie fährt und sowohl EMUI 10 mit android* 10 als auch HarmonyOS auf die Geräte bringen wird. Möglicherweise können sich dann die Nutzer aussuchen, welche Version des Betriebssystem sie nutzen. Wie das in der Praxis aussehen wird, ist allerdings noch unklar. Möglicherweise laufen beide Systeme parallel nebeneinander, möglicherweise muss man sich auch bei Start und der Einrichtung der Geräte für ein Betriebssystem entscheiden.

HarmonyOS ist “ready for smartphones”

Beim Betriebssystem gibt es nach wie vor Unklarheiten. Beim Huawei Mate 30 hat man mittlerweile gesehen, dass Huawei zwar Android einsetzen darf, aber nicht die System-Apps von Google und damit auch nicht den App-Store. Ein wichtiges Element des Betriebssystem fehlt aber und daher ist bisher noch offen, ob das Mate 30 auch in Deutschland an den Start gehen wird. Dazu hat Huawei auf der IFA 2019 in Berlin nochmal klargestellt, dass das neue HarmonyOS Betriebssystem von Huawei mittlerweile “ready for smartphones” ist. Es besteht daher beim Huawei P40 eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Geräte mit dem neuen System laufen werden, wenn es bis dahin keine Einigung mit der US-Regierung gibt.

Wie es aussieht bietet Huawei für die Mate 30 Modelle schnelles Laden mit 25 Watt an und damit wird es diese Form des schnelles Akku-Ladens wohl auch in den Huawei P40 Modellen geben.

Kirin 990 Prozessor als Herzstück im Huawei P40

Beim Prozessor gibt es auch bereits erste Details. Huawei plant in diesem Jahr wohl einen neuen Kirin 990 Prozessor, der den aktuellen Kirin 980 ablösen soll. Dieser Prozessor bringt gleich ein passendes 5G Modem mit, kann daher direkt von Haus aus 5G Verbindung unterstützen. Dazu setzt der neue Chip auf eine NPU mit 2 Kernen und einem weiteren Mini-Kern.Für die Grafik sorgt eine Mali GPU mit 16 Kernen.

Der neuen Prozessor nutzt auch noch kein 5nm  Verfahren bei der Hersteller (dann wären die Unterschiede deutlich größer), sondern das 7nm Verfahren, das auch die aktuellen Top-Prozessoren der Konkurrenz nutzen. Bis zum Start der neuen Huawei P40 Modelle wird es voraussichtlich auch keine neue Generation dieser Chipsätze geben, daher kann man davon ausgehen, dass die neuen P40 mit diesem Prozessor auf den Markt kommen werden.

Offen bleibt, welche Leistungen man von diesem Prozessor erwarten kann. Huawei hat bei der Vorstellung des Kirin 990 Prozessors auf der IFA 2019 in Berlin einige Hinweise gegeben, aber ein Praxistest steht bisher noch aus. Die entsprechenden Benchmarks werden sicher aber bald kommen.

Wie viele Versionen des P40 sind geplant?

In der Regel setzt Huawei bei den Modellen der P-Serie auf zwei Geräte sowie eine Lite-Version. Diese hat aber bisher auf den Namen recht wenig gemein mit den anderen Modellen und basiert auf einer anderen technischen Plattform, kann also eher vernachlässigt werden.

Sehr sicher kann man aber wieder von einem Huawei P40 und einer Huawei P40 pro Version ausgehen, die dann vor allem bei der Kamera noch mehr Funktionen beinhaltet. Unklar bleibt, wie das Unternehmen mit dem Thema 5G umgehen wird. Möglicherweise wird es auch eine Huawei P40 pro 5G Version geben, die dann auch die 5G Netze nutzen kann. Dann gäbe es drei Modelle aus dieser Reihe. Vielleicht schafft es das Unternehmen aber auch, 5G direkt mit in die Geräte zu integrieren, so dass dann sowohl P40 als auch P40 pro mit 5G Unterstützung kommen und ein weiteres Modell nicht notwendig ist. Wie genau die Entscheidung von Huawei aussehen wird, steht aber wohl noch nicht fest, dazu ist es möglicherweise auch einfach noch zu früh.

Bild: Huawei P30

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