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5G testen – derzeit bei der Telekom am günstigsten

von Bastian Ebert

5G testen – derzeit bei der Telekom* am günstigsten – Die ersten 5G Funkmasten sind in Betrieb genommen und viele Verbraucher fragen sich daher, welche Vorteile die neue Technik bringt und ob es sich früher oder später lohnen wird auf 5G Angebot umzusteigen. Leider ist es derzeit noch recht umständlich, 5G zu testen, denn der Ausbau ist nur punktuell und daher muss man 5G Netze noch suchen und findet sie wenn das nur in ausgesuchten Großstädten. Dazu gibt es auch erhöhte Anforderungen an die Technik und die Tarif, die einen Test nicht nur kompliziert, sondern auch teuer machen.

Man benötigt dabei neben dem Netz für einen 5G Test auch:

  • ein passendes 5G-fähiges Endgerät, das auch auf das 5G Netz von der Hardware her zugreifen kann. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von passenden Geräten, aber nach wie vor findet man eher im Bereich der Topmodelle und der oberen Mittelklasse 5G Smartphones. Daher ist zumindest die Hardware noch recht teuer und man zahlt mindestens 500 Euro aufwärts.
  • einen passenden 5G-Tarif. Auch hier ist die Auswahl derzeit eher übersichtlich, man bekommt passende 5G-Angebote bei Telekom* und Vodafone*. Andere Anbieter haben bisher (Stand März 2020) noch keine entsprechenden Handyverträge im Angebot. O2* hat 5G zwar angekündigt, noch sieht es aber eher schlecht aus.

Leider sind die beiden verfügbaren 5G Geräte noch sehr teuer und es gibt auch noch keine Freikarten* oder ähnliche Tarife, mit denen man 5G mal schnell testen könnte. Wer also den neuen Netzstandard ausprobieren will, muss derzeit noch richtig viel Geld bezahlen. Nachfolgend gibt es den Überblick, wo man derzeit 5G am preiswertesten bekommt und auch schnell wieder kündigen kann, wenn es doch nicht so überzeugend sein sollte.

5G Testen  – am günstigsten bei der Telekom Prepaid Sim

Die Telekom* hat mittlerweile auch die eigenen Prepaid Tarife* für 5G frei geschaltet und damit kann man ab sofort für kleines Geld und ohne lange Vertragslaufzeit 5G testen. 5G kostet dabei einen Aufpreis von 3 Euro monatlich – in den ersten 3 Monaten ist es aber kostenfrei und damit perfekt um zu prüfen, ob 5G bereits einen Mehrwert bringt oder nicht:

Die Voraussetzungen sind dabei die gleichen wie bei den anderen Prepaid Tarifen auch. Die Telekom schreibt dazu:

  • Keine zusätzlichen Kosten für die Nutzung von 5G in den ersten 3 × 4 Wochen, danach zusätzlich 3 €/4 Wochen.
  • Voraussetzung für die 5G-Nutzung ist ein 5G-fähiges Smartphone*.
  • 5G wird kontinuierlich ausgebaut und ist künftig an immer mehr Orten in Deutschland verfügbar. Weitere Infos unter www.telekom.de/netzausbau

Aktuell gibt es noch keinen anderen 5G Prepaid Tarif auf dem Markt – das Telekom Angebot ist derzeit also konkurrenz- und alternativlos.

5G testen bei der Telekom

Bei der Telekom gibt es 5G derzeit nur in einem Tarif mit Smartphone*: im MagentaMobil XL Special mit unbegrenztem Datenvolumen und 84.95 Euro monatlich. Dazu kommt dann noch das Smartphone* dazu: für das Galaxy S10* 5G zahlt man MIT VERTRAG dennoch nochmal 799.95 Euro extra. Über die Laufzeit von 2 Jahren zahlen man demnach etwas mehr als 2800 Euro. Dazu gibt es den Deal nur mit 24 Monaten Laufzeit – für einen Test also eher ungeeignet.

Richtig teuer: 5G bei der Telekom

Etwas billiger wird der 5G Test, wenn man statt einem Handy auf einen Homespot setzt. Die Telekom bietet dazu die Telekom Speedbox XL mit 5G Unterstützung an. Dieses Gerät kostet 555.55 Euro Kaufpreis und der Tarif dazu schlägt mit 74.95 Euro zu Buche. Über die Mindestvertragslaufzeit zahlt man damit etwa 2350 Euro für Homespot mit Vertrag samt 5G. Das ist billiger als mit dem Handy aber weit entfernt von einem günstigen 5G Test.

5G testen bei Vodafone

Bei Vodafone* sind die 5G Tarife etwas anders strukturiert. Das Unternehmen bietet im Mobilfunk-Bereich 5G für 5 Euro Aufpreis zu jedem Tarif an. Vodafone* Kunden zahlen daher nur 5 Euro mehr, wer noch keinen Vertrag hat findet den billigsten Tarif samt 5G Option ab 34.99 Euro monatlich. Mit Gerät steigt der Preis dann aber auf 64.95 Euro an. Das Huawei* Mate X 5G kostet in diesem Tarif 379.90 Euro zusätzlich, so das man als Neukunde bei Vodafone 5G zum Preis von etwas mehr als 1900 Euro in den ersten beiden Jahren nach Vertragsabschluss testen kann. Das ist billiger als bei der Telekom aber auch nicht wirklich günstig.

Bei Vodafone gibt es aber im Homespot Bereich eine interessante Variante: Dort kostet der günstigste Tarif nur 37.98 Euro  pro Monat und der GigaCube 5G kostet dann nochmal einmalig 349,90 Euro. Insgesamt zahlt man daher nur etwas mehr als 1260 Euro für einen 5G Test.

An sich hatte Vodafone auch noch ein besseres Angebt angekündigt: man sollte den Cube 5G für 500 Euro kaufen können und dazu den Flex Tarif bekommen. Das würde bedeuten man zahlt nur, wenn man den Cube auch nutzt. Für den test wäre das also nur 1 Monat Nutzung und damit knapp 550 Euro für den 5G Test und die Kombination aus Hardware und Tarif. In der Pressemittelung dazu heißt es:

Vodafone vermarktet den GigaCube 5G in den Tarifen GigaCube Mini, GigaCube und GigaCube Max zum Einmalpreis von 349,90 Euro und einer monatlichen Zuzahlung in Höhe von 2,99 Euro. Im GigaCube Flex zahlt der Kunde einmalig 499,90 Euro – eine monatliche Zuzahlung entfällt.

Dort wird der GigaCube 5G auch für den Flex Tarif angekündigt – das scheint aber zumindest im Online Shop noch nicht umgesetzt zu sein. Auch die Hotline kennt dieses Angebot noch nicht, eventuell wird es noch nachgereicht.

5G testen bei O2 und 1&1 United Internet

O2* und United Internet haben ebenfalls 5G Bereiche ersteigert und könnten daher auch bereits passende Tarife und Verträge im 5G Bereich anbieten. Leider haben beide Unternehmen noch keine Angebote auf dem Markt, so dass man hier noch keine Möglichkeit hat, 5G zu testen. O2* will den Ausbau noch im ersten Quartal 2020 starten, 1&1 will 5G ab 2021 anbieten.

Insgesamt gibt es daher durchaus die Möglichkeit, bereits 5G zu testen, aber noch gibt es keine wirklichen Testangebote und daher ist die neue Technik noch eine sehr teure Sache und lediglich für einen Test wohl noch viel zu teuer.

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