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Corona: Immer neue Phishing-Maschen tauchen im Netz auf

von Bastian Ebert
Smartphone und Internet Sicherheit Symbolbild

Corona: Immer neue Phishing-Maschen tauchen im Netz auf – Bereits in den letzten Wochen gab es immer wieder Trojaner und Malware, die sich das Thema Corona-Virus zu nutzen machen um Nutzer angreifen zu können. Mittlerweile sind die Kampagnen noch ausgefeilter geworden und es gibt Malware, die gezielt auf Corona-Hilfsmaßnahmen abzielt. Prinzipiell muss man wohl auch davon ausgehen, dass Angriffe unter dem Aufhänger Corona in nächste Zeit noch weiter gehen werden. Das Cyber-Security-Unternehmen SonicWall hat sich einige der laufenden Kampagnen angeschaut und dabei vor allem Pishing Kampagnen näher unter die Lupe genommen.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den aktuellen Vorgehensweise der Phisher:

Gefälschte Emails versprechen den Empfängern finanzielle Unterstützung durch Finanzbehörden oder Banken, um Verluste durch die Corona-Krise zu kompensieren. Die scheinbar angehängten Antragsformulare erweisen sich jedoch als Trojaner und andere Schadprogramme, die sensible Daten von den Rechnern der Empfänger stehlen. Eine weitere Masche stellt lukrative Geschäfte mit Medizinprodukten in Aussicht – auch hier befinden sich im Anhang, getarnt als Produktlisten, schädliche Dateien.

Prinzipiell kann man sich mit den normalen Tipps auch gegen Corona-Phishing Kampagnen schützen, dennoch haben die Sicherheitsexperten von Sonicwall nochmal Tipps zusammengestellt, wie man aktuell damit umgehen kann:

  • Seien Sie grundsätzlich vorsichtig bei E-Mails, die Sie nicht angefordert haben und in denen Informationen, Materialien oder Behandlungen für COVID-19 angeboten oder Ihre persönlichen Daten für medizinische Zwecke erfragt werden.
  • Klicken Sie nicht auf Links in fragwürdigen Mails und öffnen Sie keine E-Mail-Anhänge aus Ihnen unbekannten oder nicht verifizierten Quellen. Dadurch könnte ein Virus auf Ihren Computer oder Ihr Gerät heruntergeladen werden.
  • Überprüfen Sie die Webseiten und E-Mail-Adressen, die Informationen, Produkte oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit COVID-19 anbieten.
  • Beachten Sie, dass Betrüger oft Adressen verwenden, die sich nur geringfügig von denen der echten Organisationen unterscheiden, die die Kriminellen als Vorwand für ihre Aktivitäten verwenden.

Prinzipiell sollte man bei Corona Informationen (auch außerhalb von Emails) nur auf seriöse und vertrauenswürdige Quellen setzen. Das hilft insgesamt, bei diesem Thema nicht auf Fakes hereinzufallen.

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