Huawei: 34 Prozent mehr Umsatz bei Handys und Smartphones in 2019

Huawei*: 34 Prozent mehr Umsatz bei Handys und Smartphones* in 2019Huawei* hat die Geschäftzahlen für das komplette Jahr 2019 veröffentlicht und Experten waren sehr gespannt wie das Unternehmen unter dem Eindruck des US-Embargos abliefern würde. Insgesamt kann man dabei sagen, dass die Maßnahmen der Trump-Regierung das Wachstum von Huawei* kaum beeinflussen konnten. Der Umsatz von Huawei stieg über alle Sparten um knapp 20 Prozent an und auch der Gewinn stieg um 5,6 Prozent.

Das Unternehmen schreibt dazu:

 „2019 war ein außergewöhnliches Jahr für Huawei“, sagte Eric Xu, rotierender Vorstandsvorsitzender von Huawei. „Trotz des enormen Drucks von außen hat unser Team mit einem einzigartigen Fokus auf die Wertschöpfung für unsere Kunden weitergemacht. Wir haben hart gearbeitet, um uns ihren Respekt und ihr Vertrauen sowie das unserer Partner auf der ganzen Welt zu verdienen. Unser Geschäft bleibt solide.“

Im Consumer-Bereich (PCs, Tablets, Wearables und Smart-Screens) stiegt der Umsatz sogar um 34 Prozent an. Der Google-Bann hatte also keine gravierenden negativen Auswirkungen auch bei den Handys und Smartphones*. Insgesamt konnte Huawei in 2019 etwa 240 Millionen Smartphones* verkaufen. Mittlerweile hat man mit der Huawei App Gallery auch eine Alternative zum Playstore veröffentlicht – der Prozess der Abnabelung von Google geht also weiter.

Trotz der guten Unternehmenszahlen und de robusten Wachstums bleibt abzuwarten, wie sich das Unternehmen in diesem Jahr platzieren kann. 2020 dürfte das erste Jahr werden, in dem Huawei in erster Linie Geräte ohne Google Core Apps und dem Playstore auf den Markt bringt. In 2019 gab es immer noch viele Modelle mit dem normalen Android* und daher mussten sich die Kunden kaum umstellen. Das ändert sich nun in 2020. Beim Huawei P40 lite und auch den normalen Huawei P40 und P40 pro dürfte man bereits sehen, ob sich die Modelle weiterhin so gut verkaufen wie die Vorgänger-Versionen. Daher können die möglichen negativen Effekt auch erst 2020 komplett durchschlagen, aber das werden wir wohl sehen, wenn das Unternehmen die Zahlen für das erste Quartal in 2020 veröffentlicht.

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