iPhone 12: A14 Chipsatz soll 15 Prozent mehr Leistung bringen

iPhone 12: A14 Chipsatz soll 15 Prozent mehr Leistung bringen – Der neue A14 Prozessor in den kommenden iPhone 12 Modellen soll auf Chips zurückgreifen können, die im 5nm Verfahren gefertigt sind. Damit würden noch mehr Schaltkreise auf den gleichen Raum passen. Die aktuelle Prozessorgeneration arbeitet mit 7nm Verfahren und damit dürfte der neue Kern der iPhone 12 Modelle bereits von Grund auf einen Vorteil gegenüber den aktuellen Modellen haben.

Bei TSMC, dem Hersteller hinter den Chips, hat man nun auch einen kleinen Blick in die Vorteile der neuen Generation gegeben und geht davon aus, dass die neue Technik einen Leistungsschub von etwa 15 Prozent bringt – bei knapp 30 Prozent weniger Stromverbrauch im Vergleich beispielsweise zum Apple A13 Chipsatz oder dem aktuellen Snapdragon 865+ Prozessor von Qualcomm. Damit wäre ein kleinerer Akku bei sogar mehr Leistung möglich und damit Platz für andere Features im iPhone 12.

Bei Phonearena schreibt man im Original dazu:

While talking about how the next mobile processor production node investments will dilute their earnings by a few percentage points in the next quarter, TSMC tangentially confirmed that 5nm chipsets are in our very near phone future. Now, where would those new processors go?
Why, the iPhone 12 series, of course, as TSMC tipped that 5nm will already be contributing to its revenue in the fall, albeit with just 8%. The bulk of these chips will go to Apple, of course, as the next A14 chipset is expected to be the first one done with the 5nm node.

Das könnte auch die Akku Kapazitäten in den neuen iPhone 12 Modellen erklären. Diese fallen nach den aktuellen Leaks nicht gerade üppig aus – müssen sie aber möglicherweise auch nicht, wenn der Prozessor und auch die Diplays sparsamer werden.

Preise und Setup für die kommenden iPhone Modelle im Detail

Jon Posser hatte vor wenigen Tagen erst Details zu den neuen iPhone 12 Display veröffentlicht und legt nun nochmal nach. Im neuen Video leakt er fast die gesamten technischen Details zu den Geräten und auch die Preise. Er ist in der Regel recht gut informiert und daher dürften die meisten der Infos recht zuverlässig sein.

Alle Modelle werden dabei in diesem Jahr auf 5G Technik setzen und eine Glasrückseite haben. Die beiden teureren Modelle setzen bei der Kamera zusätzlich auf LiDAR Technik für die Entfernungsmessung (kennt man bereits vom der Google Pixel Serie). Die Preise sind vorerst nur in Dollar angegeben, einen direkte Umrechnung in Euro funktioniert wohl leider nicht, da in Deutschland beispielsweise noch einige Pauschalabgaben auf die Modelle aufgeschlagen werden. Dennoch ist es in ungefähr eine Orientierung, wie die Modelle preislich liegen werden.

iPhone 12

  • 128 GB: 649 US-Dollar –  256 GB: 749 US-Dollar
  • 5,4″ Super Retina* Display (BOE OLED*)
  • 4 GB RAM
  • Apple* A14 Bionic-Prozessor
  • Dual-Kamera
  • Aluminiumrahmen

iPhone 12 Max

  • 128 GB: 749 US-Dollar – 256 GB: 849 US-Dollar
  • 6,1″ Supe Retina* Display (BOE OLED*)
  • 4 GB RAM
  • Apple* A14 Bionic-Prozessor
  • Dual-Kamera
  • Aluminiumrahmen

iPhone 12 Pro

  • 128 GB: 999 US-Dollar – 256 GB: 1.099 US-Dollar – 512 GB: 1.299 US-Dollar
  • 6,1″ Super-Retina*-XRD-Display (Samsung* OLED*) mit ProMotion (120 Hz)
  • 6 GB RAM
  • Apple A14 Bionic-Prozessor
  • Triple-Kamera mit LiDAR
  • Edelstahlrahmen

iPhone 12 Pro Max

  • 128 GB: 1.099 US-Dollar – 256 GB: 1.199 US-Dollar – 512 GB: 1.399 US-Dollar
  • 6,7″ Super-Retina*-XRD-Display (Samsung* OLED) mit ProMotion (120 Hz)
  • 6 GB RAM
  • Apple A14 Bionic-Prozessor
  • Triple-Kamera mit LiDAR
  • Edelstahlrahmen

Die teuereren iPhone 12 max Versionen sollen dabei jeweils beim Display mit Y-OCTA Technik ausgestattet sein. Bei diesem Verfahren wird die Touchscreen-Technik direkt in das Glas integriert. Die zusätzliche Touchscreen Schicht entfällt damit und die Display können dünner und wohl auch etwas leichter werden. Damit bleibt bei den Pro-iPhone Modellen wohl mehr Platz für andere Komponenten oder sie werden insgesamt etwas dünner als die billigeren Versionen. Damit scheint in diesem Jahr auch klar zu sein, dass es keine Modelle mit LCD* Display mehr gibt. Der Übergang auf OLED Displaytechnik ist bei Apple* damit vollständig vollzogen.

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