Galaxy S21 Neuigkeiten: S-Pen, Exynos 1000 und 108 Megapixel Kamera

Galaxy S21 Neuigkeiten: S-Pen, Exynos 1000 und 108 Megapixel Kamera – In dieser Woche gab es wieder eine ganze Reihe von neuen Details und Gerüchten rund um die kommenden Galaxy S21 (oder vielleicht auch Galaxy S30 Modelle). Die Smartphones* werden dabei wieder für Anfang 2021 erwartet, aber bereits jetzt scheinen einige wichtige Entscheidung für die kommende Modellreihe getroffen:

  • die Galaxy S21 ultra Modelle sollen einen Stift bekommen und damit auch das S-Pen Konzept der Galaxy Note-Reihe nutzen. Damit wäre ein wichtiges Feature der Note-Modelle auch bei der S-Serie vorhanden und daher spekulieren einigen Experten darüber, ob Samsung* die Note-Modelle früher oder später nicht mehr fortsetzen wird. Allerdings gibt es bisher noch keine offiziellen Hinweise, dass diese Smartphones* auf der Abschussliste stehen würden.
  • Samsung* bleibt bei den S21 Modellen wohl dem 108MP Sensor als Hauptsensor bei der Kamera treu. Andere Hersteller setzen hier auf kleinere Auflösung, die bessere Aufnahmen machen, Samsung* wird aber auch bei S21 Reihe die 108MP Hauptkamera nutzen, allerdings mit einem verbesserten Sensor und damit mit dem Nachfolger des aktuellen Kamera-Sensors.
  • Beim Prozessor bleibt es wohl dabei, dass Samsung in Europa und vielen anderen Ländern auf die eigenen Exynos Modelle setzen wird. Dabei soll mit dem Exynos 1000 Chipssatz zum Einsatz kommen. Dieser wird allerdings wohl wieder schlechter performen als der Snapdragon 875 Prozessor (zumindest laut Leaker IceUniverse). Die neue Galaxy S21 Modelle bekommt also in vielen Regionen wieder einen schlechteren Prozessor, aber zumindest sollen die Unterschiede nicht so groß ausfallen wie in diesem Jahr.

Es deutet sich also im Vorfeld bereits viel Licht aber auch Schatten bei den neuen Modellen an. Bleibt zu hoffen, dass Samsung noch einige weitere Features in die Modelle packt um die Kunden mehr von den Geräten zu überzeugen als in diesem Jahr.

Samsung Galaxy S21: keine LiDAR Technik geplant

Es war fast zu erwarten – Samsung* hatte bereits beim Galaxy Note 20 auf den ToF-Sensor verzichtet und auch bei der kommenden Galaxy S21 Serie im nächsten Jahr wird diese Form des Bildsensors nicht mit an Bord sein. Der ToF-Sensor dient zur Abstandsmessung bei den Bildern und wird verwendet um 3D-Modelle zu erstellen oder Augmented Reality herzustellen. Google und Apple* setzen dabei mittlerweile auf LiDAR Technik, also eine Art von Mini-Radar in den Geräten. Auf diese Funktion müssen Galaxy S21 aber aber wohl verzichten.

Im übersetzen Original heißt es dazu:

Samsung Electronics nutz kein 3D-Flugzeitmodul (ToF) für das Galaxy S21 der nächsten Generation (vorläufiger Name) nach dem Galaxy Note 20. Dies liegt daran, dass es weniger nützlich ist und weniger Leistung hat als Apples ToF.

Laut der Branche vom 14. plant Samsung Electronics nicht, ToF auf der Galaxy S21-Serie zu installieren, die in der ersten Hälfte des nächsten Jahres veröffentlicht werden soll. ToF sollte Augmented Reality (AR) – und Virtual Reality (VR) -Inhalte in 5G-Umgebungen unterstützen. ToF wurde letztes Jahr auf das Galaxy S10* und Note 10 sowie auf die Galaxy S20*-Serie in der ersten Hälfte dieses Jahres angewendet, in der zweiten Hälfte dieses Jahres jedoch nicht auf die Galaxy Note 20-Serie

Hintergrund für den Verzicht sind wohl im wesentlichen 2 Gründe:

  • Samsung sieht in dieser Technik bisher noch keinen wirklichen Vorteil für die Nutzer. Selbst für Foto-Profis ist die 3D-Funktion bisher noch kein wirklich sinnvoller Use-Case und Augmented Reality ist nach wie vor eher ein Nischenthema und kaum in der Breite angekommen.
  • Die von Samsung genutzte Technik (indirektes ToF) scheint im Vergleich zu anderen Ansätzen zu viele Nachteile zu haben und bringt beispielsweise nur die Hälfte der Reichweite des Ansatzes von Apple*. Daher könnte Samsung wenn dann nur ein wenig konkurrenzfähiges System anbieten – auch ein Grund besser darauf zu verzichten und diese Technik erst in den kommenden Topmodellen zu bringen.

Insgesamt dürfte der Wegfall daher wohl nur für die wenigsten Nutzer wirklich ein Problem darstellen, die meisten User werden wohl gar nicht merken, dass diese Funktion im Vergleich zum aktuellen Galaxy S20* nicht mehr mit an Bord ist. Natürlich wäre es dann schön, wenn es zum Ausgleich einige andere interessante Funktionen geben würde.

Samsung Galaxy S21 – wieder drei Versionen aber mit unterschiedlichen Prozessoren

Die Modellpolitik ist dabei nicht so direkt überraschend, sondern eine Fortsetzung der aktuellen Modellreihen mit größeren Displays. Interessanter ist dabei, dass es Hinweise auf unterschiedliche Prozessoren bei den Modellen gibt. Bisher waren die Samsung S-Modelle immer mit dem gleichen Prozessor ausgestattet gewesen und nur regional gab es entweder den Snapdragon-Chipsatz oder die Exynos-Version (aber dann immer für alle Varianten der Modellreihe). Beim Galaxy S21 könnte sich das nun zum ersten Mal ändern, denn für das S21 Ultra ist die Topvariante Exynos 1000 im Gespräch, während die anderen Modellen den normalen Nachfolger der aktuellen Prozessor-Reihe bekommen sollen. Das könnte auch daraufhin deuten, dass Qualcomm an einem weiteren Top-Prozessor der Snapdragon Reihe arbeitet. Allerdings ist die Prozessor-Diskussion bisher noch sehr weit im Bereich der Spekulationen – wirklich belastbare Informationen dazu gibt es noch nicht und auch die Chip-Hersteller haben noch keine entsprechende Hinweise gegeben.

BILD: Galaxy S20*

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