Honor 9A im Test – Budget Smartphone mit Budget Technik

Honor 9A im Test – Budget Smartphone* mit Budget Technik – onor verstärkt und erneuert mit dem Honor 9A den eigenen Einsteiger-Bereich und liefert ein Smartphone* für 130 Euro. Dafür kann man natürlich nicht viel Technik erwarten, wir haben trotzdem nachgeschaut, was Honor verbaut hat und für wen sich das neuen Honor 9A lohnt – oder auch nicht.

Keine Google Dienste mit an Bord

Ein sehr wichtiger Punkt: Das Honor 9A hat keine Google Services mehr mit vorinstalliert und damit auch keinen Playstore mehr. Das liegt aber weniger an den geringen Kosten für das Modell, sondern am US Embargo gegen Huawei*, das auch Honor betrifft. Das Unternehmen darf diese Dienste nicht mehr nutzen und setzt stattdessen auf die neue App Gallery zur Installation von Drittanbieter-Apps. Das klappt für die gängigsten Apps auch ganz gut, aber nach wie vor sind nicht alle Apps aus dem Playstore verfügbar. Dazu muss man dann die sogenannte „App-Suche“ bemühen, mit denen man die APK von weniger bekannten Apps finden und separat installieren kann. Das ist aber dann schon etwas mehr Aufwand als über den Playstore, aber auch nicht wirklich kompliziert.

Design und Verarbeitung beim Honor 9A

Das Notch Design ist okay, wirkt aber durch den eher dicken Rahmen schon leicht veraltet. Auch in dem Preisbereich gibt es mittlerweile Modelle, die mit weniger Rand auskommen. Insgesamt ist das Design aber stimmig und die Verarbeitung gut. Die Smartphones fassen sich gut an und liegen gut in der Hand – die Plastik-Rückseite fällt kaum auf.

Mit 6,3 Zoll Display gehört es mittlerweile schon mit zu den kompakten Modellen. Leider ist die Auflösung eher solide als gut – mit 1.600 x 720 Pixel löst der Bildschirm* nicht sehr hoch auf. Das merkt man aber im normalen Einsatz kaum.

Die Farbe spielt dabei nur bei der Rückseite und dem Rahmen eine Rolle. Das Display und der Bildschirmrand sind bei allen Versionen schwarz. Wir hatten im Test die mintgrüne-Version und die Rückseite war richtig schick. Das spiegelnde Finish war dazu recht robust gegenüber Fingerabdrücken. Ein ständiges Nachpolieren war also nicht notwendig (aber dennoch in untegelmäßigen Abständen zu empfehlen).

Blick von unten: Klinke-Anschluss und microUSB-Stecker

Technik und Kamera beim Honor 9A

Beim Akku kann das Honor 9A punkten, denn das Smartphone* hat richtig viel Leistung verbaut. Der Akku bietet 5000mAh und das sorgt für lange Laufzeiten. Leider ist kein schnelles Aufladen mit verbaut, so dass man die Geräte lange nutzen kann, aber dann auch lange warten muss, bis der Akku wieder voll ist. Teilweise hat es mehr als drei Stunden gedauert, bis der Akku im Test wieder aufgeladen war.

Im Bereich der Kamera sieht das Modul sehr eindrucksvoll aus und erinnert an die Topmodelle von Huawei* und Samsung*. Die AI-Dreifach-Kamera kann allerdings bei der Qualität nicht mithalten und liefert solide Aufnahmen, aber keine wirklich überragende Qualität. Bei schlechtem Licht geht die Aufnahmequalität dazu rapide nach unten.

Für die Performance sorgt der MediaTek Helio P22 Achtkern-Prozessor. Das ist sicher okay, aber auch hier wäre nach oben noch Luft gewesen. Im täglichen Einsatz hat man häufiger das Gefühl, dass der Prozessor bereits an seine Grenzen kommt.

Ein besonderer Kritikpunkt: Honor hat beim Honor 9A kein modernes USB C verbaut, sondern einen alten MicroUSB Anschluss. Das wirkt kaum noch zeitgemäß. Nutzer mit alten Kabeln dürfte es freuen, weil sie so diese weiter nutzen können, von einem Handy in 2020 kann man aber auch einen modernen Anschluss erwarten.

Fazit zum Honor 9A im Test

Die Vorteile des Honor 9A

  • großer Akku mit langer Laufzeit
  • gutes Handling und Größe
  • echte Dual-Sim und extra Speichererweiterung
  • 3,5mm Kopfhöreranschluss

Die Nachteile des Honor 9A

  • kein schnelles Laden
  • Micro-USB Anschluss
  • Prozessorleistung eher mäßig
  • keine FullHD Auflösung

Ganz klar, das Honor 9A punktet neben dem Preis mit dem großen Akku, NFC und dem vergleichsweise kompakten Design. Man muss aber vor allem bei der Technik an vielen Stellen Abstriche machen, die bei Geräten für 50 Euro mehr bereits vorhanden sind. Von daher sind die Geräte tatsächlich eher für die preisbewussten Nutzer interessant, die nach Modellen im Preisbereich von 150 bis 200 Euro suchen und die Handys dennoch als Daily Driver nutzen wollen. allerdings ist hier die Konkurrenz groß – wirklich abgrenzen kann sich das Honor 9A in diesem Bereich nicht.

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