Samsung Galaxy S21 – bessere Leistung angeblich auch bei den Exynos Chipsätzen

Samsung* Galaxy S21 – bessere Leistung angeblich auch bei den Exynos Chipsätzen – In diesem Jahr waren europäische Nutzer von den S20 Modelle eher enttäuscht, weil der Exynos Prozessor bei der Leistung nicht mit anderen S20 Modellen mit Snapdragon Prozessoren mithalten konnte. Im nächsten Jahr bei der Galaxy S21 Serie sollen nun Exynos 1.000 und Snapdragon 875 Prozessor für die Leistung sorgen. Samsung* setzt also auch weiterhin auf unterschiedliche Chipsätze in den Modellen, aber wenn die aktuellen Daten stimmen, fällt die Lücke nicht mehr so groß aus und der Exynos 1.000 Prozessor hat sogar leichte Vorteile. Hintergrund ist wohl, dass beide Prozessoren (trotz des unterschiedlichen Namens) auf das gleiche 5nm Verfahren setzen und auch beim Aufbau recht gleich sind. Daher fallen auch die Leistungsdaten unterschiedlich aus – mit etwas Glück wird es daher im nächsten Jahr keinen Unterschied machen, ob man das Galaxy S21 mit Snapdragon- oder Exynos-Prozessor bekommt.

Die geleakten Leistungsdaten im Vergleich

Snapdragon 875

Samsung* Galaxy S21

  • Single score -> 1159
  • Multi score -> 4090

Xiaomi* Mi 11

  • Single score -> 1102
  • Multi score -> 4113

Exynos 1000

  •  Single score -> 1302
  •  Multi score -> 4250

Wenn diese Daten stimmen (sie stammen angeblich aus Testgeräten mit den jeweiligen Prozessoren auf Geekbench) wird man wohl keine Unterschiede bei der Performance der Smartphones* mehr wahrnehmen können. Allerdings ist offen, wie nah diese Daten an den tatsächlichen Werten der kommende Galaxy S21 Smartphones* liegen und ob die Hersteller bis zum Marktstart die Performance nicht noch optimieren können. Insgesamt kann man aber sagen, dass es richtig schneller Werte sind – die Smartphones* in 2021 werden also nochmal einen Performance Boost bekommen.

Samsung Galaxy S21: keine LiDAR Technik geplant

Es war fast zu erwarten – Samsung* hatte bereits beim Galaxy Note 20 auf den ToF-Sensor verzichtet und auch bei der kommenden Galaxy S21 Serie im nächsten Jahr wird diese Form des Bildsensors nicht mit an Bord sein. Der ToF-Sensor dient zur Abstandsmessung bei den Bildern und wird verwendet um 3D-Modelle zu erstellen oder Augmented Reality herzustellen. Google und Apple* setzen dabei mittlerweile auf LiDAR Technik, also eine Art von Mini-Radar in den Geräten. Auf diese Funktion müssen Galaxy S21 aber aber wohl verzichten.

Im übersetzen Original heißt es dazu:

Samsung Electronics nutz kein 3D-Flugzeitmodul (ToF) für das Galaxy S21 der nächsten Generation (vorläufiger Name) nach dem Galaxy Note 20. Dies liegt daran, dass es weniger nützlich ist und weniger Leistung hat als Apples ToF.

Laut der Branche vom 14. plant Samsung Electronics nicht, ToF auf der Galaxy S21-Serie zu installieren, die in der ersten Hälfte des nächsten Jahres veröffentlicht werden soll. ToF sollte Augmented Reality (AR) – und Virtual Reality (VR) -Inhalte in 5G-Umgebungen unterstützen. ToF wurde letztes Jahr auf das Galaxy S10* und Note 10 sowie auf die Galaxy S20*-Serie in der ersten Hälfte dieses Jahres angewendet, in der zweiten Hälfte dieses Jahres jedoch nicht auf die Galaxy Note 20-Serie

Hintergrund für den Verzicht sind wohl im wesentlichen 2 Gründe:

  • Samsung sieht in dieser Technik bisher noch keinen wirklichen Vorteil für die Nutzer. Selbst für Foto-Profis ist die 3D-Funktion bisher noch kein wirklich sinnvoller Use-Case und Augmented Reality ist nach wie vor eher ein Nischenthema und kaum in der Breite angekommen.
  • Die von Samsung genutzte Technik (indirektes ToF) scheint im Vergleich zu anderen Ansätzen zu viele Nachteile zu haben und bringt beispielsweise nur die Hälfte der Reichweite des Ansatzes von Apple*. Daher könnte Samsung wenn dann nur ein wenig konkurrenzfähiges System anbieten – auch ein Grund besser darauf zu verzichten und diese Technik erst in den kommenden Topmodellen zu bringen.

Insgesamt dürfte der Wegfall daher wohl nur für die wenigsten Nutzer wirklich ein Problem darstellen, die meisten User werden wohl gar nicht merken, dass diese Funktion im Vergleich zum aktuellen Galaxy S20* nicht mehr mit an Bord ist. Natürlich wäre es dann schön, wenn es zum Ausgleich einige andere interessante Funktionen geben würde.

Bild: Galaxy S20*

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