Black Friday 2020 am 27. November – lohnen sich die Deals?

Black Friday 2020 am 27. November – lohnen sich die Deals? – Am 27. November 2020 ist wieder Black Friday und damit Großkampftag im Einzelhandel. Wie jedes Jahr versuchen auch in diesem Jahr die Händler, mit Aktionen, Deals und Schnäppchen die Kunden für passende Weihnachtsgeschenke und natürlich auch für Technik für die eigene Nutzung zu begeistern. Daran nehmen mittlerweile fast alle großen Händler teil und auch immer mehr kleinere Shops setzen auf diesen Tag als besonderen Schnäppchentag.

Wie in jedem Jahr gibt es aber auch 2020 Kritik am Black Friday und allgemein an diesen Anlässen zum allgemeinen Kaufrausch. Hintergrund ist dabei, dass oft auch Kriminelle dieses Datum nutzen um Fake-Shops und andere Angebote zu platzieren. Unter Zeitdruck prüfen viele Verbraucher die Angebote nicht so intensiv und dann ist die Gefahr höher, dass sich ein Schäppchen in Wahrheit als Fake herausstellt. Daneben sind teilweise Sonderangebote gar nicht so besonders, weil es sie auch außerhalb des Black Fridays mit vergleichbaren Konditionen gibt.

Die Verbraucherzentrale Bayern schreibt beispielsweise dazu:

Der Shopping-Aktionstag Black Friday gewinnt für deutsche Verbraucher zunehmend an Attraktivität. Viele planen an dem Schnäppchentag am 29. November einen Einkauf im Internet. Tatjana Halm, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern warnt: „Oft gibt es die hohen Nachlässe nur für die Ladenhüter. Top-Produkte sind in der Regel nicht viel günstiger als während des restlichen Jahres.“ Verbraucher sollten sich darüber hinaus nicht von Countdowns oder angezeigten abnehmenden Lagerbeständen zu einem übereilten Kauf drängen lassen. Die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt für größere Anschaffungen, die Preise langfristig zu vergleichen. Nur dann lassen sich während der Rabattaktionen die wahren Schnäppchen identifizieren.

Daneben ist aber auch immer das Thema Nachhaltigkeit ein wichtiger Kritikpunkt. Die Sonde-Deals verleiten oft dazu, Produkte zu kaufen, die man eigentlich gar nicht braucht, einfach weil sie sehr günstig aussehen und sich eventuell von alten Geräten zu trennen, obwohl man sie noch hätte länger nutzen können. Daher kritisieren die Umweltverbände diese Formen der Vermarktung auch häufig.

Nachhaltige Schnäppchen machen

Eine Möglichkeit, Nachhaltigkeit und Kaufrausch etwas besser in den Griff zu bekommen, sind aufgearbeitete Produkte. Vor allem bei Handys gibt es mittlerweile viele Anbieter, die Handys und Smartphones* „refurbished“, also runderneuert anbieten. Je nach Anbieter gibt es dann auch in diesem Bereich Sonderaktionen, beispielsweise diese iPhone Black Friday Aktion von Back Market. Man findet solche Angebote aber auch bei anderen Händlern und anderen Produkten – dadurch wird die Nachhaltigkeit etwas verbessert, weil man keine komplett neuen Produkte nutzt, sondern bestehende Modelle in eine zweite Verwertung übernimmt. Oft kann man dabei auch noch Geld sparen, denn natürlich liegen die Preise von runderneuerten Modellen unter denen normaler Handys und Smartphones*.

Die viele Kritik soll kein generelles Tabu gegenüber dem Black Friday und anderen solchen Deal-Aktionen aufbauen. Wer ohnehin neue Technik braucht, weil der alte Fernseher kaputt gegangen ist oder der Rechner einfach zu langsam arbeitet, kann zum Black Friday durchaus gute Angebote bekommen und braucht dann auch kein schlechtes Gewissen wegen Nachhaltigkeit zu haben. Als Verbraucher sollte man aber schon darauf achten, dass man aufgrund von günstigen Preisen nicht alle Vorsicht über Bord wirft und dass man dennoch abwägt, ob man ein Produkt wirklich braucht oder nicht.

Video: Darauf sollten Schnäppchenjäger achten

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