Kaspersky warnt vor Phising rund um die neuen iPhone Modelle

Kaspersky warnt vor Phising rund um die neuen iPhone ModelleApple* hat mittlerweile die neuen iPhone Modelle (iPhone 12 mini und auch das iPhone 12 pro) vorgestellt und die Sicherheitsexperten von Kaspersky waren davor, dass Kriminelle im Internet diesen Hype ausnutzen könnten, um an die Daten von Apple* Nutzer zu kommen. Die Zahl von betrügerischen Webseiten hat sich im September auf 1950 Seiten gesteigert. Auch wenn viele dieser Webseite recht schnell wieder offline genommen werden, so stllen sie doch oft eine Bedrohung dar.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

So zeigen Kaspersky-Analysen der ersten neun Monaten des Jahres 2020, dass Scammer an Apple*-Nutzern und deren Konten interessiert sind: monatlich wurden weltweit rund 100 verdächtige Domains gefunden, in denen „Apple“ als Unternehmen erwähnt wird. Bei den meisten dieser Websites werden Nutzer dazu aufgefordert, ihre Apple ID und ihr Kennwort einzugeben. Die Anzahl solcher Ressourcen stieg im September nun rapide an, zum Monatsende gab es bereits 1.950 Domains.

Im Zuge der Analysen stellte die Experten fest, dass einige von diesen Webseiten anbieten, verlorene Telefone zu finden, während andere Hilfe bei der Wiederherstellung des Zugriffs auf Nutzerkonten anbieten. Darüber hinaus gibt es Phishing-Webseiten, die die Support-Services von Apple nachahmen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Ressourcen mit dem Ziel erstellt wurden, Nutzerkonten zu stehlen. Teilweise funktionierten diese jedoch nicht richtig und waren nur eine „Stub“-Software, eine Art Fall-Back-Lösung für die Cyberkriminellen: Wenn eine Ressource blockiert ist, können sie eine andere aktivieren.

Häufig beziehen sich solche Webseiten auf den englischsprachigen Bereich und sind dafür für deutsche Nutzer oft weniger gefährlich, aber auch deutsche Apple Kunden sind durchaus im Fokus solcher Aktivitäten.

Generell empfehlen die Experten:

  • Skeptisch gegenüber äußerst großzügigen Angeboten und Werbeaktionen sein.
  • Überprüfen, ob solche Nachrichten aus zuverlässigen Quellen stammen.
  • Links in verdächtigen E-Mails oder Nachrichten in Instant Messengern und sozialen Netzwerken nicht anklicken.
  • Echtheit der besuchten Websites überprüfen.
  • Installation einer Sicherheitslösung, die Phishing- und Spam-Ressourcen erkennt und blockiert.
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