Bundesnetzagentur: deutschlandweite Mobilfunk-Karte veröffentlicht

Bundesnetzagentur: deutschlandweite Mobilfunk-Karte veröffentlicht – Die Bundesnetzagentur stellt eine Mobilfunk-Karte zur Verfügung, auf der man für alle Regionen in Deutschland die Netzabdeckung abfragen kann. Die Anbieter haben selbst bereits solche Karte für ihre eigenen Netz. Bei der Bundesnetzagentur gibt es die Abfrage nun über alle Mobilfunk-Netz zusammen. Wer also wissen will, wo es in der eigenen Region das beste Netz gibt und welcher Anbieter das zur Verfügung stellt, kann dies über diese Karte abfragen. Der Zugriff ist dabei kostenlos. Die Karte steht hier zur Verfügung:

Die Behörde schreibt selbst dazu:

Die Informationen zur Netzabdeckung sollen insbesondere zur Identifizierung der gänzlich unversorgten Gebiete („kein Netz“) und der unterversorgten Gebiete („kein LTE“) in Deutschland beitragen. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich zudem die Mobilfunkversorgung anzeigen lassen, um sich vor Vertragsschluss über die Netzabdeckung der Anbieter an jedem Standort zu informieren. Neben Breitbandmessung und Funkloch-Karte ergänzt die Mobilfunk-Karte dort das Informationsangebot der Bundesnetzagentur zum Thema Breitband.

Die Karte zeigt, dass 96,5 Prozent der Fläche in Deutschland von mindestens einem Mobilfunknetzbetreiber mit 4G (LTE) versorgt sind. Berücksichtigt man zusätzlich die Versorgung mit 3G sind sogar
97,3 Prozent der Fläche versorgt. Gebiete ohne Mobilfunkversorgung bilden zusammen 0,3 Prozent der Landesfläche. Die Karte basiert auf den von den Mobilfunknetzbetreibern bereitgestellten Versorgungsdaten.

5G steht bei der Abfrage aktuell aber noch nicht zur Verfügung. Die 5G Technik wird daher wohl erst in zukünftigen Updates mit eingetragen. Das ist schade, weil sich die Kunden mittlerweile sicher auch im 5G Bereich gerne informiert hätten. Das kann man aber natürlich weiterhin über die einzelnen Netzausbaukarten der jeweiligen Anbieter tun. Die Karten der anderen Anbieter gibt es hier:

Auch diese sind natürlich kostenfrei und bilden in erster Linie die theoretischen Angebote ab. Zukünftig sollen auch die Verbindungsabbrüche bei der Sprachtelefonie mit abgebildet werden. Wann es soweit ist, bleibt aber offen.

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