Xiaomi reagiert auf Blacklist Eintrag

Xiaomi reagiert auf Blacklist Eintrag – Die US Regierung hat gestern Xiaomi als  „kommunistisches chinesisches Militärunternehmen“ eingestuft und damit auf eine Blacklist der Regierung gesetzt, die es Investoren erschwert, Geld in das Unternehmen fließen zu lassen und eventuelle Anteile von US Unternehmen müssten reduziert werden. Das Embargo ist in diesem Fall nicht so drastisch wie beispielsweise bei Huawei oder DJI, denn der Handel mit Xiaomi ist auch unter diesen Bedingungen weiter erlaubt. Das Unternehmen hätte also dennoch Zugriff auf Android samt der Google Dienste und auch auf die Prozessortechnik von Qualcomm. Dennoch ist dies wohl ein erster Schritt um auch Xiaomi den Marktzugang zu erschweren.

Das Unternehmen hat ein Statement dazu veröffentlicht, auf dem es die Vorwürfe bestreitet:

Die deutsche Übersetzung dazu lautet wie folgt:

Das Unternehmen ist gesetzeskonform und arbeitet in Übereinstimmung mit den relevanten Gesetzen und Vorschriften der Länder, in denen es seine Geschäfte tätigt. Das Unternehmen bekräftigt, dass es Produkte und Dienstleistungen für die zivile und kommerzielle Nutzung anbietet.

Das Unternehmen bestätigt, dass es sich nicht im Besitz des chinesischen Militärs befindet, von diesem kontrolliert wird oder mit ihm verbunden ist, und dass es kein “kommunistisches chinesisches Militärunternehmen” im Sinne des NDAA ist. Das Unternehmen wird angemessene Maßnahmen ergreifen, um die Interessen des Unternehmens und seiner Aktionäre zu schützen.

Das Unternehmen prüft die möglichen Konsequenzen, um ein umfassenderes Verständnis der Auswirkungen auf den Konzern zu entwickeln. Das Unternehmen wird zu gegebener Zeit weitere Ankündigungen machen.

Man kann aber wohl davon ausgehen, dass sich die Trump Regierung davon wenig beeindrucken lässt. Möglicherweise ändert sich aber die Bewertung, wenn Biden die Amtsgeschäfte übernimmt. Dann wird möglicherweise auch dieser Schritt wieder rückgängig gemacht.

Huawei hatte aufgrund des Embargos erst die Tochtermarke Honor verkauft, damit zumindest Honor weiter Zugang zu amerikanischen Techniken hat. Was Xiaomi im schlimmsten Fall plant, ist bisher aber noch nicht bekannt.

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