Testbericht realme 8 pro – viel Kamera für wenig Geld

Testbericht realme 8 pro – viel Kamera für wenig Geld – realme hat das realme 7 pro und das realme 7 5G erst im letzten Jahr kurz vor Weihnachten nach Deutschland gebracht, nun gibt es bereits einen Nachfolger und diesmal muss man auch in Deutschland nicht so lange warten. Der Kaufpreis liegt dabei bei 259 Euro für die 6GB Version und bei 279 Euro für die 8GB Variante. In beiden Fällen sind die Geräte also im Bereich der günstigeren Mittelklasse und um des Test gleich vorweg zu nehmen: dafür gibt es vor allem viel Kamera und ein gutes AMOLED Display

Da man es ja mittlerweile mit erwähnen muss: beim realme 8 pro liegen Ladegerät und USB-C Kabel mit in der Verpackung. Dazu gibt es auch ein Silicon-Case zum Schutz. Kopfhörer hat das Unternehmen aber leider nicht beigelegt.

Das Design der neuen realme 8 pro Modelle

Die Rückseite ist leicht aufgeraut. Das unterscheidet sich von den meisten anderen Modellen auf den Markt, die eine möglichst glatte Rückseite nutzen. Dazu ist längs der große „Dare to Leap“ Schriftzug aus glattem Material angebracht. Das sieht nicht schlecht aus, ob es aber wirklich diese Größe hätte sein müssen, kann man diskutieren. Man bemerkt die aufgerauhte Oberfläche der Rückseite auch beim Aufnehmen der Geräte. Das fühlt sich anfangs eher ungewohnt, aber nicht schlecht an, nach einiger Zeit bemerkt man es aber gar nicht mehr. Leider bmerkt man aber beim in die Hand nehmen recht deutlich, dass es sich um einen Rückseite ausKunstoff handelt. Dafür sind die Modelle aber auch sehr dünn und leicht.

Die Rückseite wird natürlich dominiert durch das Kameramodul. Diese sticht deutlich hervor und wirkt durch die großen Kreise um die Objektive dann doch sehr überladen. Man merkt, das realme vor allem auf die Kamera wert gelegt hat und diese auch präsentieren will – unauffällig ist an der Stelle also etwas anderes.

Die Vorderseite ist dagegen eher unauffällig gehalten. Es gibt ein Puch-Hole Display mit Öffnung für die Frontkamera in der linken oberen Ecke. Das Display ist dazu flach, wer auf Curved-Bildschirme steht, wird hier also enttäuscht werden. Dafür ist die Rückseite abgerundet, damit man die Modelle besser in der Hand halten kann. Die Rändern der Vorderseite fallen aber doch vergleichsweise groß aus, ein randloses Design bietet das realme 8 pro also nicht.

Die Kamera im realme 8 pro

Das realme 8 pro bringt den ISOCELL HM2 Sensor mit 108 Megapixeln in diesen Preisbereich und setzt damit die Konkurrenz deutlich unter Druck, denn so viel Auflsung gab es bis dahin in diesem Segment nicht. Insgesamt gibt es ein QUad-Lens Setup für die Kamera, wobei aber vor allem die beiden kleineren Sensoren eher Beiwerk sind – die Hauptarbeit verrichtet schon die 108MP Linse.

Das Unternehmen schreibt selbst zum neuen Sensor:

Die Hauptkamera übernahm die dritte Generation ISOCELL HM2 von Samsung Sensor mit 108MP ultrahohen Pixeln, mit einem extragroßer Sensor von 1 / 1,52 Zoll und die maximale Auflösung von 12000 × 9000. HM2 wird von der fortschrittlichen ISOCELL Plus Pixelisolationstechnologie von unterstützt Samsung übernimmt neues Material, das von Fujifilm entwickelt wurde, um das Metall zu ersetzen Barriere zur Lösung des Interferenzproblems zwischen benachbarten Pixeln, die reduziert den Optikverlust und die Kreuzfarbe, garantiert eine höhere Farbtreue und erhöht die ISO um 15%. Während die Smart-ISO-Technologie automatisch das beste ISO-Setup auswählen kann je nach Umwelt. Egal ob es dunkel oder hell ist, Sie können das nehmen klares, helles, hierarchisches und farbenfrohes Foto.

Außerdem unterstützt der HM2-Sensor die Technologie des 9-in-1-Pixel-Binning, das ermöglicht die Kombination von neun benachbarten 0,7 μm-Pixeln, um große 2,1 μm zu simulieren Pixel und verbessern die Bildqualität bei schwachem Licht.

Im Test bestätigt sich die gute Qualität der Aufnahmen. Im Vergleich zum Vorgänger konnte realme die Schärfe und auch die Qualität bei schlechten Lichtverhältnissen verbessern. Im Vergleich mit Topmodellen wirken die Farben aber etwas greller und die Premium-Versionen der Konkurrenz machen doch die etwas natürlicheren Aufnahmen. Dennoch ist die Kamera auf jeden Fall eine Kampfansage in diesem Preisbereich.

Für die Power sorgt der Qualcomm Snapdragon 720G Prozessor mit einer Adreno 618 GPU. Das ist nicht mehr der neuste Chipsatz auf dem Markt und kann mit den aktuellen Generationen wie dem Snapdragon 888 nicht mithalten, aber dennoch reicht die Power vollkommen aus und die Geräte arbeiten flüssig und ohne Probleme. Leider unterstützt der SoC kein 5G – die Modelle sind also reine LTE Smartphones

Akku und Aufladung

Der Akku im realme 8 pro hat eine Leistung von 4.500 Watt und kann mit 50 Watt aufgeladen werden. So lässt sich der Akku in 47 Minuten auf 100 Prozent bringen. Das können wir in der Praxis auch so bestätigen, man kann sehr schnell den Akku wieder laden. Allerdings war der Vorgänger schneller. Das realme 7 pro nutzte 65 Watt Aufladung und war auch bei der Maximalladung einige Minuten schneller. In der Praxis dürfte das aber kaum eine Rolle spielen.

Betriebssystem: Android 11 mit erfreulich wenig Bloatware

realme setzt beim realme 8 pro wieder auf Android 11 mit der realme UI 2.0 Software. Man bekommt hier also das neuste Android und die UI 2.0 Version (das realme 8 pro ist das erste Modell mit dieser Variante) ist eher minimalistisch gehalten. Es gibt dazu keine Bloatware mit an Bord, nur einige Video-Zugängen (Youtube und Tiktok) sind vorinstalliert. Bei unserem Testmodell war auch Yandex mit vorhanden, das dürfte aber an der Testversion liegen und wird bei den deutschen Modellen nicht mit geliefert werden.

realme UI 2.0 orientiert sich dabei recht nah an einem normalen Android – Nutzer werden also keine Probleme haben, sich zurechtzufinden, die bekannten Funktionen sind alle dort, wo man sie vermutet.

Das realme 8 pro im Test – ein Fazit

Das realme 8 pro kann vor allem mit Display und Kamera punkten, auch das Aufladen ist ein Vorteil. Allerdings hätten wir uns im Test dann schon 5G gewünscht und auch ein aktueller Prozessor wäre von Vorteil gewesen – zu dem Preis aber wohl nicht zu realisieren. Auch beim Material der Rückseite wäre ein Upgrade schön gewesen, dennoch kann man zu dem Preis an sich nicht meckern.

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