Windows 10: so aktiviert man den eingebauten Ransom-Ware Schutz

Windows 10: so aktiviert man den eingebauten Ransom-Ware Schutz – Ransom-Ware Angriffe sind eine sehr hinterhältige Form von Trojanern und sie betreffen sowohl private Nutzer als auch Firmen. Dabei wird in der Regel die Festplatte verschlüsselt und so der Zugriff darauf durch den normalen Nutzer verhindert. Die Freigabe gibt es erst wieder, wenn der betroffene Nutzer einen bestimmten Betrag bezahlt – oft per Cryptowährungen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt zum Hintergrund:

Der Begriff Ransomware steht für eine Spezies von Schadprogrammen, die den Zugriff auf Daten und Systeme einschränken oder unterbinden. Für die Freigabe wird dann ein Lösegeld (englisch: Ransom) verlangt. Entweder sperrt ein solches Schadprogramm den kompletten Zugriff auf das System oder es verschlüsselt bestimmte Nutzerdaten. Besonders verbreitet ist Ransomware, die sich gegen Windows-Rechner richtet. Prinzipiell aber können alle Systeme von Ransomware befallen werden.

Neu ist das Phänomen dieser Form der digitalen Erpressung nicht. Die ersten Ransomware-Varianten traten bereits vor der Jahrtausendwende auf. Seit 2006 wurden dann vermehrt Ransomware-Angriffe auf Windows-Systeme beobachtet. Dabei komprimierte das Schadprogramm zum Beispiel sämtliche PC-Daten in ein passwortgeschütztes ZIP-Archiv und forderte Geld für das Passwort.

Aber auch nach der Zahlung gibt es keine Gewähr, dass die Daten entschlüsselt werden, denn die Zahlung erfolgt natürlich komplett anonym.

Die gute Nachricht: Windows 10 bringt mittlerweile einen eingebauten Schutz gegen solche Ransomware-Angriff mit. Man kann sowohl die Zugriffe auf Ordner überwachen und auch unterbinden als auch die Daten des PC sichern und so vor dem Zugriff der Trojaner in Sicherheit bringen. Allerdings kennen nur wenige Nutzer diese Funktion und noch weniger Nutzer setzen diese Sicherheitsfunktionen auch ein. Dabei ist die Aktivierung sehr einfach. Wie das geht wollen wir hier beschreiben.

So aktiviert man den Ransomware Schutz in Windows

Man findet die entsprechenden Funktionen im Bereich Windows Sicherheit (teilweise auch Windows Defender Security Center). Im Bereich Viren- & Bedrohungsschutz gibt es den Bereich Überwachter Ordnerzugriff und dort kann man sowohl den Ordnerzugriff überwachen lassen (hilft gegen die Verschlüsselkung von Dateien) als auch die Wiederherstellung einrichten:

Ransomware Schutz unter Windows 10

Für die Datensicherung wird OneDrive genutzt. Man muss also einen entsprechenden Account nutzen.

HINWEIS: Teilweise ist diese Option nicht verfügbar. Das kann passieren, wenn andere Schutzprogramme aktiv sind. Diese bringen dann eigenen Schutzmaßnahmen mit und deaktivieren teilweise diese Schutzmöglichkeiten. Dann muss man sich entscheiden, welchen Schutzsystemen man mehr vertraut.

Video: Ransom-Ware Angriffe in der Praxis

Weitere Tipps rund um Windows 10

Daneben bieten aber auch Drittanbieter schöne Ratgeber und Anleitungen rund um Windows 10 – vor allem interessant für alle, die gerne auf Papier nachlesen wollen:

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Schreibe einen Kommentar