Connectivitycheck – was steckt hinter dieser Webseite und eventuellen Fehlermeldungen?

Connectivitycheck – was steckt hinter dieser Webseite und eventuellen Fehlermeldungen? – Wer mit dem Handy oder Tablet surfen will und ein freies WLAN nutzt, hat möglicherweise bereits einmal Verbindungen zu  connectivitycheck.gstatic.com bemerkt und bei einigen Nutzern sind in diesem Zusammenhang auch bereits Fehler aufgetreten, weil diese Webseite nicht erreichbar war.

So schreibt ein Nutzer im Computer Base Forum:

in zwei „Cafes“ bekomme ich beim Versuch, mich im Free WLAN anzumelden diese Meldung:

==
Webseite nicht verfügbar
Die Website unter http://connectivitycheck.gstatic.com/generate_204 konnte nicht geladen, weil:
net::ERR_TOO_MANY_REDIRECTS
==

Dort konnte ich mich jedoch bereits bei früheren Besuchen bereits einloggen. Im WLAN „zu Hause“ keine Probleme. Neustart etc. half nix. Ebenso wenig löschen dieses WLANs und neu erkennen.
Gibts ’ne Möglicheit, „irgendeinen“ Cache hier auf dem Android-Handy zu löschen?

Und bei Android PIT schreibt ein Verbraucher:

Problem: Jedes Mal, wenn ich mich in einem öffentlichen WLAN einloggen will (z. B. Maintower oder Telekom – Hotspot) erscheint im Browser

http: //connectivitycheck/gstatic.con/g

und ich kann mich nicht einloggen. Habt ihr einen Tipp, woran es liegen könnte?

Die Meldung kommt also häufiger vor und hängt mit der Nutzung von freien WLAN Hotspots zusammen. Was genau dahinter steckt und was man bei Fehlern machen kann, haben wir in diesem Artikel erklärt.

HINWEIS: Die Fehlermeldungen betreffen nur WLAN Verbindungen und haben daher nichts mit dem mobilen Internet per Handynetz zu tun. Für den mobilen Bereich haben wir Fehlerbehebungen hier zusammengestellt: Kein Empfang beim Smartphone | kein mobiles Internet am Handy | Sim Karte wird nicht erkannt

Was steckt hinter Connectivitycheck?

Die Webseite connectivitycheck.gstatic.com ist eine Systemadresse, die dazu genutzt wird um Endgeräten in einem WLAN mitzuteilen, dass es eine Vorschaltseite gibt, auf der man sich einloggen muss oder auf der die AGB zu bestätigen sind, bevor man auf ein Netzwerk zugreifen kann. Das ist in freien WLAN und bei Hotspots oft der Fall: teilweise lassen sich Anbieter ihre AGB bestätigen, teilweise wird auf diesen Seiten Werbung geschaltet oder man muss sich (beispielsweise in Hotels) mit der Zimmernummer identifizieren. Alle anderen Webseiten sind in dem Fall nicht erreichbar, man wird zuerst auf die connectivitycheck.gstatic.com umgeleitet um den Netzwerkzugriff zu erlauben.

Unter Android sieht der Abfragemechanimus derzeit wie folgt aus:

  • Ab Android 4.4 (KitKat) wird die URL http://clients3.google.com/generate_204 abgerufen.
  • Ab Android 6.0 (Marshmallow) wird die URL http://connectivitycheck.gstatic.com/generate_204 abgerufen.

Bei neueren Android Modellen wird also immer http://connectivitycheck.gstatic.com/generate_204 aufgerufen um zu prüfen, ob es eine eventuelle Anwendung im einem Netzwerk gibt, die erst durchgeführt werden soll. Es ist also keine Malware und auch kein Spam, sondern ein Dienst unter Android, der die Anmeldung in WLAN und Hotspots erlauben soll.

Apple bietet im Übrigen auch eine solche Funktion für iPhone und iPad unter iOS. Dort wird dann allerdings die Webseite captive.apple.com aufgerufen. Die grundsätzliche Funktion ist aber gleich.

Was kann man bei Problemen mit der Connectivitycheck-Webeite tun?

Bei Problemen und Fehlermeldungen mit der connectivitycheck.gstatic.com Webseite gibt es eine Reihe von Punkten, die man abarbeiten kann um die Verbindung herzustellen:

  • erneut verbinden – man trennt die WLAN Verbindung und wählt sich neu an. Im einfachsten Fall werden dann alle Daten korrekt geladen und man bekommt die WLAN Verbindung.
  • Anderen Borwser probieren – teilweise hat Chrome Probleme mit dieser Seite, daher kann es sinnvoll sein, einen anderen Browser als Standardbrowser einzustellen um diese Seite aufzurufen. Wichtig dabei: es wird immer der Standardbrowser für den Aufruf benutzt, man muss also für einen solchen Test unter Android den Standardbrowser ändern.
  • Browser aktuell halten – ältere Browser unterstützen teilweise TLS Verbindungen nicht und daher kann es sein, dass der Aufruf nicht korrekt durchgeführt wird. Ein Upgrade auf die neuste Version kann daher helfen.

Probleme mit connectivitycheck.gstatic.com können aber auch am Netzwerk selbst liegen, entweder weil das WLAN falsch konfiguriert ist oder selbst keine richtige Verbindung zum Internet hat. In diesem Fall kann man recht wenig tun, weil das Netzwerk dann einfach nicht nutzbar ist. Es hilft aber in solchen Fällen, den Betreiber darauf hinzuweisen und eventuell kann dieser das Problem sehr schnell beheben.

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3 Gedanken zu „Connectivitycheck – was steckt hinter dieser Webseite und eventuellen Fehlermeldungen?“

  1. Hallo.
    Auch hier im offenen Netz (Name bewusst nicht genannt! 😉 ) gibt es sporadisch Probleme, das der Aufruf von

    https://connectivitycheck.***.***/generate_204

    ( …gtastic.om/… oder auch …platform.hicloud.com/… ((Huawai Smartphones)) oder eben …captive.apple.com/… )

    Weitergeleitet wird man bei Erfolg hier auf

    https://***.wlan-netachen.de/der (*** für den Anbieter des freien WLANs)

    Hier scheint das Problem beim Anbieter, nicht beim Provider NetAachen zu liegen, da das freie WLAN anderer Anbieter beim Provider NetAachen problemlos funktioniert.

    Nun der TIPP, der hier meist hilft:

    Nicht auf die automatische Weiterleitung warten sondern die Login-Seite

    hier: https://***.wlan-netaachen.de/der

    direkt aufrufen.

    Je nach Smartphone und Browser kann man statt der Login-Möglichkeit andere Meldungen bekommen, wenn man zeitnah bereits eingeloggt war – hier: innerhalb 24 Stunden.

    Auch das Verhalten deutet auf fehlerhafte Konfiguration des Anbieter-WLANs hin.

    .

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  2. Moin,
    also das mit dem freien WLAN-Netzen kann ich nicht bestätigen. Jedoch ist connectivitycheck.gstatic.com essentiell im eigenen WLAN.
    Dank PiHole habe ich genau diese Seite geblockt und siehe da, auf Android-Handys werden Updates erkannt, aber nicht mehr heruntergeladen. Erst, wenn der Eintrag von der Blacklist deaktiviert wird, startet der Download. Und ja, es handelt sich ausschließlich um diesen Eintrag. Ich habe keinen anderen Eintrag angefasst.
    Das nur zur weiteren Info.

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  3. Wie von Rene beschrieben. Über die Domain prüft Android, ob eine Internetverbindung besteht.
    Wenn dies durch den Pi Hole geblockt wird, hat man im WLAN Icon auf dem Handy ein Ausrufezeichen. Surfen geht natürlich trotzdem.

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