realme GT Master Edition im Test – Was kann die Master-Version?

realme GT Master Edition im Test – Was kann die Master-Version? – realme baut die realme GT Modelle derzeit als Standard-Serie für die mittleren und oberen Preisbereiche aus und das realme GT in der Master Edition passt genau in diese Strategie. Das Smartphone kostet nur 349 Euro und bietet einige Anlehnungen an die Oberklasse, wurde aber in anderen Bereich auch technisch abgerüstet. Was genau verändert wurde und ob disch die Variante dennoch lohnt, haben wir in diesem Testbericht zusammengefasst.

realme GT Master Edition im Test

Im Test hatten wir die Suitcase-Variante. Diese unterscheidet sich von den anderen Modellen durch die Rückseite die in Suitcase-Optik gestaltet ist und eine Signatur hat. Das sieht interessant aus und hebt die Geräte hervor – es fässt sich auch etwas besser an als die glatten Rückseiten anderer Modelle. Die Farbvariante Voyager Grey mit der aufgewerteten Rückseite sticht also auch innerhalb der realme GT Master Edition nochmal etwas hervor. Generell ist die Haptik durch die neue Rückseite auch sehr gut. Man hat keine schwere Glasrückseite und dennoch nicht das Gefühl, ein billiges Kunststoff-Gerät in der Hand zu halten.

Beim Display verzichtet realme aber leider auf das Gorilla Glas der normalen GT Version. Im Test hatten wir damit aber keine Probleme, auf Sturztest haben wir aber auch verzichtet.

Die Kamera im realme GT Master Edition

Die Kamera hat einen Hauptsensor mit 64 Megapixel und liegt damit nicht ganz in dem Bereich, den beispielsweise Xiaomi schafft. Die Aufnahmen sind dennoch vergleichsweise gut und die Farben sind recht intensiv mit einen Hang ins Knallige. Generell hat sich beim Setup im Vergleich zu den normalen GT Modellen nichts verändert, man bekommt also die gleiche Kamera.

Bei schlechtem Licht oder auch im Gegenlicht bekommt die Kamera aber Probleme. Man merkt an der Stelle, dass auf der Kameratechnik beim realme GT nicht der Fokus lag. Dennoch kann man mit der Kamera gute Aufnahmen machen, auch wenn es für professionelle Bilder bessere Geräte auf dem Markt gibt.

Das Display der realme GT Master Edition

Das 120Hz Display macht ebenfalls einen guten Eindruck und hat gute Kontraste. Selbst im Hellen kann man mit den Geräten gut arbeiten und alles erkennen. Hier merkt man, dass Samsung hinter dem Display steht, an der Qualität gibt es wenig auszusetzen. Das Scrolling ist durch die 120Hz erwartungsgemäß smooth und flüssig.

Die Performance der realme GT Master Edition

Beim Prozessor gibt es einen deutlichen Unterschied. Die ME Modelle setzen auf den etwas schwächeren Qualcomm Snapdragon 778G Prozessor statt dem Snapdragon 888 Chipsatz. Im praktischen Einsatz hat man das kaum gemerkt, in den Leistungstests sieht man die Unterschiede aber deutlich. Dazu scheint realme bei der Kühlung etwas gespart zu haben. Die Modelle werden recht schnell warm und teilweise sogar ziemlich heiß. Das deutet darauf hin, dass die Abwärme nicht ganz so gut kontrolliert wird wie in den normalen GT Modellen.

Auch der Akku ist etwas kleiner ausgefallen und so sinkt auch die Nutzungszeit der Modelle. Über den Tag sind wird aber dennoch immer ohne Nachladen gekommen und dankt der 65 Watt Aufladung reichen auch wenige Minuten am Ladegerät um wieder längere Zeit weiter arbeiten zu können.

Android 11 mit wenig Bloatware

Die Nutzeroberfläche arbeitet schnell und unterscheidet sich nicht von den anderen realme GT Modellen. Das Unternehmen hat wieder etwas Bloatware mit installiert, die zusätzlichen Apps halten sich aber in Grenzen und sind auch deinstallierbar. Wer bereits mit Android gearbeitet hat, sollte auch mit Android 11 auf den realme GT ME keine Probleme haben.

Unser Fazit zum realme GT Master Edition

Im Vergleich ist die Master Edition eher ein Lite-Version der normalen GT Modelle und vor allem dann von Interesse, wenn man sparen will. Man bekommt ein gutes Display, eine gute Kamera und einen schnellen Prozessor für 350 Euro. Allerdings lohnt sich in unseren Augen durchaus der Aufpreis: für knapp 130 Euro mehr bekommt man den Snapdragon 888 Prozessor und einen besseren Akku – das lohnt sich durchaus.

Generell bekommt man aber für 350 Euro vergleichsweise viel Technik und auch ein schickes Design dazu. Wir empfehlen auf jeden Fall die Suitecase-Variante, die aufgewertete Rückseite ist richtig schick geworden.

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