Homespot im Vergleich: Vor- und Nachteile und aktuelle Deals der WLAN Cube

Homespot im Vergleich: Vor- und Nachteile und aktuelle Deals der WLAN Cube – Mittlerweile wollen Verbraucher überall online sein und das kann ein Problem werden, denn nicht überall gibt es Festnetz und WLAN um schnelles Internet ohne Limit auch wirklich an jedem Standort nutzen zu können. Die Anbieter haben mittlerweile darauf reagiert und bieten mobile WLAN Router an, die gleich viel Datenvolumen mitbringen: die sogenannten Homespot. Damit kann man das mobile Handy-Netz nutzen um eine Internet-Verbindung aufzubauen und diese dann über ein WLAN auch für andere Geräte zur Verfügung zu stellen. Homespot bieten also mobilen WLAN Hotspots an, die man auch ohne Kabelanschluss und Festnetz nutzen kann. Mehr dazu gibt es in diesem Artikel.

Die Konzepte und Tarife bei den Homespot sind aber noch recht unterschiedlich und daher haben wir in diesem Artikel den Homespot Vergleich zusammengestellt und Stärken und Schwächen der einzelnen Internet Cubes beleuchtet.

Aktuelle Homespot Aktionen und Angebote

03.11.2021Vodafone bietet ab sofort und wohl bis 14. Februar 2022 den GigaCube Homespot mit 6 Freimonaten an. Den regulären Preis für den Cube zahlt man erst ab dem 7. Monat. (Bereitstellungsgebühr: 49,99€, einmaliger Hardwarepreis: 9,90€, mtl. Hardware-Leihgebühr 3€)

24.10.2021 – Der Vodafone Homespot wird aktuell ohne Versandkosten geliefert. Der Anschlusspreis von 49.99 Euro bleibt aber bestehen.

21.09.2021 – Der O2 Homespot ist aktuell ab 14.99 Euro monatlich zu bekommen (allerdings mit geringer Geschwindigkeit). Wem der Speed reicht, findet hier das derzeit billigste Homespot Angebot auf dem deutschen Markt. Im zuweiten Jahr zahlt man dann den normalen monatlichen Preis. Dazu haben alle O2 Homespot aktuell keinen Anschlusspreis, man spart damit innerhin 70 Euro beim Kauf.

02.08.2021 – Beim congstar Homespot können Kunden sparen: Statt 55 Euro pro Monat gibt es den congstar Homespot mit 200 GB und LTE 50 im Rahmen der Sommeraktion für 40 Euro pro Monat. Dieses Angebot gilt sowohl für die monatlich kündbare Flex-Variante als auch für Laufzeit-Variante. Die Tarifdetails gibt es direkt bei Congstar*.

14.07.2021 – Verlängert bis 22. September 2021: den Vodafone GigaCube gibt es derzeit mit extra Datenvolumen. Ohne Aufpreis stehen bis zu 620 Gigabyte monatliches Datenvolumen zur Verfügung. Dazu fällt aktuell auch der Versandpreis weg und die Aktivierungsgebühr wurde auf 1 Euro gesenkt.

  • GigaCube: +30 GB (gesamt 155 GB)       
  • Max: +60 GB (gesamt 310 GB)                
  • Pro: +120 GB (gesamt 620 GB)

14.06.2021 – Der O2 Homespot wird aktuell mit halbierter Anschlussgebühr (34.99 Euro) und 10 Euro Rabatt im ersten Jahr angeboten. Man zahlt in der billigsten Variante für diesen Cube aktuell nur 19.99 Euro monatlich in den ersten 12 Monaten.

09.06.2021 – Den Vodafone GigaCube gibt es derzeit mit extra Datenvolumen und ersten Jahr. Ohne Aufpreis stehen bis zu 620 Gigabyte monatliche Datenvolumen zur Verfügung.

  • GigaCube: +30 GB (gesamt 155 GB)       
  • Max: +60 GB (gesamt 310 GB)                
  • Pro: +120 GB (gesamt 620 GB)

Diese Sonderaktion läuft voraussichtlich bis 13.07.2021.

Congstar Homespot im Vergleich

Congstar war einer der ersten Anbieter mit einem eigenen Homespot auf dem Markt und hat diesen Trend damit faktisch begründet. Das Unternehmen bietet einen vergleichsweise günstigen Homespot mit Tarifen ab 20 Euro monatlich an. Dazu gibt es den Homespot auch ohne Laufzeit – das ist eher selten auf dem deutschen Markt. Der Congstar Homespot hat aber auch ein paar Nachteile, die es so im Homespot Vergleich bei den anderen Internet Cubes eher selten gibt:

  • der Congstar Homespot ist an einen bestimmten Standort gebunden und damit nicht wirklich mobil einsetzbar. Man kann ihn aber beispielsweise auf den Garten anmelden und dann dort den Cube als Internet-Ersatz nutzen. Die Ummeldung der Nutzungsadresse ist kostenpflichtig.
  • Der Congstar Homespot bietet vergleichsweise wenig Speed von nur 50MBit/s und hat auch keine 5G Unterstützung. Man nutzt also nur das 4G/LTE Netz der Telekom (D1).
  • die Tarifdetails gibt es direkt bei Congstar*.

Der Congstar Homespot ist daher vor allem für den stationären Einsatz gedacht und keine Alternative für den mobilen Bereich. Der Datenspeed ist für die Nutzung allein auch hoch genug, je mehr Nutzer surfen, desto schwieriger wird es aber, wirklich schnell surfen zu können. Es gibt aber an sich keine Dienste, die mehr Speed verlangen würden, als der Congstar Homespot liefern kann. Daher gibt es in dieser Hinsicht keine Einschränkungen. Aber vor allem wenn mehrere Nutzer den Cube gleichzeitig als Internet-Zugang benötigen, kann es schnell zu langsam werden.

Vodafone GigaCube Homespot im Vergleich

Der Vodafone GigaCube hat mit der Flex Variante eine besondere Version, die es so nur bei Vodafone gibt. Diese wird nur abgerechnet, wenn man den Cube auch nutzt. Ohne Datennutzung ist der Cube im jeweiligen Monat kostenfrei. Das ist vor allem für Nutzer interessant, die den Cube beispielsweise nur im Sommer brauchen.

Die normalen Tarife des Vodafone Homespot, die es neben der Flex-Variante gibt, haben alle eine feste Laufzeit von 24 Monaten und bietet wahlweise LTE oder 5G Speed, für die 5G Nutzung ist aber ein Aufpreis notwendig. Es gibt bei Vodafone auch keine Standort-Begrenzung, man kann den Cube also einsetzen, wo man möchte. Der Cube sollte lediglich immer mindestens 12 Stunden an einem Ort sein, richtig mobil im Handy kann man die Simkarte daher nicht nutzen.

Preislich gesehen liegt der Vodafone Cube recht hoch. Im günstigsten Fall zahlt man 35 Euro monatlich, für unbegrenztes Datenvolumen geht der Preis dann bis 85 Euro pro Monat hoch. Generell ist der Vodafone Homespot dann interessant, wenn man ihn an unterschiedlichen Standorten nutzen will und viel Leistung braucht. Dafür ist dann aber auch der Preis entsprechend hoch.

Die Tarife im Detail direkt bei Vodafone.*

O2 Homespot im Vergleich

Der O2 Homespot hat in den letzten Jahren einige Veränderungen durchgemacht. Mittlerweile hat O2 den Cube bei den normalen Internet-Tarifen mit eingebunden und das hat beispielsweise den Vorteil, dass man den Homespot auch Anrufen kann und sich darüber Telefonate führen lassen. Der Cube hat eine eigenen Rufnummer und das ist eine Ausnahmen in diesem Bereich. Dazu gibt es beim Cube unbegrenztes Datenvolumen zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

Leider gibt es aber auch negative Punkte:

  • Wie Congstar setzt auch O2 auf eine Standortbindung und lässt die Nutzung nur an vorher angemeldeten Standorten zu.
  • Der Speed beginnt bei nur 10MBit/s und das ist noch langsamer als bei Congstar. Mehr Speed als 100MBit/s gibt es nicht, meistens ist bei 50MBit/s Schluss. Wirklich viel Speed bietet der O2 Homespot daher auch in den größeren Tarifen nicht. Im Vergleich entspräche das einen Internet Anschluss mit DSL 10.000 in der günstigsten Version. Das würden viele Nutzer so heute nicht mehr buchen,
  • Zum O2 Homespot Angebot*

O2 betrachtet den Homespot derzeit eher als Alternative zum festen Internet-Anschluss. Daher auch die Begrenzung auf einen Standort. Für den mobilen Einsatz bietet das Unternehmen die WLAN Router to go. Diese haben keine Einschränkung auf einen Standort, bieten aber auch deutlich weniger Datenvolumen im Monat. Man muss sich also zwischen mobil und Datenvolumen entscheiden.

Telekom Speedbox Homespot im Vergleich

Die Telekom Speedbox ist das Homespot Angebot der Telekom und der Tarif bietet im D1 Netz der Telekom die Vorteile, die man bei Congstar vergeblich sucht: es gibt keine Standortbeschränkung, LTE max und 5G Zugang, wenn man dies möchte. Die Telekom Speedbox ist also die leistungsfähigere und flexiblere Version des Congstar Homespots.

Dafür zahlt man im Homespot Vergleich bei der Telekom auch einen deutlichen Aufpreis. Der billigste Tarif mit 100 Gigabyte Datenvolumen startet ab 40 Euro und eine flexible Version gibt es nur mit jeweils 100 Gigabyte Datenvolumen für 45 Euro – man zahlt also nochmal mehr. Der Preisunterschied zu den Congstar Homespot Tarifen ist also schon deutlich und man sollte sich überlegen ob die Vorteil der Telekom Speedbox den Aufpreis wert sind. Vor allem für Nutzer, die viel Leistung brauchen, dürfte sich die Speedbox aber lohnen.

Bei der Telekom kann sich auch direkt der Griff zum 5G Homespot lohnen. Das Unternehmen hat das 5G Netz bisher am weitesten ausgebaut und erreicht bereits die Mehrzahl der deutschen Nutzer. Daher kann man den 5G Cube bereits in vielen Regionen einsetzen und von den hohen 5G Geschwindigkeiten profitieren. Allerdings sollte man auch in dem Fall vorher das Netz prüfen – nach wie vor lohnt ein 5G Cube nur, wenn auch das 5G Netz vor Ort bereits richtig ausgebaut ist.

Mobilcom-Debitel Homespot im Vergleich

Mobilcom-Debitel hat relativ lange gewartet, bis man einen eigenen Homespot auf den Markt gebracht hat, aber mittlerweile gibt es auch bei MD so einen Tarif. Das Unternehmen kombiniert dabei eine FRITZ!Box 6820 LTE mit einem Free LTE unlimited Tarif von O2. Der MD Cube nutzt also das O2 Netz und bietet unlimitiertes Datenvolumen. Im Vergleich zum originalen O2 Angebot hat der MD Homespot an sich nur Vorteile, denn er ist preislich auf gleichem Niveau, bietet aber mehr Datenvolumen, mehr Speed (bis 225MBit/s) und vor allem keine Standortbegrenzung. Man kann den Cube des Unternehmens also überall und auch mobil einsetzen, wenn man das möchte. 5G steht aber leider nicht zur Verfügung.

Kann man die Homespot Sim auch im Handy nutzen?

Die Homespot Simkarten lassen sich auch in ein Handy einlegen und dort nutzen. Dann hat man das viele Datenvolumen, dass Homespot bieten, auch im Smartphone. Allerdings gibt es Einschränkungen, denn Congstar und O2 bieten den Homespot nur an bestimmten Adressen an. Die mobile Nutzung ist dann nicht möglich. Bei Vodafone geht die Nutzung zwar technisch überall, das Unternehmen hat aber im Kleingedruckten einen Passus, der den mobilen Einsatz verbietet – wer die Sim im Handy unterwegs nutzt, kann also gekündigt werden. Mobilcom-Debitel nutzt für den Homespot gleich einen Handytarif ohne Limit, in dem Fall gibt es beim Einsatz im Handy also gar keine Einschränkungen. Das gleiche gilt auch für andere Endgeräte, man kann die Homespot Tarife auch als Tablet Tarife nutzen.

Umgekehrt kann man auch die Handy Simkarten in der Regel in den Homespot einlegen. Nur die Telekom unterbindet dies, andere Cubes haben damit kein Problem. Allerdings sind die Datentarife mobil nicht so hoch wie die Datenflatrates im Homespot Vergleich, daher kommt man in der Regel mit einer normalen Simkarte nicht weit.

1 Gedanke zu „Homespot im Vergleich: Vor- und Nachteile und aktuelle Deals der WLAN Cube“

  1. Interessanter Artikel allerdings fehlt hier noch einwichtiger Punkt. Vorher sollte man am besten Testen welches Netz am Standort überhaupt am besten ist.
    Die Netzabdeckungskarten der Anbieter sind leider keine realen Messwerte sondern nur rechnerisch ermittelt.
    Ich wohne auf dem Land und LTE Empfang habe ich mit 10-20%.
    Vodafone und O2 empfange ich, Telekom hat sehr selten Netz, obwohl man laut deren Karten guten Empfang haben müsste.
    Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass Vodafone zwar wirklich am schnellsten ist, allerdings die 500Mbits nicht ansatzweise erreicht werden.

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