Samsung: so sieht der Android 12 Update Zeitplan aus

Samsung: so sieht der Android 12 Update Zeitplan aus – Das Android 12 Update inklusive OneUI 4.0 wird konkreter und bei Gizmochina hat man auf Basis der aktuellen Details einen Zeotplan zum erwarteten Update der jeweiligen Samsung Modelle zusammengestellt. Den Start machen die aktuellen Topmodellen, die günstigeren Smartphones müssen teilweise bis Sommer 2022 warten, bis Android 12 zur Verfügung steht. Insgesamt scheint Samsung aber in diesem Jahr vergleichsweise schnell an den neusten Android Versionen zu arbeiten.

Der erwartete Zeitplan für das Android 12 Update

  • November 2021
  • December 2021
    • Galaxy Z Fold3
    • Galaxy Z Flip3
    • Galaxy S20 Ultra
    • Galaxy S20+
    • Galaxy S20
    • Galaxy Note20 Ultra
    • Galaxy Note20
    • Galaxy Z Fold2
    • Galaxy Z Flip 5G
  • January 2022
    • Galaxy Fold 5G
    • Galaxy Z Flip
    • Galaxy Note 10+
    • Galaxy Note 10
    • Galaxy S20 FE
    • Galaxy S10 5G
    • Galaxy S10+
    • Galaxy S10
    • Galaxy S10e
    • Galaxy A52s 5G
    • Galaxy A42 5G
    • Galaxy Quantum2
  • February 2022
    • Galaxy Tab S7+
    • Galaxy Tab S7
  • April 2022
    • Galaxy A51 5G
    • Galaxy Tab S7 FE 5G
    • Galaxy Tab S7 FE
    • Galaxy A90 5G
    • Galaxy Tab S6 5G
    • Galaxy Tab S6
    • Galaxy Jump
    • Galaxy A Quantum
  • May 2022
    • Galaxy Tab S6 Lite
    • Galaxy Tab Active3
    • Galaxy A32
    • Galaxy A31
    • Galaxy A12
    • Galaxy Buddy
    • Galaxy Wide5
    • Galaxy Tab A7 (2020)
  • June 2022
    • Galaxy Tab A7 Lite
  • July 2022 
    • Galaxy A21s
    • Galaxy XCover5
    • Galaxy M12

Ja nach Providerversion und Branding kann sich dieser Zeitplan auch noch weiter verschieben. Vor allem Geräte mit Branding müssen häufig etwas länger warten, bis die neuste Android Version zur Verfügung steht.

Samsung: für diese Modelle wird es ein Android 12 Update geben

Samsung wird Ende des Jahres mit einem Update der eigenen Modelle auf Android 12 starten und hat die Update-Politik dabei großzügiger gestaltet, auch ältere Modelle wie beispielsweise das Samsung Galaxy S10 sollen die neuste Android Version bekommen. Allerdings fallen auch Geräte heraus, es wird also Android 12 nicht für alle Smartphones des Unternehmens geben.

Samsung hat bisher noch keine eigene Liste veröffentlicht, nach denen Updates zugesichert werden, aber aufgrund der Update-Politik des Unternehmens (2 Major Updates usw.) kann man bereits für einige Modelle sehr sicher sein, dass sie die neuste Android 12 Version bekommen werden. Diese Update-Ankündigung hat das Unternehmen auch bereits veröffentlicht. Unklar ist aber, wann genau welches Modell ein Update bekommt. In der Regel werden aber die teureren und neueren Modelle zuerst versorgt und dann kommen die Geräte im Bereich der Mittelklasse. Vor allem Nutzer mit Galaxy A-Modellen werden also wieder etwas warten müssen, bis es Android 12 auch für ihre Geräte gibt.

Dazu kann es sein, dass einzelne Branding-Modelle länger warten müssen, bis der jeweilige Anbieter ein Update angepasst hat. In dem Fall muss der jeweilige Branding anbieten das Update erst in seine eigene Version einbauen.

Generell gilt: Samsung Smartphones, die mit Android 10 und 11 gestartet sind, werden wohl auch Android 12 bekommen. Nur bei den Einsteiger-Modellen kann man sich leider nicht darauf verlassen.

Samsung Topmodelle mit Android 12 Update

  • Galaxy S10
  • Galaxy S10+
  • Galaxy S10 Lite
  • Galaxy S10e
  • Galaxy S20
  • Galaxy S20+
  • Galaxy S20 Ultra
  • Galaxy S20 FE
  • Galaxy S21
  • Galaxy S21+
  • Galaxy S21 Ultra
  • Galaxy Fold, Galaxy Fold 5G,
  • Galaxy Z Fold2, Galaxy Z Fold2 5G,
  • Galaxy Z Flip, Galaxy Z Flip 5G
  • Galaxy Note 10
  • Galaxy Note 10+
  • Galaxy Note 10 Lite
  • Galaxy Note 20
  • Galaxy Note 20 Ultra

Die A-Serie mit Android 12 Update Kandidaten

  • Galaxy A31
  • Galaxy A32
  • Galaxy A41
  • Galaxy A42
  • Galaxy A51 
  • Galaxy A52
  • Galaxy A71
  • Galaxy A72
  • Galaxy A82
  • Galaxy A90 5G

Die Galaxy M-Modelle mit Android 12 Updates

  • Galaxy M02
  • Galaxy M02s
  • Galaxy M11
  • Galaxy M12
  • Galaxy M21
  • Galaxy M21s
  • Galaxy M31
  • Galaxy M31s
  • Galaxy M32
  • Galaxy M42 5G
  • Galaxy M51
  • Galaxy M62

Weitere Modelle mit Android 12

  • Samsung Galaxy XCover-Serie: XCover4s, XCover FieldPro, XCover Pro
  • Samsung Galaxy Tab-Serie: Tab Active Pro, Tab Active3, Tab A 8 (2019), Tab A 9.7 Wi-Fi with S Pen, Tab A 10.1 Wi-Fi with S Pen, Tab A7, Tab S5e, Tab S6, Tab S6 Lite, Tab S7, Tab S7+

Die Neuerungen in Android 12 im Überblick

  • Aktualisierungen der Benachrichtigungs-Benutzeroberfläche – Wir aktualisieren Benachrichtigungsdesigns, um sie moderner, benutzerfreundlicher und funktionaler zu gestalten. In dieser ersten Vorschau werden Sie Änderungen von der Schublade und den Steuerelementen an den Vorlagen selbst bemerken. Wir optimieren auch Übergänge und Animationen im gesamten System, um sie reibungsloser zu gestalten. Im Rahmen der Updates dekorieren wir für Apps für Android 12 Benachrichtigungen mit benutzerdefinierten Inhalten mit Symbolen und erweitern die Angebote, um sie an alle anderen Benachrichtigungen anzupassen
  • Optimierungen von Vordergrunddiensten – Vordergrunddienste sind eine wichtige Möglichkeit für Apps, bestimmte Arten von Aufgaben für Benutzer zu verwalten. Bei Überbeanspruchung können sie jedoch die Leistung beeinträchtigen und sogar zum Abbruch von Apps führen. Um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten, blockieren wir den Vordergrunddienst ab dem Hintergrund für Apps, die auf die neue Plattform abzielen. Um den Übergang von diesem Muster zu erleichtern, führen wir in JobScheduler einen neuen beschleunigten Job ein, der eine erhöhte Prozesspriorität und einen erhöhten Netzwerkzugriff erhält und unabhängig von Energieeinschränkungen wie Battery Saver oder Doze sofort ausgeführt wird. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir auch beschleunigte Jobs in die neueste Version der Jetpack WorkManager-Bibliothek integriert. Um die Ablenkung für Benutzer zu verringern, verzögern wir jetzt die Anzeige einiger Benachrichtigungen zu Vordergrunddiensten um bis zu 10 Sekunden. Dies gibt kurzlebigen Aufgaben die Möglichkeit, diese zu erledigen, bevor ihre Benachrichtigungen angezeigt werden.
  • Umfangreiches Einfügen von Inhalten – Benutzer lieben Bilder, Videos und andere ausdrucksstarke Inhalte, aber das Einfügen und Verschieben dieser Inhalte in Apps ist nicht immer einfach. Um Ihren Apps das Empfangen umfangreicher Inhalte zu erleichtern, führen wir eine neue einheitliche API ein, mit der Sie Inhalte aus beliebigen Quellen akzeptieren können: Zwischenablage, Tastatur oder Drag & Drop. Sie können eine neue Schnittstelle, OnReceiveContentListener, an UI-Komponenten anhängen und einen Rückruf erhalten, wenn Inhalte über einen beliebigen Mechanismus eingefügt werden. Dieser Rückruf wird zum zentralen Ort für Ihren Code, an dem alle Inhalte eingefügt werden können, vom einfachen und gestalteten Text bis hin zu Markups, Bildern, Videos, Audiodateien und mehr. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir AndroidX die einheitliche API hinzugefügt.
  • Modernes Verhalten von SameSite-Cookies in WebView – Entsprechend den Änderungen an Chrome und anderen Browsern enthält WebView neue Verhaltensweisen von SameSite-Cookies, um zusätzliche Sicherheit und Datenschutz zu bieten und Benutzern mehr Transparenz und Kontrolle darüber zu geben, wie Cookies auf verschiedenen Websites verwendet werden können.
  • Eingeschränkter Netlink MAC – Wir unterstützen Entwickler weiterhin bei der Migration auf datenschutzrechtlich zurücksetzbare Kennungen. In einem Multi-Release-Versuch, die Migration von Netlink MAC mit Gerätebereich zu vereinfachen, haben wir in Android 11 den Zugriff darauf basierend auf API-Level 30 eingeschränkt, und in Android 12 wenden wir die Einschränkung für alle Apps an – unabhängig von der Ziel-SDK-Level.
  • Sichereres Exportieren von Komponenten – Um zu verhindern, dass Apps versehentlich Aktivitäten, Dienste und Empfänger exportieren, ändern wir die Standardbehandlung des Attributs android: exported so, dass sie expliziter wird. Mit dieser Änderung müssen Komponenten, die einen oder mehrere Absichtsfilter deklarieren, jetzt explizit ein android: exported-Attribut deklarieren. Sie sollten Ihre Komponenten im Manifest überprüfen, um Installationsfehler im Zusammenhang mit dieser Änderung zu vermeiden.
  • Android über Google Play aktualisiert – Wir werden unsere Investitionen in Google Play-Systemaktualisierungen (Project Mainline) weiter ausbauen, um Apps eine konsistentere und sicherere Umgebung für alle Geräte zu bieten. In Android 12 haben wir das Android Runtime (ART) -Modul hinzugefügt, mit dem wir Aktualisierungen der Kernlaufzeit und der Bibliotheken auf Geräten mit Android 12 übertragen können. Wir können die Laufzeitleistung und -korrektheit verbessern, den Speicher effizienter verwalten und Kotlin-Vorgänge beschleunigen. alles ohne ein vollständiges Systemupdate. Wir haben auch die Funktionalität vorhandener Module erweitert. Beispielsweise stellen wir unsere kompatible Medientranscodierungsfunktion in einem aktualisierbaren Modul bereit.
  • Optimierung für Tablets, Faltgeräte und Fernseher – Da mehr Menschen als je zuvor Apps auf Großbildgeräten wie Faltblättern, Tablets und Fernsehgeräten verwenden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass Ihre App oder Ihr Spiel bereit ist. Beginnen Sie mit der Optimierung für Tablets und der Erstellung von Apps für Faltblätter. Für den größten Bildschirm zu Hause ist auch die erste Android 12-Vorschau für Android TV verfügbar. Mit dieser Vorschau können Sie nicht nur die neuesten Android-Funktionen auf den Fernseher bringen, sondern auch Ihre Apps auf dem brandneuen Google TV-Erlebnis testen.

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