Xiaomi 12 und Xiaomi 12 pro – 10 Sicherheitstipps für die Smartphones

Xiaomi 12 und Xiaomi 12 pro – 10 Sicherheitstipps für die Smartphones – Die Xiaomi 12 Serie hat einen neuen Namen bekommen und das Unternehmen verzichtet ab der 12er Serie auf das Mi im Namen. Das Xiaomi 12 ist also der Nachfolger des Xiaomi Mi 11 – heißt aber geringfügig anders. Beim Betriebssystem gibt es dagegen wenig Überraschungen. Die Xiaomi 12 Serie nutzt Android 12 mit allen Google Services und dazu die MIUI 13 Benutzeroberfläche von Xiaomi selbst.

Zu MIUI 13 und den Funktionen schreibt Xiaomi selbst:

Heute debütierte MIUI 13 während der Markteinführung auf dem chinesischen Festland. Dieses Betriebssystem der neuesten Generation bietet ein Rundum-Upgrade für ein schnelles und stabiles Softwareerlebnis. Dieses Betriebssystem wird nun auch über Smartphones und Tablets hinaus auf AIoT-Geräte wie intelligente Uhren, Lautsprecher und Fernseher ausgeweitet, wodurch die Konnektivität verbessert wird.

MIUI 13 konzentriert sich auf die Verbesserung der Kernfunktionen mit einer Gesamtsteigerung der Fluidität um 52 %. Das neue System verbessert seine selbst entwickelten Focused Algorithms, Atomized Memory und Liquid Storage weiter und konzentriert sich auf die Optimierung der Rechenleistung für Kern-Apps bei starker Nutzung. MIUI 13 verhindert und reduziert die Verschlechterung der Lese-/Schreibfähigkeiten durch Atomized Memory und Liquid Storage-Technologie um 5 % über einen Zeitraum von 36 Monaten und verlängert so die Lebensdauer von Geräten.

Man kann aber auch davon ausgehen, dass die Modelle wieder in den Fokus von Kriminellen kommen werden und Dritte versuchen, über Sicherheitslücken Malware auf den Geräten der Xiaomi 12 Serie zu installieren. In diesem Artikel wollen wir zeigen, wie man sich davon schützen kann und welche Maßnahmen es gegen Trojaner und Viren gibt.

Xiaomi 12 und Xiaomi 12 pro – 10 Sicherheitstipps für die Smartphones

  1. Regelmäßig Updates installieren: Betriebssystem und Apps sollten daher stets auf die neueste Version aktualisiert werden. Man kann dies unter Einstellungen => Mein Gerät prüfen. Dort sollte der Stand der Sicherheitsupdates möglichst aktuell sein. In den Einstellungen kann man auch prüfen, ob es eine neuere Version der Firmware gibt und diese installieren. Auch bei den Apps sollte man auf aktuelle Versionen wert legen und im besten Falle die Apps automatisch aktualisieren lassen. Diese Einstellungen kann man im Playstore vornehmen.
  2. Bildschirmsperre nutzen: Eine Bildschirmsperre schützt das eigene Smartphone vor einem ungewollten Zugriff durch Dritte. Sperr-Muster gelten dabei nicht als sicher, da die Wischbewegungen auf dem Display erkennbar sein können, besser sind ein komplexes Passwort und für den schnellen Zugriff die biometrischen Daten. Auch die PIN der Simkarte sollte man aktivieren (meistens standardmäßig aktiv), damit auch die Nutzung der Simkarte durch Dritte nicht möglich ist. Mehr Details zur Einrichtung von PIN, Muster oder biometrischen Daten haben wir hier zusammengefasst: Smartphone Sicherheit durch Codes und Sperren
  3. Verschlüsselungs-Funktionen nutzen: In aktuellen Smartphones mit Android kann man die Inhalte verschlüsseln und so gegen Auslesen schützen. Die Verschlüsselung des Dateisystems eines Smartphones sichert darauf gespeicherte Daten wie Fotos, Passwörter, Kurznachrichten, Kontakte, Anruflisten oder den Browserverlauf. Im Falle eines Diebstahls sind die Daten für den Dieb nicht nutzbar. Daher sollte man diese Funktion auf jeden Fall aktivieren, falls es nicht standardmäßig im Gerät aktiv ist. Die Einstellungen dazu findet man unter Sicherheit => Schlüsselung => Smartphone verschlüsseln
  4. Optionen zum Sperren, Orten oder Löschen des Gerätes aus der Ferne nutzen: Android bietet die Möglichkeit, über FindMyPhone oder ähnliche Dienste die Geräte auch dann zu sperren, wenn man keinen Zugriff mehr darauf hat. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn man die Geräte verloren hat oder das Smartphone gestohlen wurde. Dann kann man aus der Ferne die Daten auf dem Handy löschen. Diese Funktion muss aber eingerichtet werden, solange man noch Zugriff auf das Smartphone hat. Man sollte dies also direkt beim Kauf aktivieren.
  5. Backups einrichten: Mit automatischen Backups sichert man regelmäßig oder auf Wunsch die Daten auf den Geräten und kann sie dann bei Problemen oder dem Verlust der Geräte wieder einspielen. Bei Problemen gehen damit also keine Daten verloren. Das Backup der Daten kann als Synchronisation mit dem Heim-PC, mit Hilfe eines Massenspeichers wie einer Micro-SD-Karte oder in einem Cloud-Speicher erfolgen. Backups für Android kann man sehr einfach einrichten und nutzen: Android Backup machen und einspielen
  6. verknüpften Accounts sichern: Die meisten Android Handys sind mit einem Google Account verknüpft und wenn man zentrale Funktionen wie den Play Store nutzen will, kommt man um einen Account nur schwer herum. Mit Zugriff auf diesen Google Account haben Dritte auch Zugriff auf die Geräte und auch auf die Backups, daher sollte man den Account ebenso mit einem komplexen Passwirt absichern wie das Handy auch. Bei der Weitergaben von alten Geräten sollte man auf jeden Fall auch den Google Account entfernen, sonst haben Dritte darüber vielleicht Zugriff. Wie das geht haben wir hier beschrieben: Google Account vom Handy löschen
  7. Vorsicht bei offenen WLAN: Die Nutzung von WLAN ist sehr attraktiv, da man damit die Datenflat entlastet und häufig auch noch schneller surft. Allerdings können Daten in offenen WLAN von allen Teilnehmern mitgelesen werden, daher sollte man auf einen verschlüsselte Übertragung achten. Nur dann sind die Inhalte für Dritte nicht mitlesbar. Sensible Anwendungen wie Banking etc. sollte man gar nicht erst in einem offenen WLAN nutzen.
  8. Fremden Geräten nicht automatisch vertrauen: Moderne Smartphones lassen sich auf verschiedene Weise mit anderen Geräten koppeln. Hier sollte man allerdings vorsichtig sein, denn darüber lasen sich auf Fremdzugriffe auf die Geräte möglich machen. Man sollte daher nur Smartphone vertrauen, die man kennt und die Funktion zum koppeln abgeschaltet lassen, bis man sie wirklich braucht.
  9. USB Anschluss im Auge behalten: Die USB Anschlüsse der Geräte sind auch eine Zugriffsmöglichkeit auf das System. Es gibt Hacks, bei denen über diesen Anschluss Kontrolle über das Smartphones erreicht wurde. Daher sollte man keine fremden Geräte oder Netzteile koppeln, sondern auch hier nur Technik anschließen, der man vertraut.
  10. Google Protect nutzen: Virenscanner sind im mobilen Bereich an sich überflüssig. Google Protect sollte man aber auf jeden Fall nutzen, da dies zentrale Sicherheitseinstellungen mitbringt und Apps sowie das Betriebssystem regelmäßig prüft. Dies kann man auch manuell machen, wenn man sich unsicher ist.

Daneben ist es aber natürlich wichtig, immer wachsam zu bleiben und zu prüfen, welche Aktionen sinnvoll sind und welche man auf und mit dem Handy eher vermeiden sollte. Falls doch Malware auf dem Handy sein sollte, haben wir hier eine Anleitung, wie man diese wieder entfernen kann: Malware und Adware vom Handy löschen

Daneben gibt es auch eine ganze Reihe von hilfreichen Handbüchern von Dritten, die den Einstieg und die Bedienung von Android besonders einfach machen sollen. Diese funktionieren in der Regel für alle Modelle, da diese alle mit Android arbeiten. Sie gehen aber natürlich nicht auf Besonderheiten der Modelle ein, sondern sind in erster Linie eine Anleitung für das Android Betriebssystem:

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