„Adult Player“ – Porno-App erpresst Nutzer mit Selfies

„Adult Player“ – Porno-App erpresst Nutzer mit Selfies – Der App-Markt wächst stetig. So lag die Zahl der App-Downloads im Jahr 2011 noch bei 25 Milliarden. Rund vier Jahre später wurden bereits 180 Milliarden Downloads gezählt. Laut statista sollen im Jahr 2017 ca. 268 Milliarden Apps heruntergeladen werden.

Neben dem Angebot von Apple bietet der Google Play Store ein großes Angebot. Durch das stetige Wachstum verzeichnete die Plattform von Google im Januar 2015 einen wichtigen Meilenstein. Erstmals erwirtschaftete der Google Play Store in Deutschland höhere monatliche Umsätze als die Konkurrenzplattform von Apple.

Dieses unglaubliche und durchaus positives Wachstum wirft Schatten. Neben nützlichen Programmen werden immer mehr Apps veröffentlicht, mit welchen ausschließlich kriminelle Absichten verfolgt werden. Das neuste Beispiel wurde von Zscaler offengelegt. Die App „Adult Player“ lockt Nutzer mit pornographischen Inhalten. Sobald das Programm heruntergeladen und installiert wird, kann das Programm auf die Frontkamera zugreifen. Dank der stetig verbesserten Smartphones kann die App sehr gute und scharfe Bilder festhalten. Diese verwendet das Programm und sperrt das Display mit einem solchen. Die Anzüglichen Bilder sind auf dem Smartphone zu sehen. Um das Smartphone wieder zu entsperren, fordert „Adult Player“ 500 Dollar. Diese sollen via Pay Pal überwiesen werden. Wurde das Geld überwiesen, bleibt das Display dennoch gesperrt.

Um das Programm zu entfernen, rät Zscaler dazu, dass das Smartphone im Safe Mode gestartet wird. Als nächste werden der App die Administratorenrechte entzogen. Hierfür müssen die Einstellungen geöffnet werden. Unter dem Menüpunkt „Sicherheit“ kann der Punkt „Geräteadministrator“ ausgewählt werden. Dort wird das Programm deaktiviert. Abschließend lässt sich die App deinstallieren.

„Adult Player“ gehört zu der Kategorie Ransomware, was übersetzt Erpressersoftware bedeutet. Bedauerlicherweise ist „Adult Player“ kein Einzelfall. Laut Intel Security ist die Anzahl der Ransomware seit 2014 um 127 Prozent gestiegen. Vorwiegend sind Computer und Laptops betroffen. Dennoch finden Verbrecher mit dem App-Markt eine anziehende Nische. Auch wenn der Google Play Store solche Programme sperrt, sollten stets die geforderten Zugriffe der Apps beachtet werden. Des Weiteren ist es ratsam, dass lediglich Apps aus dem Google Play Store und nicht aus dem Internet heruntergeladen werden.

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