Fusion geplatzt: Kabel Deutschland und Unitymedia gehen nicht zusammen

Fusion geplatzt: Kabel Deutschland und Unitymedia gehen nicht zusammen – Die Gespräche von Vodafone und Liberty Global (dem weltgrößten kabelnetzbetreiber) über den Tausch von Anteilen und Firmen in Europa sind geplatzt. Man konnte sich nach Gesprächen nicht auf eine BEwertung der eigenen Firmen einigen, insbesondere die Kabelnetze von Liberty in Europa waren ein Streitgegenstand. In Deutschland hätten bei einer Einigung die Netze von Label Deutschland (Vodafone) und Unitymedia (Liberty Global) zu einem Unternehmen zusammengefasst werden können – das Okay des Bundeskartellamtes vorausgesetzt. Damit wäre ein wirklich starker Konkurrent zur Telekom entstanden, der dazu über eine schnelles eigenes Kabelnetz für Fernsehen und Internet verfügt.

Allerdings erklärten die Unternehmen gegenüber Reuters, das zukünftige Gespräche nicht ausgeschlossen sind:

„We have not got there today, but we are not closing the door on potential discussions in the future“

Liberty hatte erst vor wenigen Jahren KabelBW für 3,2 Milliarden Euro gekauft und danach mit dem Kauf von Unitymedia (3,5 Milliarden Euro) beide Unternehmen zusammengeschlossen.

Bisher agieren die Kabelnetzbetreiber in der Regel regional getrennt und haben damit einen deutlich Nachteil gegenüber dem DSL-Netz der Telekom. Mit einer Fusion wäre dieser Nachteil beseitigt worden, nun muss man noch einige Jahre länger damit arbeiten. Die Börse reagiert bisher kaum auf die Nachricht, Vodafone liegt zwar 3 Prozent im Minus, das ist aber eher der negativen Marktlage geschuldet. Die Telekom kann nicht profitieren und liegt bei plus/minus Null.

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